Eine “Legion” aus “Männern, die auf Ziegen starren” und “Sherlock Holmes”

von Rooby  /  in Kategorie: Coffee to Go

Heute gibt es mal eine Kinokritik der besonders kurzen Art.

Ich hab ja in der letzten Zeit kaum schreiben können, aber dennoch war ich natürlich mal wieder im Kino. Es gab der Reihenfolge nach “Sherlock Holmes“, “Männer, die auf Ziegen starren” und “Legion“.

Sherlock Holmes

Habt ihr schon mal so einen sexy Sherlock gesehen? Also ich nicht. :-)
Ich kann mich gut daran erinnern, wie er auf mich wirkte, als ich noch ein kleines Kind war:
Stocksteif, älterer Herr, stets ordentlich gekleidet und mit sehr gutem Benehmen.
Aber dieser heutige Sherlock?
Schmuddlige Klamotten, leicht durchgeknallt, teilweise ziemlich “durch“, aber sowas von sexy und verwegen. Man man man. Aber das liegt natürlich nur daran, dass der heutige Mr. Holmes von einem der sexiesten Männer der Welt gespielt wird – von Robert Downey Jr.

Story dürfte klar sein – es geht darum einen Schurken zu jagen und dabei das Zusammenspiel von Holmes und Watson zu genießen. In der heutigen Version ist natürlich alles viel lauter, schneller und wilder, aber das macht den Film zu einem schönen Stück Unterhaltung.

Die Kulissen sind super, Kostüme auch. Besetzung ist klasse und musikalisch wird auch gut untermalt. Alles in allem ein wirklich schöner Film, der bei mir eine 2 bekommt. Ach so, unbedingt erwähnenswert sind aber die Szenen in Zeitlupe – sehr geil gemacht, weil die Bilder dazu klasse sind und die Abläufe von Sherlock so schön erklärt werden. Eine schöne Idee.

Die IMDB sagt 7,6 und wer mehr zum Film wissen möchte guckt bitte hier.
Heute gibt es wie gesagt nur die Kurzversion. :-)
Dafür geht es jetzt aber gleich weiter zu

Männer, die auf Ziegen starren

Quelle: www.filmposter-archiv.de

George Clooney ist jetzt nicht DER Schauspieler, für den ich sonst viel übrig hätte. Er ist einer derjenigen, die ich eher unauffällig finde, um ehrlich zu sein. Ich steh weder auf sein Äußeres, noch bin ich davon überzeugt, dass er ein außergewöhnlicher Schauspieler wäre. Ich hab allerdings auch nichts gegen ihn, aber irgendwie war er bisher für mich immer eher Durchschnitt. In diesem Film find ich ihn jetzt aber mal richtig gut.

Er spielt den etwas durchgeknallten Ex-Psychoarmy Soldaten, Lyn Cassady, der behauptet zu einer geheimen Militärorganisation zu gehören, die mittels psychischer Kräfte arbeitet. So können diese Soldaten also z.B. durch Wände gehen, Wolken explodieren lassen oder auch Ziegen durch Anstarren töten. :-)

Bob Wilton (Ewan McGregor), ein armes Würstchen, dass soeben von seiner Frau verlassen wurde, sucht den Sinn in seinem Reporterleben und will unbedingt was besonders erleben. Bob und Lyn stoßen aufeinander und machen sich gemeinsam auf die Suche nach dem ehemaligen Anführer dieser Militärgruppe, Bill Django (Jeff Bridges). Der ist ebenfalls nicht der typische Soldat, eher ein Freund von Flower Power und Frieden für alle. Und so sah die Truppe sich – als Friedenstrupp, nicht als Kampfeinheit.

