Sachlich diskriminierende Extrawurst

 

 

Der Tackleman und ich haben mal wieder geplaudert. War mal wieder an der Zeit. Aber erst muss ich doof rumlachen und schlechte Witze machen…hihih…hört es euch einfach an.

Thema ist u.a. das Gespräch zwischen dem Tackleman und einer Twittererin, in dem es um die Mitnahme eines Blindenhundes in ein Lebensmittelgeschäft ging.
Da hat wohl irgendjemand einer blinden Frau den Zugang des Hundes zum Geschäft verweigert und das haben die beiden diskutiert. Spannend dabei ist, WIE das diskutiert wird. Es geht gar nicht so sehr um den Inhalt der Diskussion, mehr um die verschiedenen Level – sachliches und emotionales. Dazu gibt es unsere Meinung.
Aber der Vollständigkeit halber gibt es auch noch eine Seite auf der steht, wie das wohl nicht geregelt ist mit dem Blindenhund.

An sich geht es nur um Kommunikation, die Art und Weise, wie Leute halt so reden. Und warum der Tackleman und ich damit so unserer Problemchen haben. :-)

 

Zitat aus “Vergiss mein nicht”: “Andauernd reden heißt noch lange nicht kommunizieren.”

 

Number Thirty-Three

Heute gibt es einen eher entspannten Podacst für euch.
Grüße gehen an die Mutschelerin, den Fadenfaffe und den Largewhiteguy.

 

Zitat aus “Ally McBeal”:
“Ich neige ein wenig zur Redundanz, zudem wiederhole ich mich.”

Twitter verbindet Generationen

Wenn man im echten Leben einen 18-jährigen Typen vor sich hat, dann fühlt man sich, zumindest in meinem Alter (30+), eher nicht so, als ob man sich mit dem ständig und immer wieder austauschen will. Also üblicherweise nicht, es mag Ausnahmen geben.
Wenn ich z.B. mit meinen Azubinen arbeiten muss, dann nervt mich deren kindisches Gehabe oft so sehr, dass ich schreiend davon laufen will. Nicht weil sie albern sind, bin ich selbst oft genug. Aber weil deren Themen, wegen derer sie überhaupt erst in Albernheit verfallen, für mich sowas von langweilig und ätzend sind, dass ich im Grunde nur weghören kann. Eine ist 18, die andere 21. Und auch zwischen denen ist schon ein starker Unterschied zu spüren. Die 21-jährige ist viel erwachsener und kann sich bei der Arbeit entsprechend verhalten. Die 18-jährige eher nicht.
Wie auch immer – ich würde privat eher nicht mit “Kindern” in dem Alter befreundet sein wollen. Einfach, weil Welten dazwischen liegen. Ist ja auch durchaus normal.

Was pfeifen die Spatzen von den Dächern?

Und dann mach ich irgendwann mein Netbook an und guck auf Twitter vorbei. Und alles was im echten Leben nicht läuft, geht da.
Meine Timeline ist voll von Leuten, die wesentlich jünger sind als ich. Zum einen geht das, weil ich im Kopf nicht so alt bin, wie andere meiner Kategorie. Ich leb im Internet genauso, wie im echten Leben. Manch einer, der aus meiner Generation kommt, kennt weder Twitter noch Facebook, maxmal vielleicht Google, aber dann hört’s auch schon auf.
Zum anderen geht das, weil man hier nicht weiß, mit wem man es zu tun hat, bis man sich entweder etwas besser kennt oder aber auf den dazugehörigen Blog geguckt hat. Und ja, ich sage DER Blog, weil sich das für mich richtiger anhört, als DAS Blog.

Worauf ich hinaus will ist, dass ich meine TL mag. Klar, sonst hätt ich die nicht so. Aber ich finds irgendwie witzig, dass da so viele verschiedene Leute miteinander kommunizieren, die sich vielleicht im echten Leben nicht kennen würden, weil offensichtlich zu viele Unterschiede vorhanden sind. Alter ist ja nur einer davon. Musik, Style, auch generell Optik, Interessen allgemein oder im besonderen. Ich finds spannend und vorgestern hab ich zu einem Freund gesagt, dass es mich auch irgendwie bereichert. Und das meine ich auch so. Ich werde durch die Leute bei Twitter auf Sites gelenkt, die ich nicht kannte, auf Musik hingewiesen, die mir neu ist etc. etc. Es ist für mich eine riesengroße Spielwiese. :-)

In der TL befinden sich natürlich auch viele Leute, die man gar nicht wirklich braucht, aber die man drin hat, damit manche Diskussionen verständlich bleiben. Andernfalls würde man manches nicht so entspannt verfolgen können.
Und dann gibt es die Leute, die man so gerne liest und auch so oft, dass man das Gefühl bekommt, man würde sie persönlich kennen. Dabei kennt man von den meisten so gut wie gar nichts. Außer deren Bild, wenn es ein echtes ist. Und auch da wird natürlich viel gefaked und man sieht z.B. Bilder von Frauen, die aussehen wie Models. Aber wenn die dann den Fehler machen und über Twitpic z.B. ein Körperteil von sich zeigen, dass dick und gedrungen aussieht, dann weiß man wieder wo man ist. :-)

Im Grunde ist Twitter eine echtere Kommunikationsart, als das dämliche Gehabe im echten Leben, bei dem ganz viele Leute meinen, dass sie sich sonst wie verkaufen müssen. Ich finde, dass das bei Twitter so nicht passiert. Weil es einem eher egal ist, wer am anderen Ende ist. Der Inhalt zählt.

Zitat aus heutigem Gespräch mit einem Twitterfreund:
hab doch keinen plan wie alt du bist. is mir eigentlich auch wurscht… is ja internetz hier :)

Und recht hat er, es macht einfach Spaß sich mit den Leuten auszutoben, ohne dass man wissen muss wie alt derjenige ist. Oder welchen Job der macht. Oder ob er Kinder hat oder nicht. Alles irgendwie wurscht, weil sich da alle aus Spaß treffen.

Und weil es eben Spaß ist, hier noch ein Twitterschwanzvergleich.
Meiner ist 12,2 cm lang. Immerhin….so als Frau. :-)
Und nur so als Info: ich musst schon mal bei dem ein oder anderen von euch gucken….hiihihih….Marco hat ‘nen längeren als Gilly. :-P
Wenn das nicht schon ein Anzeichen für den Ausgang des Wettbewerbs ist. Ich weiß ja nicht…

Zitat aus “Network”:
“Also Leute, sehen wir uns doch erst einmal an, was die Konkurrenz dazu zu sagen hat.”