Ich musste mich kurz mal über unfaires Verhalten auskotzen. Danke für’s Zuhören.
Zitat aus “Der letzte Countdown”: “Hier stimmt doch was nicht! Was seid Ihr für Burschen?”
Ich musste mich kurz mal über unfaires Verhalten auskotzen. Danke für’s Zuhören.
Zitat aus “Der letzte Countdown”: “Hier stimmt doch was nicht! Was seid Ihr für Burschen?”
FF17 - Wenn Twitter auf Realität trifft und umgekehrt [ 26:59 | 24.7 MB ] Jetzt abspielen | Play in Popup | Download (1452)
In der aktuellen Folge geht es um das MoepMoep Hörertreffen in Dortmund am 26.05. (hier mal der Link zum Pad auf MoepMoep für die kommenden Termine) und um Menschen auf Twitter.
Bevor es zum Hörertreff ging, waren der @tackleman121 und ich noch bei der @hex_e zu Besuch. Da gab es erst mal leckere Muffins, die aussahen wie Rentiere, aber irgendwas anderes sein sollten. :-P
Und nun zu den Hörertreffeninfos:
Getroffen haben der @tackleman121 und ich u.a. den @Whywefightnet, @Gruenkariert, @JulP83, @Arschkr4mpe, @J4rkill, @JanZwitschert (mit seinem Podcast), @webschnorcheln, @anonbishop und bestimmt irgendwen, den ich jetzt vergesse hier zu erwähnen.
Außerdem hier noch mal die Info zu Sarah Hockemeier und ein paar Impressionen der Damen, die wir im Atlantico Café antrafen.
Hier ein paar der Mädels vom Sarah Hockemeier Fanclub :-D
Und ein paar der anderen Partymäuse, die auch zum Junggesellinnenabschied da waren :-)
Weiter geht’s hier zu dem Artikel, der sich mit der Twitter-Identität beschäftigt, bzw. mit dem Auftreten, welches man an den Tag legt. Und damit zu meinem Grund für den Part im Podcast.
Ich hab in der letzten Zeit nämlich leider feststellen müssen, dass es doch auch “Ausfallerscheinungen” auf Twitter gibt, so wie man sie im echten Leben eben auch immer wieder mal findet. Es geht dabei um die Kategorie “emotional verirrte” Twitterer. Bzw. geht’s eigentlich nur einen Twitterer, um genau zu sein. Das was ich da in letzter Zeit erlebte, hat mich schon beschäftigt. Nicht nur, weil ich selbst z.T. betroffen war, sonder auch, weil mir der Mensch ansich so leid tut. Aber hört selbst.
Zitat aus “Das Haus am Meer”:
“Weißt du, was du denkst hat mit der Realität nicht unbedingt viel zu tun.”
Einfach anhören. :-)
Info zum Outsourcing findet ihr hier.
Mein Podcastgeburtstag war übrigens am 07.05., aber ich hab’s gar nicht gemerkt. Bin halt kein Mensch, der viele von diesen “Feiertagen” braucht. :-)
Zitat aus “Grey’s Anatomy”:
“Veränderungen. Wir mögen sie nicht. Wir haben Angst davor. Aber wir können sie nicht aufhalten. Entweder passen wir uns den Veränderungen an oder wir bleiben zurück. Es tut weh zu wachsen. Wer sagt, es wäre nicht so, der lügt. Aber die Wahrheit ist, je mehr sich Dinge verändern, umso mehr gleichen sie sich. Und manchmal – manchmal ist Veränderung etwas Gutes. Und manchmal ist Veränderung alles.”
FF08 - Gauck und die aktuelle Welle der Empörung [ 21:37 | 19.79 MB ] Jetzt abspielen | Play in Popup | Download (1416)
Ich finde, dass der Gauck uns noch alle auf Trab halten wird. Wenn er Präsident wird, dann haben wir zumindest viel zu lachen, weinen, meckern, schmunzeln etc.
Lest doch mal sein Interview von 2010, neu nochmals herausgegeben von der SZ. Darin kommt das “Sarrazin ist mutig” auch vor. Aber mit mehr Erklärung zu dem Satz. Also Lesebefehl! :-)
Wie im Podcast angekündigt, hier auch noch die Anne Will Sendung vom 22. Februar. Außerdem einen Blogpost zum Thema “Fefe” und mein damaliger Blogpost zum iPad.
Zitat aus “Heat”:
“Die Medaille hat noch ‘ne Kehrseite.”
