Twitter verbindet Generationen

von Rooby  /  in Kategorie: Milch + Zucker

Wenn man im echten Leben einen 18-jährigen Typen vor sich hat, dann fühlt man sich, zumindest in meinem Alter (30+), eher nicht so, als ob man sich mit dem ständig und immer wieder austauschen will. Also üblicherweise nicht, es mag Ausnahmen geben.
Wenn ich z.B. mit meinen Azubinen arbeiten muss, dann nervt mich deren kindisches Gehabe oft so sehr, dass ich schreiend davon laufen will. Nicht weil sie albern sind, bin ich selbst oft genug. Aber weil deren Themen, wegen derer sie überhaupt erst in Albernheit verfallen, für mich sowas von langweilig und ätzend sind, dass ich im Grunde nur weghören kann. Eine ist 18, die andere 21. Und auch zwischen denen ist schon ein starker Unterschied zu spüren. Die 21-jährige ist viel erwachsener und kann sich bei der Arbeit entsprechend verhalten. Die 18-jährige eher nicht.
Wie auch immer – ich würde privat eher nicht mit “Kindern” in dem Alter befreundet sein wollen. Einfach, weil Welten dazwischen liegen. Ist ja auch durchaus normal.

Was pfeifen die Spatzen von den Dächern?

Und dann mach ich irgendwann mein Netbook an und guck auf Twitter vorbei. Und alles was im echten Leben nicht läuft, geht da.
Meine Timeline ist voll von Leuten, die wesentlich jünger sind als ich. Zum einen geht das, weil ich im Kopf nicht so alt bin, wie andere meiner Kategorie. Ich leb im Internet genauso, wie im echten Leben. Manch einer, der aus meiner Generation kommt, kennt weder Twitter noch Facebook, maxmal vielleicht Google, aber dann hört’s auch schon auf.
Zum anderen geht das, weil man hier nicht weiß, mit wem man es zu tun hat, bis man sich entweder etwas besser kennt oder aber auf den dazugehörigen Blog geguckt hat. Und ja, ich sage DER Blog, weil sich das für mich richtiger anhört, als DAS Blog.

Worauf ich hinaus will ist, dass ich meine TL mag. Klar, sonst hätt ich die nicht so. Aber ich finds irgendwie witzig, dass da so viele verschiedene Leute miteinander kommunizieren, die sich vielleicht im echten Leben nicht kennen würden, weil offensichtlich zu viele Unterschiede vorhanden sind. Alter ist ja nur einer davon. Musik, Style, auch generell Optik, Interessen allgemein oder im besonderen. Ich finds spannend und vorgestern hab ich zu einem Freund gesagt, dass es mich auch irgendwie bereichert. Und das meine ich auch so. Ich werde durch die Leute bei Twitter auf Sites gelenkt, die ich nicht kannte, auf Musik hingewiesen, die mir neu ist etc. etc. Es ist für mich eine riesengroße Spielwiese. :-)

In der TL befinden sich natürlich auch viele Leute, die man gar nicht wirklich braucht, aber die man drin hat, damit manche Diskussionen verständlich bleiben. Andernfalls würde man manches nicht so entspannt verfolgen können.
Und dann gibt es die Leute, die man so gerne liest und auch so oft, dass man das Gefühl bekommt, man würde sie persönlich kennen. Dabei kennt man von den meisten so gut wie gar nichts. Außer deren Bild, wenn es ein echtes ist. Und auch da wird natürlich viel gefaked und man sieht z.B. Bilder von Frauen, die aussehen wie Models. Aber wenn die dann den Fehler machen und über Twitpic z.B. ein Körperteil von sich zeigen, dass dick und gedrungen aussieht, dann weiß man wieder wo man ist. :-)

Im Grunde ist Twitter eine echtere Kommunikationsart, als das dämliche Gehabe im echten Leben, bei dem ganz viele Leute meinen, dass sie sich sonst wie verkaufen müssen. Ich finde, dass das bei Twitter so nicht passiert. Weil es einem eher egal ist, wer am anderen Ende ist. Der Inhalt zählt.

Zitat aus heutigem Gespräch mit einem Twitterfreund:
hab doch keinen plan wie alt du bist. is mir eigentlich auch wurscht… is ja internetz hier :)

Und recht hat er, es macht einfach Spaß sich mit den Leuten auszutoben, ohne dass man wissen muss wie alt derjenige ist. Oder welchen Job der macht. Oder ob er Kinder hat oder nicht. Alles irgendwie wurscht, weil sich da alle aus Spaß treffen.

