Planet der Affen – Prevolution

Planet der Affen - Prevolution
Quelle: http://www.2501.eu

Zuerst mal – ich war begeistert. Der Film war wesentlich besser, als ich angenommen hatte.

Als ich damals in 2001 den anderen “Planet der Affen” mit Mark Whalberg gesehen hatte, war ich so enttäuscht, dass ich mir diesmal lieber selbst die Latte nicht so hoch gelegt habe. Und siehe da – es kam ein echt guter Film dabei raus und ich bin schwer begeistert.

Ohne jetzt hier auf die Story eingehen zu wollen, möchte ich euch nur gerne sagen, dass ich den Film deswegen so gut finde, weil er mich emotional voll mitgenommen hat. Und natürlich ziehen da die üblichen Tricks, wie nämlich Baby-Affen etc, aber darüber hinaus ging es ja wesentlich mehr um den erwachsen gewordenen Affen Caesar und seinen Konflikt zwischen Mensch und Affe gefangen zu sein. Also psychisch erst mal. Und das ist so gut umgesetzt, ohne dabei zu sehr auf die Effekthascherei zurückgreifen zu müssen, dass ich sofort in den Zoo laufen wollen würde, um alle Affen frei lassen zu wollen.

Ich hab mir den Film nachmittags im Kino angesehen und war erschrocken darüber, wie viele Kinder da drin waren. Der ist zwar ab 12 freigegeben, aber ganz ehrlich – ich hätte das nicht so eingestuft. Weniger wegen der Kampfszenen, sondern mehr wegen der Botschaft und den Gefühlen, die berührt werden. Neben mir saß ein Mädchen und weinte. Ich glaube kaum, dass man mit 12 schon seelisch (logisch vielleicht schon) erfassen kann, dass der Affe im Zoo was anderes ist, als der Affe im Kino. Dazu hätt ich so meine Bedenken. Aber wie dem auch sei, ich fand ihn gut. Seht ihn euch an, falls nicht schon geschehen.

Abschied
Quelle: http://www.negativ-film.de

Ach und noch was.
Der Film endet extrem gut, also an einer Stelle, wo andere noch irgendwas dazu gebastelt hätten. Das ist hier nicht der Fall. Er endet da, wo er muss. Klassisch. Sehr schön gemacht. Und man sollte nicht gleich abhauen, wenn das erste Licht angeht. Es kommt noch eine Szene direkt am Anfang des Abspanns und es kommt noch, quasi im Hintergrund, ein visueller Hinweis auf das, was noch passiert. Danach könnt ihr gehen. :-)

Die IMDB gibt dem Streifen eine 7,9 und dem stimme ich zu. Und jetzt besorg ich mir die alten Dinger noch mal und geb sie mir der Reihe nach. :-)

Zitat aus “Planet der Affen, 1968″:
“Da! Ein Mensch!” – “Um Himmels Willen! Fangt das Biest wieder ein!”

Number Fifteen

Der neue “Postcad” ist da…hihihi…ist ein Versprecher drin, der aber einfach mal drin bleibt. Aus Gründen. :-) Und für die lauten Schnaufer am Ende entschuldige ich mich, aber ich hatte keinen Bock das noch mal zu machen.

Es geht heute um Urlaub und Leute, die einem vorgeben wollen, wie man den zu verbringen hat. Außerdem um Podcasts, gute wie schlechte, und zum Schluss noch den Harry, den Potter. :-P

Also hier erst mal die Links auf die guten Podcasts.

Name = Twitteraccount oder Blogadresse / Titel = Podcastadresse
Sema wr.ong
Uwe BaltnerNettes Frettchen
Philip WimmerToheselü
Tackleman und Sema Ohrenbluten

Und hier die anderen, von denen ich sprach.
Schlaflos wegen der störenden Nebengeräusche nicht länger gehört, die anderen….na ja….hört selbst rein. :-)
Schlaflos in München
Change Now
SukiiLand

Zitat aus “Hass”:
“Es ist wichtig wieder loszulassen! Es ist schwierig rechtzeitig aufzuhören! Man darf nicht nervös werden! Man muss sich beruhigen können! Das ist das schwierigste!”

Alles koscher

Alles koscher

Endlich mal wieder ein richtig guter Film. Einer zum Lachen, zum Nachdenken und zum Weiterempfehlen.

In “Alles koscher” geht es um einen Moslem, der durch Zufall erfährt, dass er adoptiert wurde. Das allein ist ja schon ein dickes Ding, aber dann erfährt er auch noch, dass er als Jude geboren wurde. So – wer nun ein bisschen in der Welt aufgepasst hat, der weiß, dass Juden und Moslems nicht so richtig dicke Freunde sind. Also für unseren muslimischen Freund Mahmud bedeutet das zunächst mal Verwirrung, ein bischen Panik, aber auch Neugierde und Entdeckungslust.

Nun ist Mahmud aber auch kein wirklich strenger Moslem, denn er hält sich nicht an die Regeln des Ramadan, die des Koran und er geht auch nicht so oft in die Moschee, wie er es tun könnte. Dafür trinkt er lieber mal ein Bier oder guckt sich ein Video seines Lieblingssängers “Gary Page” aus den 80ern an.
Als er nun erfährt, dass sein Geburtsname Solly Shimshillewitz ist, geht seine Reise in eine andere Welt los.

