FF1213 – Was ist eigentlich so schwer an Kommunikation?

 

Heute morgen fragt Kamila auf  Twitter folgendes:

 

 

Die Frage stellen sich sehr viele Menschen und Antworten gibt es zuhauf. Aber ich versuch das auch noch mal zu beleuchten.
Im Thema geht es auch um diese Aktion hier, die ich quasi im zweiten Teil des Podcasts bespreche.

 

 

Ich wünsche viel Spaß und Verständnis beim Zuhören.

 

Zitat aus “Being John Malkovich”: ”Tut mir leid, wenn Sie kein Wort von dem verstehen, was ich sage!”

 

11 Kommentare zu “FF1213 – Was ist eigentlich so schwer an Kommunikation?”

  1. [...] WR196 Wowaspassiertländer DrCrazy: #35 – um Himmels willen zu viel Cloud Fressefreiheit: FF1213 – Was ist eigentlich so schwer an Kommunikation? textilvergehen: Teve 154 – Wir trinken auf Freundschaft mit Astrid Kumbernuss INSERT MOIN: [...]

  2. Uwe @UKSubss sagt:

    Hi…:-)

    Was die Komunikation betrifft sehe ich es so ähnlich wie Du, eigentlich ist es gans einfach.
    Wen man sich nähmlich auf seinen Gegenüber einlässt im Innern mal die Seiten wechselt und den Kopf statt Emotionen einschaltet kommt das verstehen von ganz alleine. Ob man die Meinung oder das gesagte des Gegenüber Akzeptiert ist wieder was anderes, es fällt einem aber leichter es zu tolerieren, wenn es sich nicht unbedingt um Gewalt oder ähnliches handelt.
    Wenn es um Komunizieren von Problemnen in I-Net handelt so bin ich immer vorsichtig und lasse mich ungern da auf eine heiße Diskusion ein, da ist es noch schwieriger sich auf den andern ein zu lassen besonders wenn man den oder die nicht kennt.

    Damit komme ich auch zu dieser Spendenaktion, von der ich nichts mit bekommen habe, war aber so neugierig und habe den/die Blogeinträge gelesen.

    Ich fand da jetzt auch nichts schlimmes dran, ist doch die Sache von den genannten Leuten ob die so eine Aktion starten oder nicht, die letztendliche Spendenbereitschaft ist ja wohl jedem freigestellt.
    Es ist halt schon traurig das dann irgendwelche Arschlöcher aus einem dunklen Loch gekrochen kommen und ein Fass aufmachen.
    Da kann man sich noch so oft fragen was das soll aber das sind die I-Net Mechanismen unserer heutigen Zeit denke ich. das kann man auch in anderen Foren und Sozialen Netzwerken beobachten, wobei dan aber das Wort Sozial dann nicht mehr so gans passt!

    So..genug getippelt, ich hoffe Du hast verstanden wie ich es meine..;-)!?

    Ist halt so ne sache mit der Komunikation…:-)

    Gruß
    Uwe

  3. Markus sagt:

    Bevor ich loslege: Ich kann deinen Unmut über dämliche Reaktionen durchaus nachvollziehen. Besonders die, bei der beteiligte Menschen persönlich angegriffen wurden (und noch werden). Für mich ein klares No Go. Jetzt kommt jedoch das große ABER :)

    Auch ich habe mich kritisch zur Spendenaktion geäußert, größtenteils aufgrund des dreist/unverschämten Umgangstons des Veranstalters. Man würde kein Paypal verwenden, weil man keine Zeit und Lust auf die Hipsterscheiße habe. Man habe auch kein Bock irgendwelche Kleinstüberweisungen zurückzuschicken… man sei ja kein Sparkassenschweinchen usw. usf.

    Während ich die ganze Sammelaktion im groben für legitim und begrüßenswert halte, denke ich doch, dass jemand, der um Spender wirbt, diese auch einigermaßen freundlich behandeln sollte.