Da ich ein paar Überstunden in den letzten Wochen angesammelt habe, mir der Laden aber gerade extrem auf den Sack geht, ich also mal den Kopf frei kriegen wollte, musste ich mir mal ein paar Tage “Gleitzeit” nehmen. Und nein, ihr Schweinchen, das hat nix mit dem zu tun, was ihr schon wieder in den Köpfen habt. :-P
So sitze ich also entspannt Zuhause vor dem PC, twittere vor mich hin und entdecke, obwohl ich ihm schon länger folge, heute zum ersten mal, dass der @Arschhaarzopf bloggt. Wie ich das übersehen konnte? Liegt vermutlich nur an der vielen Arbeit, die mich von zu vielem ablenkt.
Wie auch immer, seine Tweets entsprechen meinem Humor oder z.T. meiner Meinung. Aber der (ja – der) Blog ist ja noch viel besser, quasi mal wieder ein bisschen Gold im Netz. Falls ihr mir nicht glaubt, lest bitte einfach mal selbst.
Zitat aus “Cleopatra”:
“Du sprudelst über von Worten, als wären die Worte dir so kostbar wie dein Gold.” – “Ich pflege beides nur dann herzugeben, wenn die Sache es wert ist.”
FF05 - Schuld sind immer die anderen [ 23:42 | 21.7 MB ] Jetzt abspielen | Play in Popup | Download (1417)
Dieses mal geht es um die Schuld. Die natürlich IMMER bei anderen liegt, niemals bei sich selbst. Oder so in der Art. Hört selbst.
Zitat aus “Brügge sehen…und sterben”:
„Also um ehrlich zu sein, hört sich das an, als wär’s deine eigene Schuld.
Was ist eigentlich passiert in den letzten Jahren?
Wer hat damit angefangen, eine ganze Gruppe von Menschen so stark zu beeinflussen, dass sie mit regelrechten Hasstiraden gegen Anhänger von anderen Produkten vorgehen? Wo ist das “natürliche” Konkurrenzdenken geblieben? Warum ist es diesen hasserfüllten Texten, Tweets, Blogposts etc. gewichen?
Was bringt euch nur dazu SO abzugehen, dass ihr andere schon fast schlagen wollt, wenn diese für oder gegen Apple oder Android sind? Es sind scheinbar keine normalen Diskussionen im Netz mehr möglich, denn egal was man sagt, man ist entweder dafür oder dagegen. So empfinde ich das zumindest.
Als ich gestern über mein neues iPad gemotzt hab, weil es nicht so funktioniert, wie ich zunächst angenommen habe, haben mir manche, zum Glück aber nur die wenigsten, “Bashing” unterstellt. Das war kein Bashing, das war ein Erfahrungsreport, der auch nur zustande kam, weil über Apple z.B. immer gesagt wird, dass alles so einfach sei. Und ich habs nun selbst erlebt, dass es das nicht ist. Darf ich dann meinem Ärger darüber keine Luft machen?
Ich hab auch schon über andere Produkte gelästert, allerdings muss man das lesen, da ich da noch keinen Podcast betrieben habe. Aber es ging in dem Fall z.B. um Motorola und deren Dreck, den sie einem andrehen. Das ist zwar etwas “sachlicher”, weil ich eben geschrieben habe, statt zu reden, aber der Ärger war ähnlich.

Für mich ist völlig egal, ob die Apple Fanboys und -girls nun die Gründer von Apple für die PCs in unseren Heimen verehren oder nicht. Sie haben aber auch nur Grundlagen genutzt, die andere schon geschaffen hatten, daher kann man ihnen maximal einen guten Geschäftssinn unterstellen. Und genau dieser Geschäftssinn wird nun bei Android z.B. zum Gegenstand des Hasses? Und ja, ich sage immer wieder Hass, weil die Reaktionen nicht mehr gesund sind.
Nun kam ja die Biographie von Steve Jobs raus, es gab entsprechende Zitate, die die Runde gemacht haben. Ich hab das Buch nicht gelesen, werde ich wohl auch nicht, weil es mich einfach nicht interessiert. Aber heute morgen kam über den “The_Smoking_Gnu” (Twitter-Account) ein Text von einem Blogger rein, der mich echt schwer irritiert und irgendwie auch fast schon erschüttert hat. Lest mal selbst, worum es hier geht. Ist nicht lang, aber bisschen krank, zumindest die ersten zwei Absätze.