Um seinen vermeintlichen Vater, Izzy Shimshillewitz, treffen zu können, muss er sich zunächst mal jüdisches Wissen und Verhalten aneignen. Izzy liegt nämlich im Sterben und sein Rabbi will den Abgang nicht noch beschleunigen, indem ihm ein Moslem unter die Augen tritt. Unterstützung bei dieser Reise erfährt er von dem jüdischen Taxifahrer Lenny, den er um Hilfe bittet.

Natürlich weiß die Familie nichts davon, Mahmud macht das alles heimlich. Klar fällt auch auf, dass er sich anders verhält und so gerät er ein wenig in Konflikt mit seiner Frau. Viel schlimmer ist aber, dass sein Sohn Rashid heiraten will. Ausgerechnet die Stieftochter des fanatischen Predigers Arshad Al-Masri, der nun auch zu Besuch kommen will, um die Gläubigkeit und Religiösität der neuen Familie seiner Stieftochter Uzma zu beurteilen. Mahmud verspricht seinem Sohn ein guter Moslem zu sein und somit der Hochzeit nicht im Wege zu stehen, aber wie sich jeder denken kann, kommt seine Suche nach jüdischen Bräuchen und Wissen ihm etwas in den Weg.

Der Film ist unendlich gut, weil er mit einer Leichtigkeit die beiden Religionen beleuchtet ohne sie lächerlich zu machen oder zu kritisieren. Hier wurde genau der schmale Grat getroffen, auf dem man wandelt, wenn man Islam und Judentum in einen Topf wirft. Ja, er ist lustig und so manche Situation ist zum Brüllen komisch, aber er ist in keiner Minute lächerlich.

Ein echtes Meisterwerk. Und ich würde mir wünschen, dass wir alle mit so einer Leichtigkeit unsere religiösen Nachbarn betrachten. Die IMDB sagt leider nur was von einer 6,3. Einer der seltenen Fälle bei denen ich stark widersprechen muss. Für mich ist das eine klare 2+, fast schon eine 1. Hier noch der Trailer.

Zitat aus “Voll das Leben – Reality Bites”: “Ich bin nicht praktizierender Jude.”

World Invasion: Battle Los Angeles

Quelle: http://www.filmposter-archiv.de/

Wenn man in einen Film geht, der so einen Titel hat, dann weiß man, dass man kein Sozialdrama erwarten muss, sondern ordentlich Eindrücke, die über die große Leinwand eben besonders gut kommen sollen. Und so war das bei World Invasion: Battle Los Angeles. Gutes Popcornkino.

Story ist eine, die man schon aus anderen Filmen kennt:
Außerirdische greifen die Welt an, Welt verteidigt sich. In diesem Fall geht es darum, dass Los Angeles nicht fallen soll.

Der Film fängt in meinen Augen aber etwas zu dünn an.
Die Story, in der sich die Handlung des Films dann darstellt, muss anfangs eingeleitet werden und da hat der Streifen seine größte Schwäche, find ich. Es passiert einfach so hopplahopp, dass man plötzlich gegen Aliens kämpft. Anfangs heißt es noch, dass es sich um Meteoriten handelt, dann ist man schon plötzlich bei der Ansage, dass das eine Alieninvasion ist. Und die findet überall auf der Welt statt. Hmm..ok…vielleicht fehlte das Geld oder die Zeit, um die Story besser vorzubereiten, aber mir fiel das eben negativ auf.

In der Story selbst entwickelt der Film sich dann aber ganz gut. Man kämpft als Trupp gemeinsam gegen den Feind. Hat aber vermeintlich einen weiteren “Feind” in seinen Reihen, nämlich Sergeant Nantz (Aaron Eckhart – “Thank you for smoking“, “The Dark Knight“).
Der wollte austreten und sich zur Ruhe setzen, weil er bei seinem letzten Einsatz Männer verloren hat. Er kommt damit nicht gut zurecht. Hinzu kommt, dass er merkt, dass er nicht mehr der jüngste ist. Er zweifelt also einfach daran, dass es noch Sinn macht in der Army zu bleiben und entschließt sich zu gehen. Dumm nur, dass er dann den Posten wieder einnehmen muss, als ein anderer Sergeant ausfällt. Seine neue Truppe ist nicht glücklich mit der Entscheidung, denn sie wissen, dass Nantz irgendeinen Orden erhielt, die Kameraden aber dennoch starben. Sie geben ihm also die Schuld am Tod der Soldaten, was sie ihn deutlich und mehrfach spüren lassen.
Der Trupp wird jedoch nicht von Nantz angeführt, sondern von Lt. William Martinez (Ramon Rodriguez – “Transformers, die Rache“). Einem jungen, unerfahrenen Mann, der direkt von der Akademie ins Einsatzgebiet beordert wird. Der Befehl lautet, sich zu einer Polizeistation durchzuarbeiten, in der noch Zivilisten festhängen und diese zurück zum Stützpunkt zu bringen. Der Trupp hat nur wenig Zeit, denn man hat entschieden, dass die einzige Option gegen die Eindringlinge die komplette Auslöschung der Stadt ist. Los Angeles soll ausgebombt werden. Was übrigens der ursprünglichen Aussage widerspricht, dass Los Angeles ja nicht fallen dürfe.