    Ein weiterer Punkt:
    Ich kann nachvollziehen, warum beide Organisatoren des Aufrufs Energie in die Sache stecken und selbst Geld spenden, wenn dort ein freundschaftliches Verhältnis zu Sandra besteht. Vertrauensvorschuss und so.
    Aber warum um Himmels willen, spendet man (als “Fremder”) Geld für eine Person, die einsitz, ohne zu wissen, was der eigentliche Grund ist. Klar, für 1800 Euronen wird man sicherlich keinen umgebracht haben, aber ich würde doch zumindest wissen wollen, was jetzt ungefähr vorgefallen ist. Wurde einer alten Oma heimtückisch Geld und Wertsachen abgeknüpft oder wurden zehn DVDs mit Kopierschutz vervielfältigt? Für mich ist das ein Unterschied. Ich kann die “Blankoscheck” Spendenbereitschaft bei dieser unklaren Lage beim besten Willen nicht nachvollziehen.

    Wenn ich deine Podcastfolge richtig verstanden habe, würdest du (Rooby) mir an dieser Stelle raten: Wenn du nicht spenden möchtest, dann spende nicht, lass andere machen, die der Person helfen wollen und halt die Klappe. (oder?) ^^
    Ist ja okay, sollen die Leute mit ihrem Geld machen, was sie wollen, das ändert aber nichts daran, dass ich die Aktion, mit diesen Rahmenbedingungen, für falsch halte und dies womöglich auch kommunzieren möchte.

    Unanhängig zur Spendenaktion (!) halte ich deine Aussage “Schlechte Menschen haben keine Freunde” für äußerst fragwürdig, wenn ich zum Beispiel an die “Football Buddys” vom Steubenville Case denke… Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass Arschlöcher durchaus Freunde haben, oft auch nicht wenige. Die helfen meist noch dabei, dass Arschlöcher auch Arschlöcher bleiben und nicht sozial isoliert mal ihr Verhalten überdenken.

    Hoffentlich kam das jetzt nicht alles zu hart rüber. Höre deinen Podcast wirklich gerne und freue mich immer über jede, neue Folge. Nur beim zweiten Abschnitt dieser Ausgabe wollte ich so oft > aber < dazwischenrufen, deswegen der lange Kommentar :)

  4. Rooby sagt:

    @Uwe: Ich bin da auch immer echt geschockt, wie Leute sich im Netz verhalten, die sonst natürlich nicht den Mund aufkriegen. Aber das ist halt Feigheit und davon gibts leider viel. :(

  5. Rooby sagt:

    @Markus: mir ist bewusst, dass Herr Arschhaarzopf eine besondere Art hat, die nicht jedem gefällt. Aber darum genau ging es mir. Es war SEINE Sache, wie er das gemacht hat. Nicht ihre! Dass man sich dazu ggfs. äußert, dass einem die Art nicht gefällt – und zwar bei ihm äußert – dagegen hab ich gar nichts (Solange auch das im Rahmen bleibt natürlich). Ich finde es schlimm, was für einen Hass sie abbekommen hat. Und das geht bei mir an jedem entschuldbaren Verhalten vorbei.

  6. Hallo Rooby!

    Tja, die “liebe” Kommunikation und ihre tiefen, tiefen Fallen und gut gelegten Fallstricke. Ja, persönliches Erleben und die nicht immer schlechten aber eben auch nicht immer tollen Erfahrungen spiegeln sich sicher in Reaktionen, in Empfindungen, die eine Kommunikationsmöglichkeit erblühen oder aber vereisen lassen können – immer und immer wieder! Das haben sie in ihrem Podcasz wieder sehr schön verdeutlicht – dankeschön!