Und weil es eben Spaß ist, hier noch ein Twitterschwanzvergleich.
Meiner ist 12,2 cm lang. Immerhin….so als Frau. :-)
Und nur so als Info: ich musst schon mal bei dem ein oder anderen von euch gucken….hiihihih….Marco hat ‘nen längeren als Gilly. :-P
Wenn das nicht schon ein Anzeichen für den Ausgang des Wettbewerbs ist. Ich weiß ja nicht…

Zitat aus “Network”:
“Also Leute, sehen wir uns doch erst einmal an, was die Konkurrenz dazu zu sagen hat.”


Traumrecorder gesucht

von Rooby  /  in Kategorie: Milch + Zucker

Ich hab heute wieder mal total wild geträumt. Und wie immer wach ich auf und ärgere mich, dass ich das nicht noch mal abspielen kann. Es fehlt einfach ein Traumrecorder.

Heute nacht wollte ich z.B. eine Gruppe von Mädels zu einer Reise anführen. Keine Ahnung wohin es hätte gehen sollen, aber wir hätten ein Flugzeug nehmen müssen, die Mädels sollten Ausweise mit Bild bekommen und es musste viel Gepäck verpackt werden. Der Typ, der das mit mir durchgeplant hat, war plötzlich verschwunden und ich hab versucht das alleine zu klären, was in völligem Chaos geendet hat. Da war noch mehr Story drum rum, aber ich krieg die Einzelheiten nicht mehr ganz auf die Reihe.

Und gestern hatte ich geträumt, dass ich einen Pool habe, der ein Tor zu einer Parallelwelt ist. Ich habs nur durch Zufall rausgefunden, weil mein Sohn (den es im echten Leben nicht gibt) hineingefallen war und plötzlich verschwunden ist. Sein Vater (den es auch nicht gibt) sprang hinterher und war ebenfalls weg. ich saß mit meiner Tochter (genau – auch nicht existent im echten Leben) am Rand und war verzweifelt, bis ich durch Zufall den “Schlüssel” fand. Es war ein Stock, so ähnlich wie ein Zauberstab nur in größer und aus hellbraunem Holz, den man nur ins Wasser halten musste. Sofort öffnete sich am Boden des Pools ein neue Welt, in der Sohn und Vater sicher zu sehen waren. Sie winkten rüber, aber ich bin leider aufgewacht, bevor da noch was passiert ist. Aber ich weiß noch genau, wie das aussah und fand’s fantastisch. :-)

Wie auch immer, ich träume gerne mal so komische Geschichten. Und ich finde es immer schade, dass man die Hälfte vergessen hat, bevor man richtig wach ist. Oder dass man es nicht einfach noch mal angucken kann. Gibt ja auch Träume, die superschön sind und die man wieder und wieder sehen möchte.

Erfindet also bitte endlich mal jemand den Traumrecorder für mich? Danke!
Ich würde mir dann auch überlegen, mich an den Kosten für ein Patent zu beteiligen. :-)

Zitat aus “Das Leben des David Gale”:
“Träume müssen auf jeden Fall unrealistisch sein.”

Neulich in Köln und auf meinem PC….

von Rooby  /  in Kategorie: Schwarz

Ich bin ja nicht bei so vielen Netzwerken angemeldet, aber unter anderem noch immer bei Stayfriends. Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht mal mehr genau, warum ich da noch bin, aber ich hab keinen Grund da raus zu gehen, also bin ich halt da. Und so passierte mir da neulich mal wieder was, was ich euch erzählen muss.

Als ich mal wieder nachsah, ob sich auf meinem Profil jemand rumgetummelt hat, stellte ich fest, dass da tatsächlich jemand drauf war, der mich nicht kennt. Ich nenne ihn mal Jörg. Jörg sieht nett aus und kommt aus sagen wir mal Köln. Weil ich mich wunderte, wie der auf mein Profil kam, schrieb ich ihn an und fragte nach. Antwort war klar – Profilhopping. Wir kamen ins plaudern und so ergab ein Wort das andere. Natürlich wurde auch der Beziehungsstatus abgeklopft und seine Antwort lautete:

Bei mir ist es allerdings so, daß ich mich in einer sich auflösenden Beziehung befinde -…

“Aha” denk ich und frage gleich nach, was das denn heißen soll und wie er sich das dann vorstellt. Antwort:

Naja, über irgendwelche zukünftigen Aktivitäten hab ich mir noch keine Gedanken gemacht – wir sind ja auch noch nicht getrennt….was allerdings nur eine Frage der Zeit ist.

