Ich, als Mädel aus dem Pott, bin quasi mit der Currywurst im Mund groß geworden.
Man stelle sich vor: Keine drei Jahre alt, Pommes in der rechten, Currywurstschale in der linken Hand.
Na gut – das stimmt nicht so ganz, aber es hätte wahr sein können. Denn der Pott (also das Ruhrgebiet für alle Außenstehenden) ist die einzige und echte Heimat der Currywurst. Es gibt Stimmen (aus dem Off) die behaupten, dass es Berlin wäre, aber glaubt mir – ich hab da 10 Jahre gelebt. Und es ist ganz klar NICHT Berlin. ![]()
(Ich bin heut guter Laune und lasse “Krasselts” am Steglitzer Damm gelten, aber das ist auch die einzige Ausnahme. Dazu könnte ich sogar noch einen eigenen Beitrag schreiben, aber ich lass das mal und verweise nur auf die Webseite, über die man sogar deren Wurst online kaufen kann. Aber man muss eigentlich beim Original essen gehen.)
Leider ist es auch nicht Wiesbaden, aber dafür hat diese schöne Stadt eine Currybude der besonderen Art.
Currywurst in einem ehemaligen Nachtclub – die Curry Manufaktur!
(Der Link auf deren Webseite kommt erst hier, weil die Seite ansich echt schlecht ist. Was ich sehr schade finde! Guckt selbst.)
Da wo der Begriff “die Wurst in die Hand nehmen” eventuell anders gedeutet wurde, wird heute Currywurst in verschiedenen Schärfegraden serviert (Schärfegrade gabs da bestimmt auch unterschiedliche, vorher meine ich..hihi). Aber nicht nur das – es gibt auch welche für die lokale Oberschicht – mit Goldstaub !!! Bekloppt mögt ihr denken, aber wer hat das schon? Außerdem gibt es z.B auch fruchtige Mango-Sauce. Die Auswahl ist wirklich groß. (Dummerweise war ich jetzt schon ein paar Wochen lang nicht mehr dort, daher hab ich nicht mehr im Kopf, was es noch alles gibt, aber die Tafel ist voll mit lecker Zeugs.)
Üblicherweise isst man Pommes und Currywurst ja aus den bekannten Pappschälchen. Auch hier hat die Curry Manufaktur einen drauf gesetzt und serviert zwar in Pommesschalen, aber die sind aus Porzellan. Ja ja – man kann auch mit Stil Currywurst essen.
Und besonders toll finde ich, dass das Team dort echt nett und witzig ist. Dafür gibt’s ein Extra-Lob von mir.
Fazit bei bisher drei Besuchen:
| Mit wem geh ich hin? | Allein, mit Freunden, mit Currywurstliebhabern |
| 1 rote Tasse = mies, 5 = super | |
| Wurst | |
| Auswahl | |
| Preise | |
| Team | |
| Ambiente | |
| Sauberkeit |
Das ist nun die erste von vielen kommenden Kritiken. Ihr könnt mir gerne mal sagen, ob das so ok ist, ob euch was fehlt oder was ihr generell so meint. Ich werde das sicherlich im Laufe der Zeit noch etwas anpassen, will demnächst auch noch mal selbst Fotos von “vor Ort” machen, damit man bessere Eindrücke erhält. Von der Curry Manufaktur hab ich leider keine zur Zeit.
Also gebt mal Feedback, wenn ihr mögt.
Zitat aus “Die 2″:
“Wir gehen jetzt erst mal ‘ne Currywurst essen!”
Tags: Currywurst, Imbiss, Kritik, Wiesbaden


1. Februar 2010 um 14:27
Lass uns mal wieder hingehen, vielleicht auf eine “Todes-Curry” (die ist ab 18 Jahren).
Ansonsten gäbs auch noch was mit Blattgold (hüstel hüstel).
Jetzt krieg ich gleich Hunger…
1. Februar 2010 um 17:21
Mmmhh… ich hatte ewig keine gute Currywurst mehr. Gut, ist jetzt kein Grund nach Wiesbaden zu fahren, aber die Mango-Currywurst reizt mich ja schon. Hunger hast du bei mir also schonmal ausgelöst. Insofern gibt es von mir positives Feedback. Aber einen Tipp hab ich noch: Beschreib vielleicht noch den Ort etwas mehr. Insbesondere auch wie es dort riecht. Bei dem Bild kann ich mir nicht vorstellen, dass es wie in einer verfetteten Pommesbude stinkt, aber wer weiß?
Ich bin gespannt was als nächstes kommt.
2. Februar 2010 um 11:17
Au ja….Todescurry….find ich gut.
Wobei die extra extra scharf schon fast weh tat. Was passiert dann wohl bei dem Todescurry????
2. Februar 2010 um 11:19
Guter Hinweis mit dem Geruch.
Und mehr “Ort” sollte ansich per Bild kommen, aber dieser Text entstand leider zu spät, als ich noch keine Fotos hatte. Die will ich aber nachlegen.
Tatsächlich riecht dieser Laden auch angenehm und nicht wie 14 Tage altes Fett in dem schon alles rumschwamm, was irgendwie zu fritieren geht.
2. Februar 2010 um 12:38
Hmmmm…. ich nehme mal an, zuerst kommt der Hals und dann die Verdauung in Schwung – dann sollten wir die “Todes-Wurst” besser mit nach Hause nehmen.
Auf jeden Fall riecht es lecker und man kann vom ersten Stock aus eine schöne dicke Katze auf einer Fensterbank beobachten – ist doch glatt ein Extra-Punkt