Ohne jetzt die Details wiedergeben zu wollen, hat der Film natürlich alles, was man erwartet.
Kampfszenen, Schwierigkeiten unter den Männern, heldenhaften Einsatz, sterbende Soldaten und Zivilisten, Kinder, Frauen und natürlich die Aliens selbst. Optisch finde ich diese wirklich gut gelungen. Nicht was das Design angeht, da sehen die Viecher aus wie alle anderen sonst auch. Aber man hat es geschafft, die Umsetzung sehr real wirken zu lassen. Überhaupt finde ich die filmoptische Leistung recht gut. Was bei der Story zu dünn ist, ist dabei gut umgesetzt. Es kommt auch ein guter Grad an Spannung auf, was den Streifen ebenfalls noch mal aufwertet.
Wirklich schade finde ich, dass dem Film so viele Ansätze von möglicher Tiefe gegeben werden, die dann aber keinesfalls erreicht werden. Da zeigt man z.B. den jungen Soldaten Peter Kerns, der offensichtlich durch die Einsätze Probleme mit sich hat, der auch durch einen Arzt behandelt wird etc, aber dessen Problematik wird dann nicht noch mal aufgegriffen. Wozu zeigt man uns das also? Vielleicht hab ich das auch nur nicht mitgekriegt, aber das wäre der ideale Ansatz gewesen, um den Konflikt zwischen Nantz und dem Rest der Mannschaft zu verdeutlichen.

Auch die Story um besagten Nantz, der ja Männer verloren hat, kommt nicht raus. Es gibt genau eine Szene, in der das themtisiert wird, aber es gibt keine Erklärung dazu, warum die Männer gestorben sind. Es geht nur um die Tatsache als solches, ohne Erklärung. Absolut schwach an der Stelle.
In Summe kann ich also leider nur eine 3 geben, weil mir einfach zu viele Punkte nicht gefallen haben. Die IMDB sagt 6,1 dazu, was sich mit meiner Einschätzung deckt.

Zitat aus “Helden der Nacht”:
“Ich bin für’s Großreinemachen, Sturmangriff, keine Überlebenden! Wir haben nicht die Zeit, sie zu unterwandern.”

True Grit

Als Kind war ich der absolute Western-Fan. Ich liebte diese Filme in denen nur ein Saloon zu sehen war, eine breite Straße, ein Sheriff Büro und ein Knast. Ok, es gab noch so zwei, drei Häuser, weil der böse Kerl ja aus dem Hinterhalt schießen können musste, aber ansonsten war da meist außer Wüste nicht viel zu sehen. Pferde natürlich noch, der böse Kerl, der gute Kerl und die Puppe, die die einzig hübsche Frau im Ort ist. Meist irgendwas in Richtung Lehrerin oder so. Also ihr wisst was ich meine, denk ich.

True Grit ist anders, wie man sich wohl denken kann. Es geht im Prinzip auch um einen bösen Kerl, einen (oder mehrere gute) und die Jagd nach Gerechtigkeit, aber diesmal findet es anders statt.
Die Frau, um die es geht, ist ein 14-jähriges Mädchen (Hailee Steinfeld), die den Tod des Vaters rächen will. Der eine Gute ist ein versoffener und etwas runtergekommener U.S. Marshall (Jeff Bridges), der andere Gute ein Texas Ranger (Matt Damon), der aussieht und redet wie aus dem Ei gepellt. Und natürlich fehlt noch der Böse (Josh Brolin).
Über die Story muss man nicht viel sagen, die liegt ja irgendwie auf der Hand. Also anheuern, hinter dem Unhold hinterher jagen, Gerechtigkeit kriegen, etc. Aber der Weg ist hier das Ziel.

Der Film ist ein toller Streifen geworden. Markige Personen, noch markigere Sprüche. Drei Generationen von Menschen mit dem gleichen Ziel, aber aus unterschiedlichen Gründen, müssen sich zusammen raufen, um eben ans Ziel zu kommen. Und wie man sich vorstellen kann, ist das nicht immer ganz einfach.
Die 14-jährige Mattie bewährt sich wie eine Große, weil sie für die Familie die Zügel in die Hand nehmen muss, nachdem der Vater nun tot ist. Der U.S. Marshall ist da eher das Gegenteil. Säuft, raucht und kümmert sich in erste Linie nur um sich selbst. Aber er ist ehrlich und hat einen guten Moralkompass. Der Texas Ranger ist eher das Western-Model. Sieht gut aus, ist gut gekleidet, benimmt sich meist wie ein Gentleman und spricht auch eher so. Unterschiedlicher können drei Menschen nicht sein.

Ansich ist der Streifen recht ruhig, aber langweilig wurde er in keiner Minute. Er hat seine Lacher und seine traurigen Momente. In Summe ein gelungenes Stück Film, dem ich eine 2 geben kann. Die IMDB sagt ihrerseits auch was von 8,0.

Ich finde Matt Damon übrigens sehr gut besetzt, hab aber jetzt schon öfters gehört, dass er da nicht hin passen würde. Finde ich gar nicht. Man kennt ihn halt aus immer gleichen Rollen – hier muss er mal jemand anderen darstellen und das macht er in meinen Augen sehr gut.