Wie kann man Aussagen wie z.B. “I’m going to destroy Android, because it’s a stolen product. I’m willing to go thermonuclear war on this.” großartig finden? Wie kann man solchen Größenwahn und Fanatismus unterstützen? Der Mann (S. Jobs) war doch psychisch krank, wenn er so wirklich gedacht haben sollte. Alle Kommentatoren, die ihm für diesen Artikel danken bzw. den gut finden etc, haben doch entweder noch nicht ihr Hirn angeschaltet oder sie sind wirklich inzwischen so drauf. Aber ganz ehrlich – dann kann man diese Leute nicht mehr anders behandeln, als solche, die in Sekten gefangen sind. Da hat doch Gehirnwäsche stattgefunden. Mir kann keiner sagen, dass DAS noch normal ist. Und mir ist natürlich klar, dass im Netz gerne mehr draus gemacht wird, als man von den Leuten im echten Leben hören würde, aber genau das ist es, was mir etwas Sorgen macht. Sie denken wirklich so, aber man erkennt es im echten Leben nicht.
Sorry Leute, aber ihr müsst euch mal überlegen, was da mit euch passiert. Hat nicht jeder sein Produkt, was er gut finden darf? Und natürlich darf man auch anderes scheiße finden. Das ist nun mal so. Deswegen in solche Extreme abzudriften ist nicht förderlich. Und zieht mich nicht auf euer Niveau runter, nur weil ihr so denkt. Ich bin weder von A noch von B noch sonstwas Fangirl. Ich mag Technik. Verschiedenste. Und ich mag manche nicht. Auch verschiedenste. Das ist nun mal so, wenn der Markt so viel hergibt.
Die Welt ist groß genug für viele Produkte und viele Zielgruppen. Und Entwicklung fand schon immer auch durch Kopieren statt, durch Weiterentwicklung von bestehenden Dingen und natürlich auch durch neue Ideen. Und es tat uns gut, weitestgehend.
Aber da fragt man sich, warum Leute auf der ganzen Welt Krieg um Religion führen. Das hat doch hier ganz ähnliche Symptome.
Zitat aus “V wie Vendetta”:
Je mehr Macht er bekommt, desto offensichtlicher wird sein Fanatismus und desto aggressiver werden seine Anhänger.
Mir fehlt die Zeit für’s Online-Leben.
Kaum kommt ein neues, allerdings auch echt großes Projekt daher, schon schaff ich es kaum noch mein Netzleben zu führen. Mir fehlt tatsächlich die Zeit, um mal tagsüber in Twitter reinzugucken, meine Mails zu checken, geschweige denn mal was längeres zu lesen oder selbst ‘nen Text zu schreiben. Das mach ich sonst in der Mittagspause über’s Handy, aber ich schaff es noch nicht mal mehr dazu. Pause gibts gerade nicht, so nebenbei wird ein Brötchen oder ‘ne Banane weggezogen, aber das war’s dann auch schon. IT Projekt Galore, sag ich da mal. :-(
Und nun ist Wochenende, ich kann den Tag heute endlich mal wieder nutzen. Dafür gehts morgen aber schon wieder auf Dienstreise nach Berlin. Bleibt also auch nur ein Tag WE über. Alles meh irgendwie gerade, aber egal. Wenn es gut läuft, hab ich dadurch jobseitig was für mich gewonnen und was macht nicht alles dafür, dass man überhaupt ‘nen Job hat. So siehts nämlich aus zur Zeit. Mein Job wackelt. Bzw meine Funktion, die ich ausführe zur Zeit. Ich will das hier nicht weiter ausführen, aber ich muss mich halt gerade extrem darum kümmern, dass mir nicht die Felle davon schwimmen, wie man so schön sagt. [Der Spruch kommt bestimmt aus der Zeit, als man Fell noch per Fluss irgendwo hin geschipper hat, oder?]. Also – ich nutze jetzt auf jeden Fall den Tag und kümmer mich erst mal um das wichtigste – nein, nicht um mich – um euch natürlich!
Twitter, ich komme. :-)
Zitat aus “Master & Commander”:
“Wir haben keine Zeit für Ihre dämlichen Hobbys, Sir!”
Wer von uns kennt das nicht – man sitzt in nem Meeting und hört das ewige “Bla, bla, bla…”. Und damit meine ich Bullshitbingo oder einfach leere Phrasen, mit denen der Redner zwar viel spricht, aber so rein gar nichts sagt. Meeeehhhh….brauchen wir nicht.
Aber wer überprüft sich denn schon selbst? Neigen wir nicht alle dazu, dass wir so typische Schlagworte übernehmen? Quatschen wir nicht auch manchmal absoluten Bullshit und merken es vielleicht gar nicht wirklich?