Ich frage, worauf er noch wartet und warum er nicht den Schritt durchzieht. Antwort:

Keine Ahnung was mich hält……….Wenn gemeinsame Kinder usw da wären, okay, aber sowas haben wir nicht. Im Grunde wartet man immer nur auf den richtigen Zeitpunkt, den Schlußstrich zu ziehen, obwohl man ganz genau weiß, daß es den nicht gibt…

So so. Das ist also einer, der sich schon mal umguckt. Der abspringt, wenn es sicher ist, um dann von einem Nest ins nächste zu wechseln. Nun ja, mir egal, ich hab keine Beziehungsinteressen, also schrieb ich erst mal weiter mit ihm. Und was glaubt ihr, wie lange es wohl gedauert hat, bis der mich danach gefragt hat, was ich für Unterwäsche trage? Keinen ganzen Tag! Er kriegt ‘ne passende Antwort von mir:

Wieso sind wir jetzt bei Unterwäsche? Das geht dich gar nichts an, was ich für Unterwäsche trage….

Und was glaubt ihr, wie lange es gedauert hat, bis er aufgehört hat mir zu schreiben? So ca. zwei Tage, es kam noch ein dünner Versuch.

Es ist doch echt erschreckend, wieviele stereotype Männer es gibt. Es war von Anfang an klar, wie das läuft. Hätte ich das mit der Unterwäsche positiv weitergesponnen, wäre mit Sicherheit heute noch Kontakt da. Nicht falsch verstehen, mir ist der Kontakt egal, aber ich finde schlimm, wie einfach Männer leider doch gestrickt sind. Kaum nimmt man ihnen die Freude “Sex“, garniert übrigens mit einer Prise “schlechtes Gewissen machen“, gibt es keine Möglichkeit mehr sich auf normaler Ebene kennenzulernen. Ich hab nämlich versucht sexfrei mit ihm weiter zu schreiben, aber das Pferd war dann echt totgeritten. Schade…..kein Vorzeigemodell für die Männerwelt. :-(

Mir tut die Frau leid, die da im Hintergrund existiert. Sie weiß vermutlich nicht, wie ihr Kerl so drauf ist. Wär das meiner und ich hätt das spitz gekriegt, das hätte ordentlich Zunder gegeben. Plus Trennung vermutlich, weil sowas braucht ja keine Sau. :-/

Zitat aus “American History X”:
“Komm mir nicht blöde, klar? Ich bin der gefährlichste Mann in diesem Gefängnis. Weißt du warum: Ich kontrolliere die Unterwäsche.”

Was schreib ich nur? Und wann?

von Rooby  /  in Kategorie: Milch + Zucker

Die Chaosmacherin fragte sich neulich, warum es so viele Tussiblogs gibt und wo denn die ganzen gutenMädelsblogs sind. Das ist echt ‘ne gute Frage.

Ich würde mal behaupten, dass ich nicht zu den Tussiblogschreiberinnen gehöre. Liegt einfach daran, dass ich keinen besonderen Stil habe, kein Fashionvictim bin, keine langen Fingernägel mit viel bunter Farbe mag etc etc. Ich hab keinen Schmerz mit Mode- oder Schminkblogs. Bei mir kann jede machen was sie will. Aber das bin ich eben nicht, daher ist es mein Blog auch nicht.
Aber was findet man dann bei mir?

Noch eine gute Frage, denn so eine richtige Linie ist da nicht drin. Ich schreibe auch nicht immer gleich viel. Manchmal wochenlang nichts, weil ich entweder nicht dazu komme (ich frag mich sowieso, wie andere so viel produzieren können, wenn die noch ‘nen Job und ein Leben haben) oder weil ich einfach keine Lust habe, bzw. mir die Stimmung zum Schreiben fehlt. Dabei würden dann nur dämliche oder sehr deprimierende Texte rauskommen. Also nicht, dass der Rest hier hochtrabend wissenschaftlich ist oder so, aber mal hat man ‘nen Lauf, mal nicht.