Zitat aus “Gesetz der Rache”:
“Nach meiner Erfahrung, sind Lektionen, die nicht schmerzlich gelernt werden, schnell vergessen.” – “Und Vergeltung hält sie wohl bei Laune.”

Devil – ja zum Teufel aber auch!

Quelle: http://www.filmposter-archiv.de

In den meisten Fällen verlasse ich mich nur und ausschließlich auf einen Trailer. Wenn der gut gemacht ist, dann bin ich meist willens den Film zu sehen. So war das auch bei “Devil“. Leider war der Eindruck des Trailers in diesem Fall extrem falsch. Zumindest aus meiner Sicht.

Worum geht’s?
Eine Gruppe von Leuten findet sich scheinbar zufällig in einem Fahrstuhl wieder, der leider irgendwo in Höhe des 22. Stockwerks eines Hochhauses stecken bleibt. Von selbigem Hochhaus sprang am Morgen ein Mann, der sich das Leben genommen hat. Um diesen Selbstmord zu untersuchen ist bereits die Polizei vor Ort.
Die Wachmannschaft des Hochhauses hat den defekten Fahrstuhl bemerkt und schickt den Techniker los, um das Ding wieder fit zu machen. Der bemüht sich vergebens, denn der Lift hängt nicht wegen eines technischen Defekts, sondern – wir ahnen es – weil der Teufel seine Drecksfinger im Spiel hat. :-p

Das Grüpppchen besteht aus einer illustren Runde. Eine Betrügerin, eine Diebin, ein wegen Körperverletzung verurteilter Wachmann, noch ein Typ (dessen Vergehen ich vergessen habe) und ein Unfallverursacher, der Faherflucht begangen hat, während eine Frau und ihr Kind noch am Unfallort starben.
Diese Runde von “netten” Menschen hängt nun also auf engstem Raum fest und die Stimmung steigt. Also nicht. Ist klar. :-)
Alle werden reizbar und zickig. Als dann auch noch das Licht ausfällt, vermutlich wegen der Arbeiten des Technikers, ist die Laune noch mal etwas aufgeheizter. Denn im Dunkeln geschehen Dinge, die sich keiner der Anwesenden erklären kann. Jedesmal, wenn das Licht aus ist, wird eine Person verletzt oder sogar getötet.

Der Teufel hat also diese Brut in dem Schacht stecken lassen, damit er sich einen nach dem anderen holen kann. Dazu hätte er gerne Zuschauer, die er in Form der Wachmänner findet, von denen einer sehr religiös ist und den Übeltäter auch als solchen erkennt. Er sieht die Fratze auf dem Bildschirm und weiß, dass keiner eine Chance hat. Die Versuche dies seinem Kollegen mitzuteilen scheitern natürlich, aber der inzwischen hinzugerufene Polizist glaubt ihm. Hilft aber zunächst alles nichts, denn einer nach dem anderen wird dahingerafft. Mehr oder weniger spektakulär. Und natürlich immer im Dunkeln.

Quelle: http://indiegeniusprod.com

Um das Ende nicht preiszugeben, lass ich das hier jetzt auch weg, aber ich möchte zumindest gerne noch sagen, dass der Film echt nicht vorhersehbar war. Also es war nicht vorherzusehen, dass der so schlecht wird. Die Handlung war natürlich allen irgendwie klar. Ist in dem Streifen aber jetzt auch nicht so schwer, ehrlich gesagt.
Die Idee, die Mr. M. Night Schamalaladingdong (danke Sema) da hatte, ist echt gut. Storytechnisch echt mal wieder was spannendes. Aber die Umsetzung war so grottig, dass man das fast mit seinen Kindern bei Milch und Kuchen gucken könnte. Ich hab den Film mit meinem besten Freund geguckt. Der Mann erschreckt sich schon bei der Sendung mit der Maus im Normalfall, aber hier? Keine Regung. Und ich wär fast eingepennt. Gut, das kann auch daran gelegen haben, dass ich einfach schon müde ins Kino ging, aber wacher hat mich der Mist leider nun nicht gemacht.

Aus meiner Sicht hat der echt nur eine 3- verdient, und das mit dem Minus auch nur wegen der wirklich guten Idee als solches und weil der Film nicht nur als Horror gemeldet war, sondern auch als Mystery Thriller. Sonst wäre der eher bei 4 oder schlechter gelandet. Die IMDB gibt dem Ding allerdings eine 6,5, was also etwas besser ist, als meine Beurteilung. Ich war einfach enttäuscht.

Zitat aus “Constantine”:
“An den Teufel glaub’ ich nicht.” – “Was Sie allerdings sollten. Er glaubt ja auch an Sie.

RED – ein DC Comic? Guck an…

Gut, ich bin jetzt kein extremer Kenner der Comicszene, aber ich hätte echt nicht gedacht, dass RED eine DC Comic Vorlage hat. Das hab ich erst bewusst wahrgenommen, als der Film anfing, denn ich guck ja grundsätzlich nicht VOR einem Film Kritiken oder sowas, wenn ich den Film im Kino gucken will. Aber das wäre dann maximal ein Grund mehr gewesen, den gucken zu wollen.
Fangen wir mal gleich damit an, dass ich den Film echt witzig fand. John Malkovich ist eben immer wieder gut in seinen verqueren Rollen, die ihm wie auf den Leib geschneidert sind. Aber worum geht’s überhaupt?