Hier kommt die Lösung – das BlaBlaMeter. :-)
Gebt einfach euren Text ein und lass euch vom BlaBlaMeter sagen, wieviel Müll drin steckt. Bis jetzt hab ich noch Glück, liege im grünen Bereich, aber mich würde interessieren, was bei euch so rauskommt. :-)
Das Ding kam übrigens per Twitter bei mir an und ich glaube es kam von Guerillagirl.
Zitat aus “Crank”:
“Bla bla fucking bla!”
Wir kennen ihn (fast) alle – Marco F., den Mann aus Berlin. Aber liebe Leserschaft, ICH hab ihn nun live getroffen. Pur und unverfälscht. :-p
Marco ist einer der ersten, der mich in mein Blogleben begleitet hat.
Als ich vor zwei Jahren anfing, war er recht früh irgendwie bei mir gelandet. Es war vermutlich einfach ein Bloghopping-Zufall, aber er hat mir immer mal was kommentiert und mich dann sogar in seine Blogroll aufgenommen. Der “alte” Mann hat quasi das “junge” Blog-Huhn damit etwas motiviert und bei der Stange gehalten. Damals war das noch so ein Gefühl von “OMG – ich werde beachtet“. :-)
Dafür übrigens ein dickes “Danke” an Marco, denn ob ihr es glaubt oder nicht, für mich hat das tatsächlich ein Gefühl von “du musst weitermachen” verursacht. Ich war ja noch total unbescholten.
Heute ist mein Blog auch nicht groß, muss er aber auch nicht sein. Aber ich hab eine gute Stammleserschaft und inzwischen fühl ich mich in der Hinsicht auch etwas “gesetzter“. :-)
Dann ging ich irgendwann zu Twitter und Facebook über. Und im Twitter war Marco wieder einer der ersten, allerdings hab ich ihn glaub ich direkt gesucht. Ich weiß es icht mehr so genau. Wie auch immer – Twitter ist ja nun mehr “miteinander quatschen“, daher kam natürlich auch mehr und mehr “Bindung” auf. Wie übrigens zu so einigen von euch. Lieben Gruß an dieser Stelle an die Fabs, Katrin, Noah, Kamil, Sema, Großmeister Cynx, Konna, Nuphar_Lutea und Localwurst. Ihr seid alles Leute, die ich gerne mal im echten Leben kennenlernen würde. Eben genauso wie den Mann aus Berlin.

Berlin, Mehringdamm, Ecke Bergmannstraße
Und am Donnerstag war es nun soweit.
Da steht also in Berlin Kreuzberg so ziemlich der sympathischste Mensch vor mir, den man sich vorstellen kann. Ein einziges Grinsen und gute Laune. Eher ruhig, aber nicht zurückhaltend. Witzig, gesprächig, aber ganz anders als er für mich bisher im Netz gewirkt hat.
Erwartet hatte ich irgendwas zwischen “obercooler Sau” und “punkartigem Wildem“. Aber wie gesagt, er war einfach eine Riesenportion Nettigkeit und ich mochte ihn auf Anhieb. :-)
(Und mit nett meine ichübrigens nicht “iiihh…der ist ja langweilig oder hässlich oder doof”. Bei mir ist nett in der Tat eine positive Sache.)
Leider war die Zeit viel zu kurz, da ich am gleichen Abend noch meinen Chef, der aus England angreist war, und seine Cheffin mit meiner Anwesenheit beglücken sollte. Somit blieben gerade mal knapp 90 Minuten, von denen ich gefühlte 89 gerdet habe. Aber was soll ich machen? Wenn ich mich über etwas freue, dann quatsch ich ohne Punkt und Komma. :-P
Ich fänds schön, wenn wir das noch mal wiederholen, Mann aus Berlin. :-)
Zitat aus “Didi – Der Schnüffler”:
“Der Berliner ist ein Mensch mit Herz und…”
Herbert: “Schnauze!”
Ferdl: “Genau!”
Wenn man im echten Leben einen 18-jährigen Typen vor sich hat, dann fühlt man sich, zumindest in meinem Alter (30+), eher nicht so, als ob man sich mit dem ständig und immer wieder austauschen will. Also üblicherweise nicht, es mag Ausnahmen geben.
Wenn ich z.B. mit meinen Azubinen arbeiten muss, dann nervt mich deren kindisches Gehabe oft so sehr, dass ich schreiend davon laufen will. Nicht weil sie albern sind, bin ich selbst oft genug. Aber weil deren Themen, wegen derer sie überhaupt erst in Albernheit verfallen, für mich sowas von langweilig und ätzend sind, dass ich im Grunde nur weghören kann. Eine ist 18, die andere 21. Und auch zwischen denen ist schon ein starker Unterschied zu spüren. Die 21-jährige ist viel erwachsener und kann sich bei der Arbeit entsprechend verhalten. Die 18-jährige eher nicht.