Ich schreib über meine Technik, die ich kaufe und über Filme, die ich im Kino gesehen habe. Außerdem über Restaurants, Bars etc, in denen ich mal essen war. Oder aber über meine Katze. Oder über was politisches, wenn es mich packt. Ich hab auch in sehr seltenen Fällen mal was über Klamotten oder so geschrieben, glaub ich. Hin und wieder greife ich ein Stöckchen auf, aber auch das eher selten.
Ganz oft möchte ich tatsächlich über meine Gedanken und Gefühle schreiben, die mich tief im Innersten bewegen, aber das mach ich nicht, weil entweder jemand hier mitliest, den es (be)treffen würde oder weil ich mich nicht bloßstellen will. Denn ein Aspekt liegt ja mal ganz klar auf der Hand: Hat man erst mal was veröffentlicht, dann kann man es nicht mehr zurücknehmen. Ich hab das zwar schon getan, also was persönliches veröffentlicht, aber nur bei Dingen bzw. Themen, die mir und anderen nicht schaden können.

Ja, ich würde gerne mehr mitteilen, weil das spannender für euch wäre, weil es mir auch in den Fingern juckt, mehr persönlicheres zu schreiben. Aber es würde mir irgendwann schaden, denke ich. Daher lass ich es.

Aber wie macht man dann einen spannenden Blog, der Erfolg hat? Keine Ahnung. Fragt die Chaosmacherin. :-)

Zitat aus “Das Boot”: “Das Geistige kommt hier zu kurz”.

5 Jahre Gilly’s Playground – Das große Geburtstags-Gewinnspiel

von Rooby  /  in Kategorie: Milch + Zucker

Ich spring ja immer wieder mal auf Gilly’s Seite rum, weil er so schönen Catcontent hat. Ja ja, natürlich gibts da noch viel mehr, aber ich steh halt nun mal auch auf Catcontent.

Quelle: http://www.nichtlustig.de/toondb/030311.html

Quelle: http://www.nichtlustig.de/toondb/030311.html

Wie auch immer – der gute Gilly feiert 5. Geburtstag und veranstaltet dazu ein Gewinnspiel.
Ich gebe ja zu, dass ich echt selten an Gewinnspielen teilnehme, aber irgendwie hab ich gerade mal Lust drauf und daher gibts hier mal einen Hinweis darauf, dass er da tolle Sachen als Gewinn anbietet. Von iTunes Gutscheinen über Akkuschrauber, über ‘ne Cinemaxx Geschenkbox bis zu ‘nem LG Smartphone, die LOL CAT BIBLE und ein Motorola Milestone sind auch am Start. Alles dabei und noch viel mehr. Ihr guckt am besten mal bei ihm vorbei.

Ihr könnt auf verschiedenen Wegen mitmachen: Per Kommentar auf seiner Seite, das bringt euch nur ein Los ein. Per Twitter mit ‘nem entsprechenden Text, das bringt euch 3 Lose ein, und/oder ihr macht einen Eintrag auf eurem eigenen Blog, was euch dann 7 Lose einbringt.  Ihr könnt auch alles machen, dann habt ihr in Summe 11 Gewinnchancen. Details findet ihr auf seinem Blogeintrag dazu.

So, ich hab mal alle drei Optionen genutzt und guck mal, ob 2011 etwas Glück bringt. :-)

Zitat aus “Der letzte Lude”:
“Im Lotto gewonnen? Ey Prinzesschen, sowas schwanzloses hab ich schon lange nicht nötig, mein ganzes Leben is ein einziger Hauptgewinn”.

Rockmelt – Social Media Browser

von Rooby  /  in Kategorie: Milch + Zucker

Rockmelt ist ein neuer Browser, der uns den ganzen Social Media Umfang und Umgang erleichtern soll.

Rockmelt

Um allerdings an Rockmelt heran zu kommen, bedarf es einer Einladung (mehr dazu am Ende des Textes).
Hat man die erst mal erhalten, kann man dann selbst weitere Leute einladen. Das ist in sofern gut, als dass der Browser noch im Test ist und möglichst viele Leute dazu beitragen sollen, Verbesserungen herbei zu führen.

Zu Beginn fragt der Browser erst mal nach einem Facebook Login, Aber selbst wenn man den nicht hat, kann man natürlich browsen, das ist zum Glück kein K.O. Kriterium. Allerdings ist der Browser genau für die Nutzung von Facebook, Twitter und Co gedacht, daher macht es wenig Sinn den zu nutzen, wenn man FB etc. nicht nutzen will.

