Sixtus bringt es auf den Punkt.

von Rooby  /  in Kategorie: Schwarz

Ich bin echt froh, dass wir (noch) Meinungsfreiheit haben und dass wir unsere Meinung über das Internet immer noch verbreiten können.

Mario Sixtus hat es mal wieder auf den Punkt gebracht.
Es geht um die Forderung von Verlegern, dass doch bitte deren Arbeit, die sie sich machen, um ihre Inhalte im Netz darzustellen, vergütet werden sollte. Ja genau…super Idee das. :-(

Lest einfach mal seinen sehr geilen, offenen Brief dazu: Verlegerforderung Leistungsschutzrecht: Ja, habt ihr denn überhaupt keinen Stolz?

Zitat aus “City Hall”:
Sie machen keinen Versuch, sich zu bereichern, sondern Sie behaupten nur Ihre Position, Ihre Macht. Denn was könnten Sie sonst für die Medien tun?

Motorola Flipout

von Rooby  /  in Kategorie: Milch + Zucker

Wer bei mir mitgelesen hat, der weiß, dass ich mit dem Backflip von Motorola nicht ganz glücklich war. Nicht nur, dass es immer wieder ausging (neben vielen weiteren Problemen), es hatte auch nur ein 1.5 Android drauf, was mir also nicht erlaubt hat, bestimmte Applikationen und Funktionen zu nutzen. Da ich unbedingt ein Gerät mit echter Tastatur haben wollte, hab ich nun das Flipout gekauft, ebenfalls von Motorola.

Erster Eindruck

Nachdem ich die Packung gelüftet habe, kam mir ein süßes, kleines Ding entgegen, welches mich erst etwas irritiert hat, weil ich dachte, dass es doch zuuuu klein sein könnte. Ist es aber nicht. Ausgeklappt hat es nämlich die gleiche Größe wie der Blackberry Bold 9000, den ich im Job nutze.

Blackberry Bold und Flipout

Die Werbung für das Gerät hat den Eindruck vermittelt, dass man das Display in verschiedene Richtungen drehen könnte, quasi ein Multitalent in Displayrotation, aber dem ist nicht so. Man kann es einfach nur aufklappen und dann ist es so, wie im Bild zu sehen.

Noch während ich es zusammensetzte, kam schon der erste negative Punkt auf. Das Einsetzen der Micro SD Karte hat sich für mich als unmöglich erwiesen. SIM Karte einfügen ging problemlos, aber ich wusste beim besten Willen nicht, wie ich da die SD einsetzen soll. Zumindest nicht, ohne die Karte zu zerbrechen oder die Halterung im Gerät zu zerstören. Die Anleitung dazu passt einfach nicht. Die Lösung ist letztlich ganz einfach, wenn man es mal rausgefunden hat, aber bis ich da angekommen bin, dauerte es doch leider etwas.

Irreführende Anleitung

Denn die Karte wird NICHT, wie in der Anleitung gezeigt, oben eingelegt, sondern am Rand des Gerätes eingeschoben. Schaut mal hier auf die Abbildung der Anleitung. Der Pfeil zeigt auf das Innere des Telefons, nicht auf den Rand. Das war zumindest für mich irreführend. Ich hab sogar im Netz gesucht was das Zeug hält, ob ich irgendwo einen Hinweis dazu finde, aber auch das war vergebens. Daher beschreibe ich das hier, falls noch jemand so doof ist wie ich.

Links am Rand kommt die Micro SD rein

Der Einschub ist nicht gleich zu erkennen

Tastatur

Was mir positiv aufgefallen ist, ist die Anordnung der Tasten. Die Zahlen stehen im Vordergrund, was ich extrem gut finde, denn bei anderen Tastaturen musste man erst per FN umschalten. Außerdem kann man endlich auch Umlaute tippen (ä, ö, ü), was auf anderen Geräten nur über Touch ging. Und das nervt mich enorm, gerade wenn man wie ich auch twittert und es manchmal echt auf ein oder zwei Zeichen ankommt, die man sich durch Umlaute hätte sparen können (nicht, dass meine Tweets irgendwie übermäßig interessant oder spannend wären, aber hey – ich hab auch meine Daseinsberechtigung). Die Tastatur ist aber etwas engstehender, daher muss man sich erst an das Tippen gewöhnen, was mehr Feingefühl braucht. Aber nach den ersten paar Sätzen hat man es schon drauf.
Blöd finde ich, dass die Tastatur nicht durchgehend beleuchtet wird, wenn man schreibt. Ich hab noch nicht ganz verstanden, wann die Beleuchtung angeht und wann nicht. Aber wenn man im dunkleren Umfeld was schreiben möchte, braucht man nun mal Licht. Das ist ein eindeutiger Nachteil bis jetzt.