Quelle: www.virginmedia.com

Im Prinzip geht es also um die Sinnsuche von Bob, die Suche nach dem ehemaligen Anführer von Lyn, die Suche nach psychologischer Kriegsführung durch die Armee und die Suche von Django nach Frieden. Es geht also um Suchen und vielleicht auch um Finden.

babbleon5.files.wordpress.com

Die Story im Detail, bzw. mit etwas mehr Infos als hier, kann man auf der Seite zum Film nachlesen. Ich persönlich fand den Film gut, er bekommt bei mir eine 3+, die IMDB sagt 6,5, was ich schade finde, aber wohl doch der allgemeineren Meinung entspricht. Denn meine Kinomitgucker waren auch nicht ganz so angetan wie ich. Deren Meinung war, dass eine durchgehende Story fehlt, bzw. es eine lieblose Aneinanderreihung von Szenen gewesen sei. Ich empfand das nicht so, aber vielleicht macht ihr euch einfach selbst ein Bild, falls nicht schon geschehen.

Kommen wir dann zum nächsten Film.

Legion

Das ist einer dieser Filme, die man entweder gleich gucken will oder einfach total schrottig findet. Ich sags gleich vornweg – die IMDB hat dem Film nur eine 5,1 verpasst.
Geschichten rund um Gott und Engel, verbunden mit Kampf und ein paar “harmlosen” Menschen, die quasi den Gewalten ausgeliefert sind. Das ist ein Genre, dass man entweder liebt oder hasst – ich liebe es. :-)

Gott ist mal wieder böse auf die Menschheit. Weil wir alle so schecht sind, schickt er diesmal statt einer Sintflut eine Schar von Engeln, die die Menschheit niederstrecken sollen. Das ansich widerspricht zwar der Idee von Engeln und die Art und Weise wie das passiert auch, aber na ja, künstlerische Freiheit nennt man sowas wohl.

Quelle: www.filmposter-archiv.de

Wie auch immer – das ganze passiert in einem Restaurant am Arsch der Welt. Passenderweise hat es den Namen “Paradise Falls“, aber nun gut, solche offensichtlichen Namensgebungen gehören ja immer irgendwie dazu.
Nun darf im Film neben “böse” natürlich auch “gut” nicht fehlen. Es gibt also in diesem Fall den bösen Gott und seine Legion aus Engeln und als guten Gegenspieler den Erzengel Michael, der sich freiwillig die Flügel stutzt, um die nutz- aber wohl doch nicht hoffnungslose Menschheit zu retten. Irgendwie geht es noch um die Geburt eines Babys, aber falls ich es nicht irgendwie verpasst habe, wird gar nicht erklärt, warum das Baby so besonders ist. Aber es muss unbedingt getötet werden laut Gottes Auftrag, und da Michael den Job abgelehnt hat, muss Gabriel her, um das zu bewerkstelligen. Letzlich geht es also darum, dass die Menschheit einen neuen Anfang machen kann.
Etwas widersprüchlich finde ich die Aussage, die der Film mitsichbringt.
Gott irrt nämlich mal, was ja bisher immer sehr verpönt war. Denn Michael ist der Engel, der “ihm” gibt, was er braucht, wohingegen Gabriel der ist, der für “ihn” tut, was er verlangt. Wie auch immer – ich mochte den Film. Es war ganz gute Unterhaltung, natürlich mit Fehlern und vielen kleinen Dingen, die man hätte besser machen können, aber ich war dennoch zufrieden. Es gibt eine 3, die IMDB sagt wie oben schon erwähnt, dass er nur eine 5,1 verdient.

So, das muss an Kinokritik reichen.

Zitat aus “Uhrwerk Orange”:
“Was sind das für Experimente, die Sie da mit mir anstellen? – Oh, das ist wirklich ganz einfach: Wir zeigen Ihnen nur ein paar Filme! – Sie meinen Filme, wie man sie im Kino sieht? – Ungefähr so, ja… – Das ist gut! Ich sehe mir gerne spannende Filme an…”

Wolfman

von Rooby  /  in Kategorie: Coffee to Go

Könnt ihr euch noch an “American Werewolf” erinnern? Oder “Wolf” mit Jack Nicholson? Das waren gute Filme, zumindest meiner Meinung nach.
Wolfman” ist leider nur eine langweilige Aneinanderreihung von Szenen, die nichts Neues anbieten.