Wie auch immer – ich würde privat eher nicht mit “Kindern” in dem Alter befreundet sein wollen. Einfach, weil Welten dazwischen liegen. Ist ja auch durchaus normal.
Und dann mach ich irgendwann mein Netbook an und guck auf Twitter vorbei. Und alles was im echten Leben nicht läuft, geht da.
Meine Timeline ist voll von Leuten, die wesentlich jünger sind als ich. Zum einen geht das, weil ich im Kopf nicht so alt bin, wie andere meiner Kategorie. Ich leb im Internet genauso, wie im echten Leben. Manch einer, der aus meiner Generation kommt, kennt weder Twitter noch Facebook, maxmal vielleicht Google, aber dann hört’s auch schon auf.
Zum anderen geht das, weil man hier nicht weiß, mit wem man es zu tun hat, bis man sich entweder etwas besser kennt oder aber auf den dazugehörigen Blog geguckt hat. Und ja, ich sage DER Blog, weil sich das für mich richtiger anhört, als DAS Blog.
Worauf ich hinaus will ist, dass ich meine TL mag. Klar, sonst hätt ich die nicht so. Aber ich finds irgendwie witzig, dass da so viele verschiedene Leute miteinander kommunizieren, die sich vielleicht im echten Leben nicht kennen würden, weil offensichtlich zu viele Unterschiede vorhanden sind. Alter ist ja nur einer davon. Musik, Style, auch generell Optik, Interessen allgemein oder im besonderen. Ich finds spannend und vorgestern hab ich zu einem Freund gesagt, dass es mich auch irgendwie bereichert. Und das meine ich auch so. Ich werde durch die Leute bei Twitter auf Sites gelenkt, die ich nicht kannte, auf Musik hingewiesen, die mir neu ist etc. etc. Es ist für mich eine riesengroße Spielwiese. :-)
In der TL befinden sich natürlich auch viele Leute, die man gar nicht wirklich braucht, aber die man drin hat, damit manche Diskussionen verständlich bleiben. Andernfalls würde man manches nicht so entspannt verfolgen können.
Und dann gibt es die Leute, die man so gerne liest und auch so oft, dass man das Gefühl bekommt, man würde sie persönlich kennen. Dabei kennt man von den meisten so gut wie gar nichts. Außer deren Bild, wenn es ein echtes ist. Und auch da wird natürlich viel gefaked und man sieht z.B. Bilder von Frauen, die aussehen wie Models. Aber wenn die dann den Fehler machen und über Twitpic z.B. ein Körperteil von sich zeigen, dass dick und gedrungen aussieht, dann weiß man wieder wo man ist. :-)
Im Grunde ist Twitter eine echtere Kommunikationsart, als das dämliche Gehabe im echten Leben, bei dem ganz viele Leute meinen, dass sie sich sonst wie verkaufen müssen. Ich finde, dass das bei Twitter so nicht passiert. Weil es einem eher egal ist, wer am anderen Ende ist. Der Inhalt zählt.
Zitat aus heutigem Gespräch mit einem Twitterfreund:
hab doch keinen plan wie alt du bist. is mir eigentlich auch wurscht… is ja internetz hier :)
Und recht hat er, es macht einfach Spaß sich mit den Leuten auszutoben, ohne dass man wissen muss wie alt derjenige ist. Oder welchen Job der macht. Oder ob er Kinder hat oder nicht. Alles irgendwie wurscht, weil sich da alle aus Spaß treffen.
Und weil es eben Spaß ist, hier noch ein Twitterschwanzvergleich.
Meiner ist 12,2 cm lang. Immerhin….so als Frau. :-)
Und nur so als Info: ich musst schon mal bei dem ein oder anderen von euch gucken….hiihihih….Marco hat ‘nen längeren als Gilly. :-P
Wenn das nicht schon ein Anzeichen für den Ausgang des Wettbewerbs ist. Ich weiß ja nicht…
Zitat aus “Network”:
“Also Leute, sehen wir uns doch erst einmal an, was die Konkurrenz dazu zu sagen hat.”
Ich bin ja nicht bei so vielen Netzwerken angemeldet, aber unter anderem noch immer bei Stayfriends. Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht mal mehr genau, warum ich da noch bin, aber ich hab keinen Grund da raus zu gehen, also bin ich halt da. Und so passierte mir da neulich mal wieder was, was ich euch erzählen muss.