Display

Das Flipout hat natürlich durch seine kleine Größe ein begrenztes Display, was sich jetzt leider schon als kleiner Nachteil darstellt. Nicht nur, dass Browsing damit etwas unübersichtlicher ist, auch im Marketplace, der ja erst umgebaut worden ist, sieht man nicht so gut, wo man klicken kann. Ich hab auch festgestellt, dass nicht immer der ganze Text gezeigt werden kann, was dann ansich durch Scrollen möglich sein sollte, aber leider nicht ist.
Durch Doppelklick auf das Display wird der Inhalt des Browsers auf Displaygröße angepasst. Das ist zum lesen dann ganz gut, aber letztlich ist es natürlich schwierig den Überblick über eine Seite zu behalten. Aber damit kämpfen auch andere Geräte, daher ist das für mich nur ein kleiner Minuspunkt.
Das schöne am Flipout ist, dass man in Summe sieben Screens füllen kann. Das bietet sich an, wenn man viele Applikationen nutzt und die im direkten Zugriff haben möchte.
Rein optisch ist das Display etwas unglücklich gelungen, würde ich mal so sagen. Tagsüber ist alles ok, aber sobald es dunkler wird, wird es anstrengend auf das Display zu gucken. Die Qualität kann nicht mit dem Backflip mithalten. Man gewöhnt sich zwar daran, aber es fällt stark auf, wenn das Gerät gerade neu ist.

Allgemeines Verhalten

Ich finde super, dass das Gerät endlich mal flotter reagiert, als mein altes 1.5er Backflip. Es bietet u.a. auch die Option einzelne Mails, die man über “Konten” abgerufen hat, auszuwählen und zu löschen. Das war vorher nicht möglich und war extrem nervig, weil zeitaufwändig.
Im Market ist mir aber aufgefallen, dass bestimmte Produkte gar nicht angezeigt werden, obwohl sie vorhanden sind.  Die neue Tagesschau Anwendung z.B.. Ich kann sie nicht laden, weil sie mir nicht gezeigt wird. Andere Androids haben die aber schon laufen. Auch Produkte, die ich vorher mit dem 1.5er einwandfrei nutzen konnte, wie z.B. Barcoo, lassen sich jetzt nicht mehr installieren. Laden geht noch, aber nicht installieren.
Android 2.1 scheint doch massive Probleme mit sich zu bringen. Da aber auch die Kamera kein Renner ist, hat sich Barcoo vermutlich eh erledigt. Denn die Kamera hat keinen Blitz und “nur” 3MB, statt 5 wie eigentlich inzwischen alle haben. Ich habe diverse Scannerprogramme ausprobiert, keins konnte mit der schlechten Kameraleistung einen Scan machen. Das ist für mich ein echter Nachteil, denn mit Barcoo hab ich schon recht viel gemacht. Aber es ist wie so oft im Leben – man kann nicht alles haben. :-)

Ich werde weitere Texte schreiben, wenn ich das Gerät länger im Einsatz hatte. Das soll für den ersten Eindruck erst mal reichen.

Zitat aus “Sahara (2005)”:
“Man, Sandecker wird ausflippen, wenn er erfährt, dass das Satellitentelefon weg ist.

Bücherstöckchen von aHeadwork

von Rooby  /  in Kategorie: Milch + Zucker

Es ist mal wieder Zeit für ein Stöckchen. Hannah von aHeadwork hat mir eins über Bücher zugeworfen, was ganz gut ist, weil ich total gerne lese. Los geht’s:

Das beste Buch, dass du letztes Jahr (ich nehm dieses, weil es fast rum ist) gelesen hast:
“Der Gotteswahn” von Richard Dawkins

Ein Buch, dass du mehr als dreimal gelesen hast:
“Das Lächeln der Fortuna” von Rebecca Gablé

Deine liebste Bücherserie:
Es ist nicht direkt eine Serie, aber die folgenden Bücher von Rebecca Gablé haben die Familie Waringham als Basis, was ich ganz gut finde. Da sind also “Das Lächeln der Fortuna”, “Die Hüter der Rose” und “Das Spiel der Könige”.