Frank Moses, gespielt von Bruce Willis, ist ein pensionierter CIA-Agent. Als solcher hat er sein Leben allein geführt, so dass er nicht durch Familie erpressbar wurde. Jetzt ist er also allein in seinem Haus und fühlt sich so einsam, dass er, nur um mal mit jemandem reden zu können, seine Pensionsschecks immer wieder zerreißt. Wenn er dann bei der Stelle anruft, um sich zu beschweren, dass der Scheck nicht da ist, wird er an seine Sachbearbeiterin Sarah (Mary-Louise Parker) durchgestellt, mit der er sich liebend gern, auch persönlich, unterhält.

Die beiden haben im Laufe der Zeit eine Art Beziehung zueinander aufgebaut, was sich auch in einem Gefühl äußert, dass beide füreinander fühlen können. Es geht schließlich soweit, dass Frank behauptet, er würde zufällig (ja ja) nach Kansas City kommen. Natürlich bittet Sarah ihn, sie anzurufen. Dass er statt dessen aber mitten in ihrer Wohnung steht, als Sarah nach einem echt schlechten Date nach Hause kommt, findet sie zunächst gar nicht so toll. Sie denk, dass er ein verrückter, durchgeknallter Typ ist, der ihr was antun will. Tatsächlich gab es aber einen Anschlag auf Frank, bei dem nicht nur sein Haus drauf ging, sondern auch die Angreifer (in Summe ca. 6-10 Personen, so genau hab ich nicht aufgepasst).
Er kann sie letztlich davon überzeugen, dass man es nicht nur auf ihn abgesehen hat, sondern auch auf sie selbst, weil man ihn abgehört hat und davon ausgeht, dass Sarah irgendwas weiß. Was auch immer das sein sollte.

Die Geschichte dreht sich dann natürlich darum, warum man Frank töten wollte. Um das aufzudecken brauchts Hilfe. Und wer wäre besser geeignet, als seine alten Freunde, die ebenso wie er nicht ganz ohne sind. Da wären also Morgan Freeman als Joe, John Malkovich als Marvin und Hellen Mirren als Victoria.

Ich spar mir mal den Rest der Story hier zu erzählen. Zum einen läuft der Film schon eine Weile und ihr habt ihn eventuell gesehen, zum anderen macht’s keinen Spaß. :-p Aber ihr könnt hier nachlesen, was Inhalt ist. Ich möchte euch viel lieber erzählen, dass der Film gelungen ist. Er ist witzg, hat eine gute Story, die Schauspieler sind wie zu erwarten klasse und man hat das Gefühl, dass man viel zu kurz unterhalten worden ist. :-)

Quelle: http://www.altfg.com

Der Streifen kriegt bei mir eine 2, die IMDB gibt eine 7,2, was etwas weniger ist. Aber ich mag natürlich die alten Haudegen total gern.

Witzig auch ein Auftritt von Ernest Borgnine, der so unglaublich alt aussieht, dass ich dachte, der fällt bald auseinander. :-)

Guckt euch das Ding an – es lohnt!

Zitat aus “Last Boy Scout”:
“Was würde Bruce Willis tun?” – “Alle umbringen, und sich dann verpissen.”

Wolfman

Könnt ihr euch noch an “American Werewolf” erinnern? Oder “Wolf” mit Jack Nicholson? Das waren gute Filme, zumindest meiner Meinung nach.
Wolfman” ist leider nur eine langweilige Aneinanderreihung von Szenen, die nichts Neues anbieten.

Die Story eines Mannes, der durch den Biss eines Werwolfs selbst in einen verwandelt wird. Das ist die Basis jeder dieser Filme, daher soweit ok. Aber in “Wolfman” wird leider keine schlüssige Story erzählt, bzw. wirken die einzelnen Stränge, sofern erkennbar, lieblos zusammengeklatscht.
Es gibt, oh Wunder, eine Zigeunerstory. Die soll dafür herhalten, dass zum einen nicht gleich klar ist, woher der Wolf kommt. Zum anderen aber auch die “Magie” aufzeigen, durch die der Werwolf erlöst werden kann.
Und es gibt natürlich eine Frau, wir wundern uns noch mal ganz heftig, die, was auch sonst, den Mann im Wolf liebt.
Nun ja….etwas schwach, denn sie war die Frau seines Bruders und zu Beginn des Films todtraurig, weil der getötet wurde, aber egal. Wollen wir mal glauben, dass sie den Kerl wirklich liebt.
Dennoch – die Zigeunerin erzählt irgendwann, dass “nur die Liebe einer Frau” den Werwolf erlösen kann. Jo – ist ja schön, aber leider erklärt sich das dann im restlichen Film nicht mehr. Besagte Frau (Emily Blunt) rennt nämlich zu der Zigeunerin, um das Geheimnis zu erfahren, wie sie Lawrence (Benicio del Toro) erlösen kann. Man kriegt als Zuschauer nicht mit, was gesagt wird. Später im Film sieht man dann, dass sie zwecks Errettung des Geliebten in das Haus stürmt, in dem er gerade am kämpfen ist. Dann dreht sie sich aber um und läuft querfeldein davon, nur um ihn dann zum Schluss zu erschießen. Sorry, aber da war null Magie oder Liebe oder was im Spiel und die Zigeunerstory war völlig unnütz. :-(