Als ich mal wieder nachsah, ob sich auf meinem Profil jemand rumgetummelt hat, stellte ich fest, dass da tatsächlich jemand drauf war, der mich nicht kennt. Ich nenne ihn mal Jörg. Jörg sieht nett aus und kommt aus sagen wir mal Köln. Weil ich mich wunderte, wie der auf mein Profil kam, schrieb ich ihn an und fragte nach. Antwort war klar – Profilhopping. Wir kamen ins plaudern und so ergab ein Wort das andere. Natürlich wurde auch der Beziehungsstatus abgeklopft und seine Antwort lautete:
Bei mir ist es allerdings so, daß ich mich in einer sich auflösenden Beziehung befinde -…
“Aha” denk ich und frage gleich nach, was das denn heißen soll und wie er sich das dann vorstellt. Antwort:
Naja, über irgendwelche zukünftigen Aktivitäten hab ich mir noch keine Gedanken gemacht – wir sind ja auch noch nicht getrennt….was allerdings nur eine Frage der Zeit ist.
Ich frage, worauf er noch wartet und warum er nicht den Schritt durchzieht. Antwort:
Keine Ahnung was mich hält……….Wenn gemeinsame Kinder usw da wären, okay, aber sowas haben wir nicht. Im Grunde wartet man immer nur auf den richtigen Zeitpunkt, den Schlußstrich zu ziehen, obwohl man ganz genau weiß, daß es den nicht gibt…
So so. Das ist also einer, der sich schon mal umguckt. Der abspringt, wenn es sicher ist, um dann von einem Nest ins nächste zu wechseln. Nun ja, mir egal, ich hab keine Beziehungsinteressen, also schrieb ich erst mal weiter mit ihm. Und was glaubt ihr, wie lange es wohl gedauert hat, bis der mich danach gefragt hat, was ich für Unterwäsche trage? Keinen ganzen Tag! Er kriegt ‘ne passende Antwort von mir:
Wieso sind wir jetzt bei Unterwäsche? Das geht dich gar nichts an, was ich für Unterwäsche trage….
Und was glaubt ihr, wie lange es gedauert hat, bis er aufgehört hat mir zu schreiben? So ca. zwei Tage, es kam noch ein dünner Versuch.
Es ist doch echt erschreckend, wieviele stereotype Männer es gibt. Es war von Anfang an klar, wie das läuft. Hätte ich das mit der Unterwäsche positiv weitergesponnen, wäre mit Sicherheit heute noch Kontakt da. Nicht falsch verstehen, mir ist der Kontakt egal, aber ich finde schlimm, wie einfach Männer leider doch gestrickt sind. Kaum nimmt man ihnen die Freude “Sex“, garniert übrigens mit einer Prise “schlechtes Gewissen machen“, gibt es keine Möglichkeit mehr sich auf normaler Ebene kennenzulernen. Ich hab nämlich versucht sexfrei mit ihm weiter zu schreiben, aber das Pferd war dann echt totgeritten. Schade…..kein Vorzeigemodell für die Männerwelt. :-(
Mir tut die Frau leid, die da im Hintergrund existiert. Sie weiß vermutlich nicht, wie ihr Kerl so drauf ist. Wär das meiner und ich hätt das spitz gekriegt, das hätte ordentlich Zunder gegeben. Plus Trennung vermutlich, weil sowas braucht ja keine Sau. :-/
Zitat aus “American History X”:
“Komm mir nicht blöde, klar? Ich bin der gefährlichste Mann in diesem Gefängnis. Weißt du warum: Ich kontrolliere die Unterwäsche.”
Die Chaosmacherin fragte sich neulich, warum es so viele Tussiblogs gibt und wo denn die ganzen gutenMädelsblogs sind. Das ist echt ‘ne gute Frage.
Ich würde mal behaupten, dass ich nicht zu den Tussiblogschreiberinnen gehöre. Liegt einfach daran, dass ich keinen besonderen Stil habe, kein Fashionvictim bin, keine langen Fingernägel mit viel bunter Farbe mag etc etc. Ich hab keinen Schmerz mit Mode- oder Schminkblogs. Bei mir kann jede machen was sie will. Aber das bin ich eben nicht, daher ist es mein Blog auch nicht.
Aber was findet man dann bei mir?