Dein liebstes Buch aus deiner Lieblingsserie:
“Das Lächeln der Fortuna”

Ein Buch, dass dich glücklich macht:
Hmm…glücklich ist ja ein starkes Wort. Das würde ich jetzt nicht mit einem Buch in Zusammenhang bringen, aber ich guck gerne in “Fiese Bilder – Meisterwerke des Schwarzen Humors”.

Ein Buch, dass dich traurig macht:
Ganz klar “Dienstags bei Morrie” von Mitch Albom. Ein Buch über einen sterbenden Mann, der seine Lebensweisheiten an seinen ehemaligen Schüler weitergibt.

Liebster Klassiker:
“Der Herr der Ringe” und ja – für mich ist das ein Klassiker. :-)

Ein Buch, das du hasst:
Na ja….also hassen ist genauso übertrieben wie glücklich. Aber ich mochte nicht “Die Eleganz des Igels”, weil man dieses Buch einfach nicht lesen konnte, ohne zig mal ein Lexikon zur Hand nehmen zu müssen. Siehe dazu auch meinen Blogeintrag “Die Ignoranz des Beagles”.

Dein Lieblingsautor:
Rebecca Gablé, denn ich mag historische Romane und sie kann wunderbar Geschichte und Spannung vereinen.

Lieblingsbuch von deinem Lieblingsautor:
Keine Ahnung, hab jetzt auch keine Lust das zu googeln.

Liebstes Buch, dass verfilmt wurde:
Jane Austens “Stolz und Vorurteil” in der Version von 2005 mit Keira Knightley.

Liebster Liebesroman:
Jane Austens “Stolz und Vorurteil”.

Ein Buch, dass du schon lange lesen wolltest und es noch nicht hast:
Hmm….ich glaube das hab ich nicht. Wenn ich was kaufe, dann lese ich es. Wenn ich was lesen will, dann kaufe ich es.

Liebster Titel:
Äh….alle bisher genannten irgendwie.

Ein Buch, dass jeder hasst und du magst:
Da hätten wir das mit dem Hass wieder, aber ich glaube auch nicht, dass es sowas gibt. Jedem gefällt irgendwas anderes.

Dein liebstes Buch aller Zeiten:
“Unser Jahrhundert im Bild”. Das Buch hab ich mit meinem Vater als Kind oft durchgeblättert und daran unsere Geschichte gelernt.

Ich weiß, dass viele keine Stöckchen zugeworfen haben wollen, daher kann man sich das hier abholen, wenn man mag. Oder eben auch nicht. :-)

Zitat aus “Cocktail für eine Leiche”:
“Als junges Mädchen, da habe ich furchtbar viele Bücher gelesen.” – “Oh, wenn man jung ist, macht man die seltsamsten Dinge.”

Weibliches Kloverhalten

von Rooby  /  in Kategorie: Milch + Zucker

So Jungs, ihr müsst mal weglesen. Ich weiß ja, dass einige von euch es nicht leiden können, wenn Mädels sich unweiblich äußern und dass ihr das irgendwie eklig und so findet. Dazu könnte auch dieser Artikel gehören.

Mädels,
ich will wissen, was ihr so auf dem Klo treibt.

Also ich z.B. nehm in der Firma immer meinen Blackberry mit, leg die ätzende Klobrille mit Toilettenpapier aus, damit ich mich setzen kann und zock dann eins von den blöden kleinen Spielen, die da drauf sind. Oder ich lese auch mal Mails. Manchmal nimmt mich das so sehr ein, dass ich minutenlang da hocke, obwohl schon alles passiert ist, wofür ich überhaupt da hin ging. :-P
Zuhause geht gerne mal die PSP mit. Lohnt sich so gut wie nie, denn bis die an ist, wenn sie vorher nicht sowieso schon lief, dann bin ich längst fertig, bevor mein Spiel startet. Aber irgendwie mach ich das trotzdem dauernd. Ob ich da irgendein Trauma mit verarbeite???? Man weiß es nicht, aber ich hab mich deswegen schon oft gefragt, ob andere Mädels auch komische Sachen auf’m Klo machen.