Soweit zur Bewertung der Story. Kommen wir zum “Kostüm“, denn so wirkt der heutige Werwolf. Wie frisch aus dem Kostümverleih entlaufen.
Ich finde besonders schlimm, dass die Nase aussieht wie von irgendeinem Teddybären. Schwarzes Plastik, sieht aus wie einfach draufgeklebt oder so. Und auch die Behaarung wirkt sowas von schlecht, dass man gewillt ist mit dem schmusen zu wollen, so kuschlig kommt der rüber. ;-) In Summe einfach irgendwie schlecht und billig gemacht.Dafür sind die Effekte bei der Verwandlung ansich ganz gut. Und auch Benicio del Toro ist natürlich als Schauspieler gut besetzt, aber das war es schon mit dem Lob.
Der Film bekommt bei mir gerade noch so eine vier, aber mehr ist echt nicht drin. Die IMDB gibt eine 6,4, was eher einer drei entsprechen würde, aber ok – ist ja Geschmackssache.

Zitat aus “Van Helsing”:
“Warum riecht es denn hier so nach nassem Hund?”-”Werwolf.”

“A Serious Man”

Quelle: www.kino-zeit.de

Quelle: www.kino-zeit.de

A Serious Man” ist einer der Filme, bei denen sich wieder mal die Geister scheiden. Richtig geil bis richtig scheiße – ich hab jetzt schon alles gelesen/gehört.

Nun muss man natürlich sagen, dass die Coens üblicherweise nicht den Mainstream treffen, sondern sehr eigene Filme machen. Was auch gut ist, denn sonst hätten wir solche Goldstücke wie “The Big Lebowski” oder “Burn after reading” nicht. Aber das ist nun mal eine besondere Art von Humor und Blickwinkel. Das mag nicht jeder. Hier sei es gleich gesagt- ich fand ihn gut, aber mit Einschränkungen.

Die Story ist schnell erzählt, denn eigentlich geht es nur um das Leben und seine Abgründe, die sich täglich auftun können (und es hier auch mit Freude der Reihe nach tun).
Larry Gopnik, ein jüdischer Professor für Physik, lebt mit Frau und zwei Kindern ein recht normales Leben in einem amerikanischen Vorort. Bis seine Frau ihm mitteilt, dass sie sich scheiden lassen will, weil sie und Sy Ableman sich näher gekommen sind. Nun ja, das ansich passiert ja recht häufig und gibt vielleicht noch nicht so viel her, aber die Würze dieses Films liegt in der jüdischen Betrachtungsweise. Also die Art und Weise, wie sich Larry versucht Hilfe zu holen.

Quelle: www.bigmediadaily.com

Quelle: www.bigmediadaily.com

Neben dem Ehedrama bahnt sich aber auch weiteres Ungewitter an. Er selbst hofft auf eine Festanstellung, die eher schwierig zu kriegen sein könnte, sein Sohn steht kurz vor der Bar Mitzwa, raucht aber lieber Haschisch und hört Rockmusik, seine Tochter nervt sowieso alles und sein lebensunfähiger Bruder muss ebenfalls noch versorgt und vor der Polizei (oder sich selbst) beschützt werden. Davon ab ist sein Leben aber ganz ok. :-P

Der Witz liegt in diesem Film nicht an der Oberfläche. Klar, es gibt Szenen, in denen man lachen muss, weil sie offensichtlich lustig sind, aber im Grunde steckt viel mehr fieser Humor zwischen den Zeilen.
Schön finde ich persönlich auch, dass so viel religiöse Anspielungen drin sind, die ich allerdings auch nicht immer sofort erkannt habe. Was schade ist, denn ich mag ja auch genau sowas, aber leider kenn ich mich zu wenig mit jüdischem Glauben aus. Egal, es tut dem Film keinen Abbruch, wenn man das nicht weiß, hellt aber vieles auf, wenn man es begriffen hat. :-)
ACHTUNG: jetzt kommt ein kleiner Spoiler: Read the rest of this entry »

Soul Kitchen – so müsste mein Restaurant auch heißen

Quelle: www.spielfilm.de

Quelle: www.spielfilm.de

Deutsche Filme sind in den letzten Jahren besser und besser geworden. Aber Soul kitchen ist für mich die bisherige Krönung des deutschen Films (im Genre “Komödie”).

Die Story in kurzen Worten.
Restaurantbesitzer liebt Frau, Frau geht ins Ausland, Restaurantbesitzer will hinterher, will Restaurant nicht verkaufen, aber irgendwie verpachten. Erst läuft alles kacke, dann plötzlich super gut, dann wieder kacke.
Es kommt noch ein Gefängnis vor, ein Arschloch, ‘ne blöde Bandscheibe, viel Geld und ein bißchen Glück. So spielt das Leben eben. :-)

Den genauen Inhalt des Films könnt ihr hier nachlesen, ich muss das ja nicht nacherzählen.
Aber was ich hier loslassen möchte ist, dass dieser Film witzig ist. Und zwar ohne auf Standard-Effekte zu setzen, sondern einfach aus den Situationen heraus, die so ähnlich auch uns passiert sein könnten. Gut, natürlich nicht alle, aber doch so einige. Und er ist liebevoll umgesetzt, mit typischen Eindrücken, die man in der hamburger Szene kriegen könnte.
Moritz Bleibtreu und seine verstorbene Frau Mama sind auch mit von der Partie, und wie sie das sind….he he. Muttern ist nur mal kurz zu sehen, aber dafür einprägend….hihihi. Er sehr viel häufiger und wieder in erstklassiger Art und Weise. Der sympathische Volldepp irgendwie.