Noch eine gute Frage, denn so eine richtige Linie ist da nicht drin. Ich schreibe auch nicht immer gleich viel. Manchmal wochenlang nichts, weil ich entweder nicht dazu komme (ich frag mich sowieso, wie andere so viel produzieren können, wenn die noch ‘nen Job und ein Leben haben) oder weil ich einfach keine Lust habe, bzw. mir die Stimmung zum Schreiben fehlt. Dabei würden dann nur dämliche oder sehr deprimierende Texte rauskommen. Also nicht, dass der Rest hier hochtrabend wissenschaftlich ist oder so, aber mal hat man ‘nen Lauf, mal nicht.
Ich schreib über meine Technik, die ich kaufe und über Filme, die ich im Kino gesehen habe. Außerdem über Restaurants, Bars etc, in denen ich mal essen war. Oder aber über meine Katze. Oder über was politisches, wenn es mich packt. Ich hab auch in sehr seltenen Fällen mal was über Klamotten oder so geschrieben, glaub ich. Hin und wieder greife ich ein Stöckchen auf, aber auch das eher selten.
Ganz oft möchte ich tatsächlich über meine Gedanken und Gefühle schreiben, die mich tief im Innersten bewegen, aber das mach ich nicht, weil entweder jemand hier mitliest, den es (be)treffen würde oder weil ich mich nicht bloßstellen will. Denn ein Aspekt liegt ja mal ganz klar auf der Hand: Hat man erst mal was veröffentlicht, dann kann man es nicht mehr zurücknehmen. Ich hab das zwar schon getan, also was persönliches veröffentlicht, aber nur bei Dingen bzw. Themen, die mir und anderen nicht schaden können.
Ja, ich würde gerne mehr mitteilen, weil das spannender für euch wäre, weil es mir auch in den Fingern juckt, mehr persönlicheres zu schreiben. Aber es würde mir irgendwann schaden, denke ich. Daher lass ich es.
Aber wie macht man dann einen spannenden Blog, der Erfolg hat? Keine Ahnung. Fragt die Chaosmacherin. :-)
Zitat aus “Das Boot”: “Das Geistige kommt hier zu kurz”.
Ich spring ja immer wieder mal auf Gilly’s Seite rum, weil er so schönen Catcontent hat. Ja ja, natürlich gibts da noch viel mehr, aber ich steh halt nun mal auch auf Catcontent.
Wie auch immer – der gute Gilly feiert 5. Geburtstag und veranstaltet dazu ein Gewinnspiel.
Ich gebe ja zu, dass ich echt selten an Gewinnspielen teilnehme, aber irgendwie hab ich gerade mal Lust drauf und daher gibts hier mal einen Hinweis darauf, dass er da tolle Sachen als Gewinn anbietet. Von iTunes Gutscheinen über Akkuschrauber, über ‘ne Cinemaxx Geschenkbox bis zu ‘nem LG Smartphone, die LOL CAT BIBLE und ein Motorola Milestone sind auch am Start. Alles dabei und noch viel mehr. Ihr guckt am besten mal bei ihm vorbei.
Ihr könnt auf verschiedenen Wegen mitmachen: Per Kommentar auf seiner Seite, das bringt euch nur ein Los ein. Per Twitter mit ‘nem entsprechenden Text, das bringt euch 3 Lose ein, und/oder ihr macht einen Eintrag auf eurem eigenen Blog, was euch dann 7 Lose einbringt. Ihr könnt auch alles machen, dann habt ihr in Summe 11 Gewinnchancen. Details findet ihr auf seinem Blogeintrag dazu.
So, ich hab mal alle drei Optionen genutzt und guck mal, ob 2011 etwas Glück bringt. :-)
Zitat aus “Der letzte Lude”:
“Im Lotto gewonnen? Ey Prinzesschen, sowas schwanzloses hab ich schon lange nicht nötig, mein ganzes Leben is ein einziger Hauptgewinn”.
Rockmelt ist ein neuer Browser, der uns den ganzen Social Media Umfang und Umgang erleichtern soll.
Um allerdings an Rockmelt heran zu kommen, bedarf es einer Einladung (mehr dazu am Ende des Textes).
Hat man die erst mal erhalten, kann man dann selbst weitere Leute einladen. Das ist in sofern gut, als dass der Browser noch im Test ist und möglichst viele Leute dazu beitragen sollen, Verbesserungen herbei zu führen.
Zu Beginn fragt der Browser erst mal nach einem Facebook Login, Aber selbst wenn man den nicht hat, kann man natürlich browsen, das ist zum Glück kein K.O. Kriterium. Allerdings ist der Browser genau für die Nutzung von Facebook, Twitter und Co gedacht, daher macht es wenig Sinn den zu nutzen, wenn man FB etc. nicht nutzen will.