Erste Erfahrungen zeigen, dass der Browser zu Recht noch im Betastatus ist.
Die Funktionen sind noch unausgereift, Synchronisierungen laufen meistens, aber nicht immer. Die verschiedenen “Apps” kann man sich jeweils rechts und links in der sog. “Edge” einbinden.
Vorgegeben ist schon von Haus aus Twitter und Facebook. Einmal seine Daten angegeben, kann man über den Tag auf dem Laufenden bleiben, ohne dass man Twitter oder FB im separaten Tab auf haben muss. Durch einen Klick auf die App wird eine Randleiste aufgeklappt, in der man den akutellen Verlauf sehen kann, den man auch entsprechend bearbeiten kann. Auch werden Bilder oder Videos direkt mit angezeigt, also ein weiterer Vorzug der Edge.

Klicken zum Vergrößern - Aufgeklappte Twitter-App

Leider fehlt dem ansonsten gut für Facebook und Twitter geeigneten Tool auch die Option weitere, nicht Socialmediaprodukte, sauber einzubinden. So findet man z.B. keine Möglichkeit mit Google Mail oder LastFM per Feed zu arbeiten. Allerdings werden generell schon RRS-Feeds unterstützt, was somit also den klassischen Feedreader ablösen könnte. Aber auch dabei zeigt sich immer wieder mal eine Verzögerung in der Sychronisierung.

Funktionen, die man von anderen Browsern kennt und daher auch bei Rockmelt sucht, findet man leider an anderen Stellen, als man gewohnt ist oder auch gar nicht. Es gibt z.B. keinen “Home-Button”, was ich persönlich eher schlecht finde. Man sucht als Anwender zunächst etwas rum, bis man alles gefunden hat. Das lässt den Browser aber natürlich auf der anderen Seite auch schlanker wirken, denn das meiste verbirgt sich hinter einem einzigen Menüpunkt oben links in der Ecke. Da Rockmelt viele Infos auf einem Bildschirm zeigen will, ist es vernünftig den Rest etwas „weg zu räumen“.

Eine weitere gute Idee ist, dass man sich seine Kontakte ebenfalls an der Randleiste anzeigen lassen kann. Dabei kann man wählen, ob man sich alle zeigen lassen möchte oder ob man nur seine vorher ausgewählten Favoriten sehen will. Schön ist, dass man deren Online-Status sehen kann, sofern sie ihn zeigen. Auch, wenn man selbst nicht online erscheint. Schlecht ist, dass ich selbst online gehen muss, damit ich dann mit den Leuten Kontakt aufnehmen kann. Das ist allerdings in Facebook selbst als Problem zu beheben. Es gibt einfach keine „Blind“ oder „Unsichtbar“-Option.

Die Entwickler von Rockmelt sind fleißig in Twitter und Facebook vertreten und fragen regelmäßig nach Userfeedback, was auch unbedingt eingebracht werden sollte. Nur so kann aus dem noch etwas wackligen Tool ein echter Konkurrent für Chrome, Firefox und sonstige Browser werden. Bisher kratzt er leider nur leicht an der Tür der etablierten Produkte.

Ich nutze Rockmelt seit ca. zwei Monaten, im Prinzip gleich mit Herausgabe des Tools. Mir ist natürlich klar, dass er sich noch im Babyalter befindet, aber ich würde mich freuen, wenn dieser Browser ganz schnell erwachsen wird. Er ist jetzt schon unheimlich schnell, was ein extremer Vorteil ist, da er auf der Chrome-Engine aufsetzt. Tatsächlich zeigt der Vergleich aber noch mal mehr Performance zu Chrome.

Zwar fallen mir auch immer wieder mal andere Kleinigkeiten auf, die nicht so schön sind, aber in den anderen Browsern ist das ja irgendwie auch so.

Einladung gefälligst?
Wer sich von euch selbst ein Bild machen möchte, der kann mir kurz ‘nen Kommentar hinterlassen und ich schick ihm/ihr eine Einladung. Ich habe noch drei abzugeben. Denkt aber bitte daran, dass ihr dann unbedingt euren Facebook Account nennen müsst, über den ich euch einladen kann. Ich hol euch dann als “Freund” ran, danach kann ich die Einladung verschicken.
Da es nur drei sind, die ich noch frei habe, würde ich die nächsten Anfragen an meine bereits versorgten Kontakte weitergeben, wenn ihr das möchtet. Wenn die noch Einladungen frei haben, könnte es also darüber klappen. Schreibts dann einfach dazu, ob ich das machen darf oder nicht.

Zitat aus “Die Simpsons”:
Homer: “Hör mal, Internet gibt’s jetzt auch schon für Computer!”