Toll fand ich auch Anna Bederke, die die Lucia spielt. Hübsche Frau, in meinen Augen sehr charismatisch und süß. Da würde ich doch gerne mehr von sehen, weil uns sowas irgendwie fehlt.
Und richtig geil war Birol Ünel, der den Koch Shayn spielt. Der Typ unten mit den beiden Messern. So eine rotzige Fresse. Frech, aber genial. Ein Koch mit Leidenschaft im Arsch. :-)

Quelle: www.soul-kitchen.de

Quelle: www.soul-kitchen-film.de

Die Musik zu dem Film war allerdings auch enorm gut. Wie der Name schon vermuten lässt – es gab haufenweise soulige Stücke. Altes wie neues. Von Quincy Jones über Kool and the Gang bis zu Jan Delay. Tolle Mischung. Wer mal reinhören möchte – auf der Webseite vom Film gibt es oben rechts einen Player, den man anklicken kann. Allerdings werden da nur zwei Stücke gespielt, aber wer Soul mag, dem wird’s gefallen.

Ich bin einfach begeistert. Endlich mal wieder ein kurzweiliger, witziger, deutscher Film, der alle anderen hinter sich lässt. Er bekommt von mir eine 1 und die vergebe ich superselten. Die IMDB gibt zwar nur 7,7 ab, aber es haben auch nur knapp 800 Leute bisher gewertet, was das Ergebnis etwas schwächer werden lässt.
Geht da rein – es lohnt sich wirklich. :-)

Und zum angeilen hier noch mal ein Video von Jan Delay für euch:

Zitat aus “50 erste Dates”:
“Im Leben gibt es immer ein kleines Hintertürchen!”

Avatar (nicht in 3D)

Quelle: filmposter-archiv.de

Quelle: filmposter-archiv.de

Als Avatar als Trailer im Kino erschien, war ich mir nicht sicher, ob ich den Film sehen will oder nicht. Aber kinogeil wie ich bin, kam ich nicht drum rum. Und siehe da – kaum geht man mit Vorsicht in einen Film, kann man durchaus positiv gestimmt wieder raus kommen. Zumindest war das bei mir so.

Story ganz kurz und knapp:
Mensch findet Welt (Pandora), in der es was gibt, was Geld bringt (Unobtanium).  Mensch versucht das dort lebende Volk (Na’vi) umzusiedeln.  Dem Volk ist das völlig wurscht und will da nicht weg. Der Kampf ist also vorprogrammiert. Genauer kann man es auf der deutschen Webseite zum Film nachlesen, wenn man mehr wissen möchte.

Mein erster Eindruck war, dass hier viele Komponenten aus schon bekannten Filmen/Büchern genommen wurden und einfach etwas bunt gemixt wieder zusammen geführt worden sind. Das Naturvolk gegen die High-Tech Welt, ein paar gute Menschen, die sich auf Seite des Volkes schlagen, ein Held, der sich behaupten muss etc etc. Nichts, was man nicht schon aus anderen Filmen kennt. Trotzdem war Avatar für mich ein toller Film, weil die Mischung gut und ausgewogen ist. Allerdings würde ich diesen Streifen nicht unbedingt zu den Filmen des Jahrhunderts zählen. Ich kann den Hype darum leider nicht so ganz nachvollziehen, aber das mag daran liegen, dass ich ihn nicht in 3D gesehen habe, sondern auf stinknormaler Leinwand in 2D.

Quelle: www.hitfix.com

Quelle: www.hitfix.com

Wie auch immer – die Schauspieler sind gut gewählt, besonders mal wieder Sigourney Weaver, die ich schon länger nicht mehr auf der Leinwand gesehen habe. Und Michelle Rodriguez, die coole Sau. :-)
Beides Frauen, die ich gerne mag, weil sie oft Rollen verkörpern, die ich mir selbst aussuchen würde, wenn ich könnte. :-)

Und besonders schön fand ich den Bezug zur Natur und wie diese vernetzt ist. Es tat mir fast weh mit anzusehen, wie der Baum fällt. Noch nie hat mich ein Film in dieser Hinsicht so sehr berührt, der nicht Doku oder Realfilm war. Hier hat James Cameron wirklich gute Arbeit geleistet.

Für mich ist klar, dass Avatar ein guter Film ist, aber mehr als eine zwei gibt es bei mir auch nicht. Die IMDB gibt erstaunliche 8,8, was dort sehr hoch ist.

Zitat aus “Deep Blue Sea”:
“Die Natur kann grausam sein, aber noch tausend Mal grausamer ist der Mensch.”