    Diese (in meinen Augen) tolle Sammelaktion, um eine(n) Freund(in) aus einer misslichen Lage zu befreien, ist nachahmentswert. An mir ging diese Aktion auch vollkommen vorbei und aus reiner Neugier habe ich die teils unglaublichen Dinge nachgelesen.
    Aus der (Nach-)Sicht eines Unbeteiligten, empfinde ich einige Kritikpunkte bedingt nachvollziehbar – siehe oben, Markus – , aber, z.B., können keine Info.s in die Öffentlichkeit gebracht werden, wenn dies ausdrücklich nicht gewünscht wird – denn eine Lizenz zum lustigen Gesetzesbrechen, wie es einigen großen aus- aber auch inländischen Informationssammelstellen scheinbar straffrei erteilt wurde und wird, ist einfach nur zerstörerisch und keinesfalls zielführend. Wenn jemand aber glaubt, diese speziellen Informationen unbedingt zu benötigen, um seine Spende zu leisten, okay, dann gibt dieser jemand eben keine “freiwillige” Spende (Punkt) – Betonung: “freiwillig”! Eigentlich eine Selbstverständlichkeit!
    Zu einigen … Außerungen, die in Richtung der Inhaftierten ging, da kann ich nur sagen: mit Fachanwälten in Kontakt treten, bei twitter per gerichtlicher Verfügung benötige Datensätze und -Informationen einfordern und dann diese “Personen” zur Verantwortung ziehen.
    Zuvor kann man durchaus auch beim CCC (http://www.ccc.de/) Informationen und Abschätzungen erfahren, rund um diese Thematik – bevor man Fachanwälte konsultiert!

    Aber, Rooby, ich konnte nach dem vertiefen in einige twitter-Außerungen, ihre, ja, Fassungslosigkeit über diese Art der Kommunikation absolut teilen.
    Eben auch die Verdrehtheit, was den Kritikadressaten anbelangt!

    Tja, scheinbar treffen im Netz die Massengestze zu, auch wenn die meisten Nutzer alleine vor ihren Netznutzungsgeräten sitzen, stehen, liegen: “[...] die Intelligenz der Masse wird ermittelt, indem man den IQ – den IQ des Individuums der Masse mit dem niedrigsten IQ der Gesamtmasse -, durch die Anzahl der Einzelpersonen der Gersamtmasse teilt!”

    Viel Erfolg auf dem Arbeitsmarkt!
    Weiterhin viele Anregungen für weitere Podcasts,
    okay, Letzteres ist einwenig selbstsüchtig von mir … – einwenig! ;-)

    Gr., Dirk

  7. rypzylon sagt:

    Interessant dir zuzuhören. Der erste Teil zur Kommunikation gab mir viele Denkanstöße. Danke dafür. Bei den restlichen Themen war ich deiner Meinung.

  8. Rooby sagt:

    @Dirk: Entschuldige bitte, dass ich deinen Kommentar so spät freigeschaltet habe. Mir wurde kein zu bearbeitender Kommentar angezeigt, daher hab ich es heute durch Zufall gesehen. :)

  9. Rooby sagt:

    @rypzylon Schön, dass es dir gefallen hat. :)

  10. Claudia sagt:

    Hallo Rooby, höre gerade Deine alten Podcasts nach. Zu der Spendenaktion: ich weiß nichts davon, anscheinend ist der Link auch nicht mehr aktuell, bzw. die WordPressseite wurde gelöscht, ist aber auch egal. Was ich eigentlich dazu sagen wollte: Du hattest den Neid erwähnt, durch den viele Leute sich getrieben fühlten, sich wg. dieser Aktion auszukotzen bzw. Diejenige sogar zu bedrohen und zu beschimpfen. Da kann ich Dir nur beipflichten. Leider habe ich den Eindruck, dass in unserer Gesellschaft dieser “negative” Neid ein immer größeres Thema wird, vor allem bei den Leuten, von denen man objektiv meint, dass es ihnen eigentlich gut geht. Es erklärt aber viele Verhaltensweisen, für die man erst keine Erklärung findet.

  11. Rooby sagt:

    @Claudia: Ich weiß nicht, ob es wirklich zunimmt oder ob wir es nur mehr wahrnehmen, weil wir mehr Kanäle dafür haben inzwischen. Aber schlimm ist es so oder so.

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