Die Story eines Mannes, der durch den Biss eines Werwolfs selbst in einen verwandelt wird. Das ist die Basis jeder dieser Filme, daher soweit ok. Aber in “Wolfman” wird leider keine schlüssige Story erzählt, bzw. wirken die einzelnen Stränge, sofern erkennbar, lieblos zusammengeklatscht.
Es gibt, oh Wunder, eine Zigeunerstory. Die soll dafür herhalten, dass zum einen nicht gleich klar ist, woher der Wolf kommt. Zum anderen aber auch die “Magie” aufzeigen, durch die der Werwolf erlöst werden kann.
Und es gibt natürlich eine Frau, wir wundern uns noch mal ganz heftig, die, was auch sonst, den Mann im Wolf liebt.
Nun ja….etwas schwach, denn sie war die Frau seines Bruders und zu Beginn des Films todtraurig, weil der getötet wurde, aber egal. Wollen wir mal glauben, dass sie den Kerl wirklich liebt.
Dennoch – die Zigeunerin erzählt irgendwann, dass “nur die Liebe einer Frau” den Werwolf erlösen kann. Jo – ist ja schön, aber leider erklärt sich das dann im restlichen Film nicht mehr. Besagte Frau (Emily Blunt) rennt nämlich zu der Zigeunerin, um das Geheimnis zu erfahren, wie sie Lawrence (Benicio del Toro) erlösen kann. Man kriegt als Zuschauer nicht mit, was gesagt wird. Später im Film sieht man dann, dass sie zwecks Errettung des Geliebten in das Haus stürmt, in dem er gerade am kämpfen ist. Dann dreht sie sich aber um und läuft querfeldein davon, nur um ihn dann zum Schluss zu erschießen. Sorry, aber da war null Magie oder Liebe oder was im Spiel und die Zigeunerstory war völlig unnütz. :-(

Soweit zur Bewertung der Story. Kommen wir zum “Kostüm“, denn so wirkt der heutige Werwolf. Wie frisch aus dem Kostümverleih entlaufen.
Ich finde besonders schlimm, dass die Nase aussieht wie von irgendeinem Teddybären. Schwarzes Plastik, sieht aus wie einfach draufgeklebt oder so. Und auch die Behaarung wirkt sowas von schlecht, dass man gewillt ist mit dem schmusen zu wollen, so kuschlig kommt der rüber. ;-) In Summe einfach irgendwie schlecht und billig gemacht.Dafür sind die Effekte bei der Verwandlung ansich ganz gut. Und auch Benicio del Toro ist natürlich als Schauspieler gut besetzt, aber das war es schon mit dem Lob.
Der Film bekommt bei mir gerade noch so eine vier, aber mehr ist echt nicht drin. Die IMDB gibt eine 6,4, was eher einer drei entsprechen würde, aber ok – ist ja Geschmackssache.

Zitat aus “Van Helsing”:
“Warum riecht es denn hier so nach nassem Hund?”-”Werwolf.”

“A Serious Man”

von Rooby  /  in Kategorie: Coffee to Go
Quelle: www.kino-zeit.de

Quelle: www.kino-zeit.de

A Serious Man” ist einer der Filme, bei denen sich wieder mal die Geister scheiden. Richtig geil bis richtig scheiße – ich hab jetzt schon alles gelesen/gehört.

Nun muss man natürlich sagen, dass die Coens üblicherweise nicht den Mainstream treffen, sondern sehr eigene Filme machen. Was auch gut ist, denn sonst hätten wir solche Goldstücke wie “The Big Lebowski” oder “Burn after reading” nicht. Aber das ist nun mal eine besondere Art von Humor und Blickwinkel. Das mag nicht jeder. Hier sei es gleich gesagt- ich fand ihn gut, aber mit Einschränkungen.

Die Story ist schnell erzählt, denn eigentlich geht es nur um das Leben und seine Abgründe, die sich täglich auftun können (und es hier auch mit Freude der Reihe nach tun).
Larry Gopnik, ein jüdischer Professor für Physik, lebt mit Frau und zwei Kindern ein recht normales Leben in einem amerikanischen Vorort. Bis seine Frau ihm mitteilt, dass sie sich scheiden lassen will, weil sie und Sy Ableman sich näher gekommen sind. Nun ja, das ansich passiert ja recht häufig und gibt vielleicht noch nicht so viel her, aber die Würze dieses Films liegt in der jüdischen Betrachtungsweise. Also die Art und Weise, wie sich Larry versucht Hilfe zu holen.