Also erzählt mal! Bin gespannt. :-)

Zitat aus “Absolute Giganten”:
Floyd: “Ich hab gehört, dass Elvis, der King, mit nem Cheeseburger in der Hand aufm Klo verreckt ist.”

Soziales Netzwerk im echten Leben

von Rooby  /  in Kategorie: Milch + Zucker

Habt ihr euch jemals Gedanken darüber gemacht, wie wichtig die Leute in eurem Leben für euch sind?

Ich rede hier nicht von Eltern und Geschwistern, das versteht sich bei denen ja von selbst, dass die einem wichtig sind. Und schon gar nicht rede ich von Leuten, die man online kennt, aber im echten Leben noch nie zu Gesicht bekommen hat. Obwohl auch die für so manchen einen “echten” Teil des Lebens ausmachen können.

Ich meine die Leute, mit denen ihr eure Freizeit verbringt. Freunde, Partner, gute Bekannte. Menschen, die euch Impulse geben. Die euch halten, wenn ihr fallt. Die stark sind, wenn ihr schwach seid. Eure persönlichen Helden des Alltags, die mit euch Probleme stemmen, die beim Umzug helfen, die einkaufen gehen, wenn ihr mit Grippe im Bett liegt. Leute, die sich stundenlang euren langweiligsten Mist anhören, weil sie euch gerne haben. Leute, die euch gnadenlos die Wahrheit über den neuen Freund oder die neue Freundin ins Gesicht sagen, weil sie euch gerne haben.

Sie geben euch ein Netz aus Sicherheit im Leben, welche ihr ohne diese Menschen nicht in dem Maße hättet. Dieses Netz ist dauernd um euch herum, ohne das es einengt. Es hält, ist stabil, dehnt sich bei Bedarf, geht manchmal bis an die Grenzen der Haltbarkeit, aber es hält. Es ist so gut, dass man es oft nicht mehr wahrnimmt, bis es plötzlich weg ist. Und ihr fallt. Und es weh tut, weil ihr ungebremst aufschlagt. Dann wird einem wieder bewusst, wie wichtig das echte soziale Netzwerk ist.

Denkt an euer Netz und pflegt es gut, denn auch Netze werden ohne Pflege spröde und durchlässig. Aber manchmal verliert man es auch einfach, weil sich die Wege im Leben trennen und das Band nicht mehr hält. Dann sorgt dafür, dass ihr euch bald ein neues Netz sucht, denn ohne ist das Leben schwerer. Glaubt mir.

Zitat aus “Das Netz”:
“Ich glaube, man muß im Leben ein paar Dinge probieren, ohne Sicherheitsnetz. Wie sollte man sonst wissen, ob man überhaupt lebt?”

Fremdschämen? – Selbstschämen!

von Rooby  /  in Kategorie: Schwarz

Kleines Update:
ich meine im nachfolgenden Text schon echtes Fremdschämen. Also für so Leute wie bei DSDS, die nicht singen können und sich zum Hampel machen. Oder für die Sorte Leute, die im Randgruppen-TV auftritt.
———————————————————————–

Ich finde ja, dass “fremdschämen” so eine neue Art Volkssport geworden ist. Man lacht bzw. schämt sich über andere Leute, wenn die sich dämlich anstellen. Es wird fast schmerzlich dargestellt, wenn es bekannte Persönlichkeiten betrifft. Naürlich hab ich diesen Effekt auch hin und wieder bei mir beobachtet, aber ansich ist das doch echt Dreck.

Hallo? Sind wir alle perfekt? Leisten wir uns nicht im Job oder bei Freunden immer mal einen Patzer, der so peinlich ist, dass man sofort versinken möchte? Und haben wir nicht auch Meinungen, die für andere Leute so wirken, als hätten wir eben erst einen ordentlich an die Mütze gekriegt? Passieren uns nicht Fehler wie z.B.  12+56 nicht zusammenrechnen zu können oder ähnliche Dinge, bei denen man meinen könnte, dass wir nicht Herr unserer Sinne wären?
Na klar – uns allen passiert sowas. Aber es ist wie immer – es ist leichter andere lächerlich zu machen, als erst mal bei sich selbst anzufangen.