Erste Erfahrungen zeigen, dass der Browser zu Recht noch im Betastatus ist.
Die Funktionen sind noch unausgereift, Synchronisierungen laufen meistens, aber nicht immer. Die verschiedenen “Apps” kann man sich jeweils rechts und links in der sog. “Edge” einbinden.
Vorgegeben ist schon von Haus aus Twitter und Facebook. Einmal seine Daten angegeben, kann man über den Tag auf dem Laufenden bleiben, ohne dass man Twitter oder FB im separaten Tab auf haben muss. Durch einen Klick auf die App wird eine Randleiste aufgeklappt, in der man den akutellen Verlauf sehen kann, den man auch entsprechend bearbeiten kann. Auch werden Bilder oder Videos direkt mit angezeigt, also ein weiterer Vorzug der Edge.
Leider fehlt dem ansonsten gut für Facebook und Twitter geeigneten Tool auch die Option weitere, nicht Socialmediaprodukte, sauber einzubinden. So findet man z.B. keine Möglichkeit mit Google Mail oder LastFM per Feed zu arbeiten. Allerdings werden generell schon RRS-Feeds unterstützt, was somit also den klassischen Feedreader ablösen könnte. Aber auch dabei zeigt sich immer wieder mal eine Verzögerung in der Sychronisierung.
Funktionen, die man von anderen Browsern kennt und daher auch bei Rockmelt sucht, findet man leider an anderen Stellen, als man gewohnt ist oder auch gar nicht. Es gibt z.B. keinen “Home-Button”, was ich persönlich eher schlecht finde. Man sucht als Anwender zunächst etwas rum, bis man alles gefunden hat. Das lässt den Browser aber natürlich auf der anderen Seite auch schlanker wirken, denn das meiste verbirgt sich hinter einem einzigen Menüpunkt oben links in der Ecke. Da Rockmelt viele Infos auf einem Bildschirm zeigen will, ist es vernünftig den Rest etwas „weg zu räumen“.
Eine weitere gute Idee ist, dass man sich seine Kontakte ebenfalls an der Randleiste anzeigen lassen kann. Dabei kann man wählen, ob man sich alle zeigen lassen möchte oder ob man nur seine vorher ausgewählten Favoriten sehen will. Schön ist, dass man deren Online-Status sehen kann, sofern sie ihn zeigen. Auch, wenn man selbst nicht online erscheint. Schlecht ist, dass ich selbst online gehen muss, damit ich dann mit den Leuten Kontakt aufnehmen kann. Das ist allerdings in Facebook selbst als Problem zu beheben. Es gibt einfach keine „Blind“ oder „Unsichtbar“-Option.
Die Entwickler von Rockmelt sind fleißig in Twitter und Facebook vertreten und fragen regelmäßig nach Userfeedback, was auch unbedingt eingebracht werden sollte. Nur so kann aus dem noch etwas wackligen Tool ein echter Konkurrent für Chrome, Firefox und sonstige Browser werden. Bisher kratzt er leider nur leicht an der Tür der etablierten Produkte.
Ich nutze Rockmelt seit ca. zwei Monaten, im Prinzip gleich mit Herausgabe des Tools. Mir ist natürlich klar, dass er sich noch im Babyalter befindet, aber ich würde mich freuen, wenn dieser Browser ganz schnell erwachsen wird. Er ist jetzt schon unheimlich schnell, was ein extremer Vorteil ist, da er auf der Chrome-Engine aufsetzt. Tatsächlich zeigt der Vergleich aber noch mal mehr Performance zu Chrome.
Zwar fallen mir auch immer wieder mal andere Kleinigkeiten auf, die nicht so schön sind, aber in den anderen Browsern ist das ja irgendwie auch so.
Einladung gefälligst?
Wer sich von euch selbst ein Bild machen möchte, der kann mir kurz ‘nen Kommentar hinterlassen und ich schick ihm/ihr eine Einladung. Ich habe noch drei abzugeben. Denkt aber bitte daran, dass ihr dann unbedingt euren Facebook Account nennen müsst, über den ich euch einladen kann. Ich hol euch dann als “Freund” ran, danach kann ich die Einladung verschicken.
Da es nur drei sind, die ich noch frei habe, würde ich die nächsten Anfragen an meine bereits versorgten Kontakte weitergeben, wenn ihr das möchtet. Wenn die noch Einladungen frei haben, könnte es also darüber klappen. Schreibts dann einfach dazu, ob ich das machen darf oder nicht.
Zitat aus “Die Simpsons”:
Homer: “Hör mal, Internet gibt’s jetzt auch schon für Computer!”