Quelle: www.bigmediadaily.com

Quelle: www.bigmediadaily.com

Neben dem Ehedrama bahnt sich aber auch weiteres Ungewitter an. Er selbst hofft auf eine Festanstellung, die eher schwierig zu kriegen sein könnte, sein Sohn steht kurz vor der Bar Mitzwa, raucht aber lieber Haschisch und hört Rockmusik, seine Tochter nervt sowieso alles und sein lebensunfähiger Bruder muss ebenfalls noch versorgt und vor der Polizei (oder sich selbst) beschützt werden. Davon ab ist sein Leben aber ganz ok. :-P

Der Witz liegt in diesem Film nicht an der Oberfläche. Klar, es gibt Szenen, in denen man lachen muss, weil sie offensichtlich lustig sind, aber im Grunde steckt viel mehr fieser Humor zwischen den Zeilen.
Schön finde ich persönlich auch, dass so viel religiöse Anspielungen drin sind, die ich allerdings auch nicht immer sofort erkannt habe. Was schade ist, denn ich mag ja auch genau sowas, aber leider kenn ich mich zu wenig mit jüdischem Glauben aus. Egal, es tut dem Film keinen Abbruch, wenn man das nicht weiß, hellt aber vieles auf, wenn man es begriffen hat. :-)
ACHTUNG: jetzt kommt ein kleiner Spoiler: Da kommt noch mehr …

Soul Kitchen – so müsste mein Restaurant auch heißen

von Rooby  /  in Kategorie: Coffee to Go
Quelle: www.spielfilm.de

Quelle: www.spielfilm.de

Deutsche Filme sind in den letzten Jahren besser und besser geworden. Aber Soul kitchen ist für mich die bisherige Krönung des deutschen Films (im Genre “Komödie”).

Die Story in kurzen Worten.
Restaurantbesitzer liebt Frau, Frau geht ins Ausland, Restaurantbesitzer will hinterher, will Restaurant nicht verkaufen, aber irgendwie verpachten. Erst läuft alles kacke, dann plötzlich super gut, dann wieder kacke.
Es kommt noch ein Gefängnis vor, ein Arschloch, ‘ne blöde Bandscheibe, viel Geld und ein bißchen Glück. So spielt das Leben eben. :-)

Den genauen Inhalt des Films könnt ihr hier nachlesen, ich muss das ja nicht nacherzählen.
Aber was ich hier loslassen möchte ist, dass dieser Film witzig ist. Und zwar ohne auf Standard-Effekte zu setzen, sondern einfach aus den Situationen heraus, die so ähnlich auch uns passiert sein könnten. Gut, natürlich nicht alle, aber doch so einige. Und er ist liebevoll umgesetzt, mit typischen Eindrücken, die man in der hamburger Szene kriegen könnte.
Moritz Bleibtreu und seine verstorbene Frau Mama sind auch mit von der Partie, und wie sie das sind….he he. Muttern ist nur mal kurz zu sehen, aber dafür einprägend….hihihi. Er sehr viel häufiger und wieder in erstklassiger Art und Weise. Der sympathische Volldepp irgendwie.

Toll fand ich auch Anna Bederke, die die Lucia spielt. Hübsche Frau, in meinen Augen sehr charismatisch und süß. Da würde ich doch gerne mehr von sehen, weil uns sowas irgendwie fehlt.
Und richtig geil war Birol Ünel, der den Koch Shayn spielt. Der Typ unten mit den beiden Messern. So eine rotzige Fresse. Frech, aber genial. Ein Koch mit Leidenschaft im Arsch. :-)

Quelle: www.soul-kitchen.de

Quelle: www.soul-kitchen-film.de

Die Musik zu dem Film war allerdings auch enorm gut. Wie der Name schon vermuten lässt – es gab haufenweise soulige Stücke. Altes wie neues. Von Quincy Jones über Kool and the Gang bis zu Jan Delay. Tolle Mischung. Wer mal reinhören möchte – auf der Webseite vom Film gibt es oben rechts einen Player, den man anklicken kann. Allerdings werden da nur zwei Stücke gespielt, aber wer Soul mag, dem wird’s gefallen.