Ja, ich lache auch, bzw fühle den Schämfaktor, wenn es sich um in der Öffentlichkeit stehende Personen handelt. Man sollte meinen, dass bestimmte Dinge bei denen einfach nicht passieren dürfen. Aber letztlich sind das auch nur Menschen, die genau wie ihr und ich mal einen echt beschissenen Tag haben können, an dem das Hirn einfach nicht macht, was es machen soll. Seid tolerant – verzeiht es ihnen. Uns wird doch auch verziehen. :-)

Zitat aus “…denn sie wissen nicht, was sie tun.”:
“Mein Gott, ich möchte einen Tag mal erleben, an dem ich nicht ganz durcheinander bin, einen Tag, an dem ich nicht das Gefühl habe, dass ich mich schämen muss.”

Facebook Selbstversuch Teil II

von Rooby  /  in Kategorie: Milch + Zucker

Ich bin inzwischen ca. zwei Monate bei Facebook und hab inzwischen ein paar weitere Erfahrungen damit gemacht.

Zunächst mal ist meine Anzahl an “Freunden” auf 31 angestiegen, was nicht überragend ist, aber ich such ja auch nicht so bewusst, sondern guck eher wie’s kommt. Dadurch hat sich aber auch mein Austausch mit anderen verändert. Inzwischen gibt’s ordentlich Kommentare, Nachrichten und Einträge an Pinnwänden.
Ich bin auch in den Genuss von Anwendungen gekommen. Zum Beispiel hab ich die “Glücksnuss” ausprobiert. Dabei handelt es sich um eine Art Glückskeks in digital. Allerdings kann da jeder Depp einen Spruch verfassen. Damit hab ich dann also schon mal solche geistigen Ergüssen lesen können wie die folgenden:

  • Du wirst alle Erwartungen von jemanden der in deiner nähe ist übertreffen.
  • Du bist positiv beeinflusst, es fällt dir leichter.
  • Du bist sehr überrascht wie gut dich jemand aus dem Chat kennt oder auch
  • Jemand bestimmter wartet auf dich.

Man kann hier sehr schön erkennen, dass nicht nur der Inhalt flach ist, auch die Rechtschreibung ist hier nicht gerade der Renner. Aber ich will ja nicht schimpfen, macht wohl doch dem einen oder anderen “Freund” Spaß. Und ich geb zu, ich musste hin und wieder echt lachen. Von daher ist das schon ok. Das gilt natürlich auch für die anderen Anwendungen, von denen es reichlich gibt.

Mal abgesehen von den lustigen und nutzlosen Anwendungen, gibt es aber auch echt schöne Sachen. Z.B. kann man sich seinen Last.FM Account einbinden und seine Musik über FB dann mit seinen Freunden teilen. Oder man kann Blogs lesen, Abstimmungen durchführen etc etc. Es gibt unendlich viele Angebote.

Gut und hilfreich finde ich FB, wenn man sich Seiten eingebunden hat, die einen auf einem aktuellen Infostand halten. Sei es bei Musik, Film oder Büchern, Politik, Geschichte oder Zeitgeschehen. Es ist für jeden was dabei.

Ansonsten ist FB nicht anders als andere Communities. Man sammelt Leute um sich herum, von denen man mit den meisten eher weniger Austausch hat. Es ist halt wie im echten Leben – mit seine dicksten Freunden tauscht man sich am meisten aus, alle anderen kommen so hin und wieder mal dran.
Aber: es gibt auch die Möglichkeit mal einen dieser üblicherweise unbekannten Freunde kennenzulernen. In meinem Fall war das die Fabs, die ich aber schon vorher auch über meinen und ihren Blog online-gekannt habe.  Aber über FB gibt es doch immer wieder Kontakt und wir haben inzwischen sogar ein Meet’n Greet abgehalten, was echt klasse war. Lieben Gruß an dieser Stelle an die Oma und Fabs. :-)

Zitat aus “Die Nacht der lebenden Loser”:
“Erbärmlich! Ne ganze Generation von Spätentwicklern, völlig versaut von Internet und Rollenspielen.”