Zombieland

Quelle: filmempfehlung.com

Quelle: filmempfehlung.com

Ich muss es gleich vorab sagen – das ist der beste Zombiefilm, den ich in den letzten Monaten/Jahren gesehen habe, wobei ich leider Dead Snow noch nicht sehen konnte. Von dem hab ich gehört, dass der auch sehr geil sein soll, aber Zombieland ist auf jeden Fall der Brüller. :-)

Also worum geht’s?
Columbus (Jesse Eisenberg) ist ein Weichei. Er hat Angst vor allem und jedem und ist daher auch ein Einzelgänger. Dumm nur, dass Zombies plötzlich auf der Bildfläche erscheinen und ihn zwingen zum Mann zu werden, denn schließlich haben Zombies die Menschen “zum Fressen gern” und da will Columbus doch lieber nicht mitmachen.

Seine Geschichte beginnt damit, dass die USA ansich nicht mehr existieren, sondern eben nur noch Zombieland. Fast alle Menschen sind bereits tot oder in Zombies verwandelt.
Da er eher der Typ ist, der auf Sicherheit steht, hat er sich Überlebensregeln aufgestellt, die er auch gleich zu Beginn erklärt und einige von den insgesamt 32 auch sehr schön bildhaft darstellt. Das Blut fließt nur so und Körperteile fliegen durch die Gegend. Herrlich!  Das ist sooooo geil gemacht. Ich hab mich totgelacht. :-) Read the rest of this entry »

Innere Uhr und äußerer Verfall

Wozu hat man ‘nen Hörsturz inkl. Krankenschein, wenn man dann nicht auspennen kann? Toll….da funktioniert die innere Uhr wieder mal perfekt. :-(

Na wie auch immer – ich bin wach, ich soll nix machen, was laute Töne in mein Ohr spuckt, also bleibt nur surfen. Und dabei bin ich über ein Bild gefallen, dass mich echt geschockt hat.
Kennt ihr den hier noch? Das ist Val Kilmer. Damals.

Quelle: gofeminin.de

Quelle: gofeminin.com

Quelle: brightlightsfilm.com

Quelle: brightlightsfilm.com

Quelle: posters555.com

Quelle: posters555.com

Ansich ein hübscher Kerl, unabhängig mal vom schauspielerischen Talent oder vom eigenen Geschmack. Aber heute morgen bin ich dann wachgeschockt worden, als ich den Artikel bei Promicabana sah:

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2012 – Hit oder Shit?

Gleich vorab – ich mag Zerstörung, Chaos, Naturgewalten etc. Je doller desto besser. Aber nur weil ich das mag, muss das ja nicht jeder mögen. Daher gibt es im Prinzip wohl auch nur zwei grobe Meinungen: “total geil” oder “totaler Scheiß“.

Quelle: filmposter-archiv.de

Quelle: filmposter-archiv.de

Klar – die Welt geht also mal wieder unter. Emmerich liebt diese Zerstörung, das wissen wir alle. Und ich persönlich liebe ihn dafür, dass er mit soviel Freude ganze Städte verschwinden lässt oder auch die Riesenwellen auf die Menschheit los lässt. Aus dieser Perspektive kann ich sagen, dass die Bilder herrlich sind und so ziemlich alles in sich zusammenfällt, was nur fallen kann. Wer sich also von der Kraft der Bilder unterhalten lassen möchte, ist in diesem Streifen gut aufgehoben.

Ab hier sollte nur weiterlesen, wer mehr wissen möchte, denn ich muss leider ein paar Punkte ansprechen, die den Inhalt ausmachen und auch das Ende ansprechen.  Read the rest of this entry »

Hype um Twilight

twilight

Ich bin ja ein richtig großer Kinofan und bin, zumindest bis letztes Jahr, ca. 3-4 mal im Monat ins Kino gegangen. Mein Kumpel Lars und ich haben das regelrecht zelebriert, aber mit dem Umzug nach Wiesbaden ist mir das verloren gegangen. Und das ist echt schlimm für mich, zumal ich alleine ins Kino gehen echt nicht mag. Ich hab’s versucht, aber na ja – gefühlt ist das Schrott. :-(

Als Twilight ins Kino kam wollte ich den unheimlich gerne sehen, denn ich liebe Vampirgeschichten. Aber es hat sich nicht ergeben. Wie so viele andere Filme, ist auch dieser an mir vorbei gegangen und ich musste den nun zuhause gucken. Was ja ein extremer Unterschied zum Kino ist, aber dennoch kann ich jetzt den Hype um den Film und seine Schauspieler besser verstehen. :-)

Robert Pattinson und Kristen Stewart sind ein gutes Paar. Er der Typ “einsamer Wolf“, geheimnisvoll, unnahbar (für die, die den Film gesehen haben – Wolf passt hier nicht, ich weiß). Sie der Typ “tut ihr mir nichts, dann tu ich euch auch nichts“, eher ruhig und zurückhaltend und irgendwie kein Sonnenscheinchen, aber eine gute Seele. Fast im ganzen Film sieht sie aus, als ob sie depressiv wäre oder zumindest eher unglücklich. Das perfekte Paar also. ;-)

Die Story ist einfach.
Junge trifft Mädchen, Mädchen ist irritiert und fasziniert, Junge auch, aber bis beide zusammen kommen, gibt’s noch ein paar Hürden zu nehmen.
Na gut, hier kommt noch etwas mehr dazu, aber das Prinzip ist schon klar, oder? Dass er Vampir ist, macht es sicherlich etwas schwieriger für die beiden, aber echter Liebe steht auch sowas nicht im Weg. Read the rest of this entry »