Ich bin einfach begeistert. Endlich mal wieder ein kurzweiliger, witziger, deutscher Film, der alle anderen hinter sich lässt. Er bekommt von mir eine 1 und die vergebe ich superselten. Die IMDB gibt zwar nur 7,7 ab, aber es haben auch nur knapp 800 Leute bisher gewertet, was das Ergebnis etwas schwächer werden lässt.
Geht da rein – es lohnt sich wirklich. :-)

Und zum angeilen hier noch mal ein Video von Jan Delay für euch:

Zitat aus “50 erste Dates”:
“Im Leben gibt es immer ein kleines Hintertürchen!”

Avatar (nicht in 3D)

von Rooby  /  in Kategorie: Coffee to Go
Quelle: filmposter-archiv.de

Quelle: filmposter-archiv.de

Als Avatar als Trailer im Kino erschien, war ich mir nicht sicher, ob ich den Film sehen will oder nicht. Aber kinogeil wie ich bin, kam ich nicht drum rum. Und siehe da – kaum geht man mit Vorsicht in einen Film, kann man durchaus positiv gestimmt wieder raus kommen. Zumindest war das bei mir so.

Story ganz kurz und knapp:
Mensch findet Welt (Pandora), in der es was gibt, was Geld bringt (Unobtanium).  Mensch versucht das dort lebende Volk (Na’vi) umzusiedeln.  Dem Volk ist das völlig wurscht und will da nicht weg. Der Kampf ist also vorprogrammiert. Genauer kann man es auf der deutschen Webseite zum Film nachlesen, wenn man mehr wissen möchte.

Mein erster Eindruck war, dass hier viele Komponenten aus schon bekannten Filmen/Büchern genommen wurden und einfach etwas bunt gemixt wieder zusammen geführt worden sind. Das Naturvolk gegen die High-Tech Welt, ein paar gute Menschen, die sich auf Seite des Volkes schlagen, ein Held, der sich behaupten muss etc etc. Nichts, was man nicht schon aus anderen Filmen kennt. Trotzdem war Avatar für mich ein toller Film, weil die Mischung gut und ausgewogen ist. Allerdings würde ich diesen Streifen nicht unbedingt zu den Filmen des Jahrhunderts zählen. Ich kann den Hype darum leider nicht so ganz nachvollziehen, aber das mag daran liegen, dass ich ihn nicht in 3D gesehen habe, sondern auf stinknormaler Leinwand in 2D.

Quelle: www.hitfix.com

Quelle: www.hitfix.com

Wie auch immer – die Schauspieler sind gut gewählt, besonders mal wieder Sigourney Weaver, die ich schon länger nicht mehr auf der Leinwand gesehen habe. Und Michelle Rodriguez, die coole Sau. :-)
Beides Frauen, die ich gerne mag, weil sie oft Rollen verkörpern, die ich mir selbst aussuchen würde, wenn ich könnte. :-)

Und besonders schön fand ich den Bezug zur Natur und wie diese vernetzt ist. Es tat mir fast weh mit anzusehen, wie der Baum fällt. Noch nie hat mich ein Film in dieser Hinsicht so sehr berührt, der nicht Doku oder Realfilm war. Hier hat James Cameron wirklich gute Arbeit geleistet.

Für mich ist klar, dass Avatar ein guter Film ist, aber mehr als eine zwei gibt es bei mir auch nicht. Die IMDB gibt erstaunliche 8,8, was dort sehr hoch ist.

Zitat aus “Deep Blue Sea”:
“Die Natur kann grausam sein, aber noch tausend Mal grausamer ist der Mensch.”

Zombieland

von Rooby  /  in Kategorie: Coffee to Go
Quelle: filmempfehlung.com

Quelle: filmempfehlung.com

Ich muss es gleich vorab sagen – das ist der beste Zombiefilm, den ich in den letzten Monaten/Jahren gesehen habe, wobei ich leider Dead Snow noch nicht sehen konnte. Von dem hab ich gehört, dass der auch sehr geil sein soll, aber Zombieland ist auf jeden Fall der Brüller. :-)

Also worum geht’s?
Columbus (Jesse Eisenberg) ist ein Weichei. Er hat Angst vor allem und jedem und ist daher auch ein Einzelgänger. Dumm nur, dass Zombies plötzlich auf der Bildfläche erscheinen und ihn zwingen zum Mann zu werden, denn schließlich haben Zombies die Menschen “zum Fressen gern” und da will Columbus doch lieber nicht mitmachen.

Seine Geschichte beginnt damit, dass die USA ansich nicht mehr existieren, sondern eben nur noch Zombieland. Fast alle Menschen sind bereits tot oder in Zombies verwandelt.
Da er eher der Typ ist, der auf Sicherheit steht, hat er sich Überlebensregeln aufgestellt, die er auch gleich zu Beginn erklärt und einige von den insgesamt 32 auch sehr schön bildhaft darstellt. Das Blut fließt nur so und Körperteile fliegen durch die Gegend. Herrlich!  Das ist sooooo geil gemacht. Ich hab mich totgelacht. :-) Da kommt noch mehr …

2012 – Hit oder Shit?

von Rooby  /  in Kategorie: Coffee to Go

Gleich vorab – ich mag Zerstörung, Chaos, Naturgewalten etc. Je doller desto besser. Aber nur weil ich das mag, muss das ja nicht jeder mögen. Daher gibt es im Prinzip wohl auch nur zwei grobe Meinungen: “total geil” oder “totaler Scheiß“.

Quelle: filmposter-archiv.de

Quelle: filmposter-archiv.de

Klar – die Welt geht also mal wieder unter. Emmerich liebt diese Zerstörung, das wissen wir alle. Und ich persönlich liebe ihn dafür, dass er mit soviel Freude ganze Städte verschwinden lässt oder auch die Riesenwellen auf die Menschheit los lässt. Aus dieser Perspektive kann ich sagen, dass die Bilder herrlich sind und so ziemlich alles in sich zusammenfällt, was nur fallen kann. Wer sich also von der Kraft der Bilder unterhalten lassen möchte, ist in diesem Streifen gut aufgehoben.

Ab hier sollte nur weiterlesen, wer mehr wissen möchte, denn ich muss leider ein paar Punkte ansprechen, die den Inhalt ausmachen und auch das Ende ansprechen.  Da kommt noch mehr …

Hype um Twilight

von Rooby  /  in Kategorie: Coffee to Go
twilight

Ich bin ja ein richtig großer Kinofan und bin, zumindest bis letztes Jahr, ca. 3-4 mal im Monat ins Kino gegangen. Mein Kumpel Lars und ich haben das regelrecht zelebriert, aber mit dem Umzug nach Wiesbaden ist mir das verloren gegangen. Und das ist echt schlimm für mich, zumal ich alleine ins Kino gehen echt nicht mag. Ich hab’s versucht, aber na ja – gefühlt ist das Schrott. :-(

Als Twilight ins Kino kam wollte ich den unheimlich gerne sehen, denn ich liebe Vampirgeschichten. Aber es hat sich nicht ergeben. Wie so viele andere Filme, ist auch dieser an mir vorbei gegangen und ich musste den nun zuhause gucken. Was ja ein extremer Unterschied zum Kino ist, aber dennoch kann ich jetzt den Hype um den Film und seine Schauspieler besser verstehen. :-)

Robert Pattinson und Kristen Stewart sind ein gutes Paar. Er der Typ “einsamer Wolf“, geheimnisvoll, unnahbar (für die, die den Film gesehen haben – Wolf passt hier nicht, ich weiß). Sie der Typ “tut ihr mir nichts, dann tu ich euch auch nichts“, eher ruhig und zurückhaltend und irgendwie kein Sonnenscheinchen, aber eine gute Seele. Fast im ganzen Film sieht sie aus, als ob sie depressiv wäre oder zumindest eher unglücklich. Das perfekte Paar also. ;-)

Die Story ist einfach.
Junge trifft Mädchen, Mädchen ist irritiert und fasziniert, Junge auch, aber bis beide zusammen kommen, gibt’s noch ein paar Hürden zu nehmen.
Na gut, hier kommt noch etwas mehr dazu, aber das Prinzip ist schon klar, oder? Dass er Vampir ist, macht es sicherlich etwas schwieriger für die beiden, aber echter Liebe steht auch sowas nicht im Weg. Da kommt noch mehr …

Louise hires a contract killer, aber was für einen

von Rooby  /  in Kategorie: Coffee to Go
Quelle: filmposter-archiv.de

Quelle: filmposter-archiv.de

Dieser Film ist mal wieder etwas “anders”. Ich sag’s gleich zu Beginn – unbedingt gucken. :-)

Es geht im Prinzip um folgendes:

Louise und ein paar anderen Frauen arbeiten in einer französischen Firma und werden entlassen. Die Art und Weise des Chefs war so scheiße, dass die Frauen ihr Geld zusammen legen und einen Killer engagieren wollen. Louise soll den auftreiben. Und das tut sie auch. Aber was für einen.

Der Film dreht sich darum, wie die beiden gemeinsam daran arbeiten, den verhassten Chef zu finden und zu töten.
Dumm nur, dass Louise sich einen “Killer” gesucht hat, der zu blöd ist, sich einen kläffenden Hund vom Hals zu schaffen. Was sie natürlich nicht ahnt, denn Michel, der Killer, tut alles, um sie in dem Glauben zu lassen, dass er DER Mann ist für diese Sache.
Ach ja – diese Mann/Frau Sache ist in diesem Film auch etwas anders. Die beiden kommen sich natürlich im Laufe ihrer gemeinsamen Aktion näher, aber was das zur Folge hat, ist mal anders als üblich. Überhaupt ist hier alles anders, als sonst.

Die Schauspieler sind normale Menschen und so sehen sie auch aus. Die französische Stadt, die man sieht, lässt einen dankbar dafür sein, dass man NICHT Franzose ist und noch viel dankbarer sein für einen guten Job und gute Lebensumstände. Louise führt nämlich nicht gerade das, was man ein gut bürgerliches Leben nennen würde. So muss sie z.B. Tauben fangen, um überhaupt mal Fleisch auf den Teller zu kriegen, aber das ist nur eine der weniger seltsamen Situationen im Film.

Quelle: filmreporter.de

Quelle: filmreporter.de

Ich hab ja neulich schon geschrieben, dass es mir schwer fällt, diesen Film zu beschreiben. Er war komisch, böse, schwarz, aber das sind viele andere auch. Diese Art aber war anders. Trocken und direkt, lebensnah, dennoch total skurril und weit entrückt. Einfach nur gut – ich kann es nicht anders sagen.

Ich gebe ja sonst auch gerne mehr vom Inhalt preis, aber das ist hier nicht möglich, sonst müsste ich ‘nen halben Roman schreiben. Guckt euch das Ding einfach an. Es lohnt.

Die IMDB gibt dem Film eine 7,1 und ich bin gewillt eine gute 2 zu geben.

Zitat aus “Breakfast on Pluto”:
“Lächelt so eine Killer-Transe?”

Kinokritik – diesmal etwas schwieriger

von Rooby  /  in Kategorie: Coffee to Go

Ich versuch seit Tagen eine Kritik zu “Louise hired a contract killer” zu schreiben. Das ist echt schwierig. Wer den Film schon kennt, weiß warum. Der Film ist völlig durch – französisch halt. Eigentlich mag ich diese Filme nicht unbedingt so, aber was sag ich – ich schreib erst mal weiter und versuch’s kurz und knapp zu halten.

Also versprochen – das Ding kommt.:-)

Zitat aus “Breakfast on Pluto”:
“Lächelt so eine Killer-Transe?”