Planet der Affen – Prevolution

Planet der Affen - Prevolution
Quelle: http://www.2501.eu

Zuerst mal – ich war begeistert. Der Film war wesentlich besser, als ich angenommen hatte.

Als ich damals in 2001 den anderen “Planet der Affen” mit Mark Whalberg gesehen hatte, war ich so enttäuscht, dass ich mir diesmal lieber selbst die Latte nicht so hoch gelegt habe. Und siehe da – es kam ein echt guter Film dabei raus und ich bin schwer begeistert.

Ohne jetzt hier auf die Story eingehen zu wollen, möchte ich euch nur gerne sagen, dass ich den Film deswegen so gut finde, weil er mich emotional voll mitgenommen hat. Und natürlich ziehen da die üblichen Tricks, wie nämlich Baby-Affen etc, aber darüber hinaus ging es ja wesentlich mehr um den erwachsen gewordenen Affen Caesar und seinen Konflikt zwischen Mensch und Affe gefangen zu sein. Also psychisch erst mal. Und das ist so gut umgesetzt, ohne dabei zu sehr auf die Effekthascherei zurückgreifen zu müssen, dass ich sofort in den Zoo laufen wollen würde, um alle Affen frei lassen zu wollen.

Ich hab mir den Film nachmittags im Kino angesehen und war erschrocken darüber, wie viele Kinder da drin waren. Der ist zwar ab 12 freigegeben, aber ganz ehrlich – ich hätte das nicht so eingestuft. Weniger wegen der Kampfszenen, sondern mehr wegen der Botschaft und den Gefühlen, die berührt werden. Neben mir saß ein Mädchen und weinte. Ich glaube kaum, dass man mit 12 schon seelisch (logisch vielleicht schon) erfassen kann, dass der Affe im Zoo was anderes ist, als der Affe im Kino. Dazu hätt ich so meine Bedenken. Aber wie dem auch sei, ich fand ihn gut. Seht ihn euch an, falls nicht schon geschehen.

Abschied
Quelle: http://www.negativ-film.de

Ach und noch was.
Der Film endet extrem gut, also an einer Stelle, wo andere noch irgendwas dazu gebastelt hätten. Das ist hier nicht der Fall. Er endet da, wo er muss. Klassisch. Sehr schön gemacht. Und man sollte nicht gleich abhauen, wenn das erste Licht angeht. Es kommt noch eine Szene direkt am Anfang des Abspanns und es kommt noch, quasi im Hintergrund, ein visueller Hinweis auf das, was noch passiert. Danach könnt ihr gehen. :-)

Die IMDB gibt dem Streifen eine 7,9 und dem stimme ich zu. Und jetzt besorg ich mir die alten Dinger noch mal und geb sie mir der Reihe nach. :-)

Zitat aus “Planet der Affen, 1968″:
“Da! Ein Mensch!” – “Um Himmels Willen! Fangt das Biest wieder ein!”

Number Eighteen


Also wie angekündigt, hier der Podcast zum 30 Seconds to Mars Konzert.

Das Ende war mit am schönsten...

Die Mutschelerin, auch bekannt als Fabs, und ich waren am Mittwoch in Mannheim, in der SAP-Arena, und haben unser schlechtestes Konzert ever erlebt. Im heutigen Podcast ist ein sehr spontan gesprochenes Stück mit eingebunden, in dem ich etwas abfällig von “Dänen halt” spreche. Das war irgendwie doof, weil Dänen bestimmt auch sehr gute Musik machen, aber ich kenn gerade keine. Schweden könnt ich anbieten, aber Dänen? Kennt ihr gute dänische Musik? Immer her damit…

Die Vorbands waren Morning Parade und Carpark North. Erstere fand ich gut, zweitere eher nicht so. Danach kam das Video auf der Leinwand, aber leider hab ich das im Netz bisher nicht gefunden. Was ich auch für mich persönlich sehr schade finde. Das hätt ich gerne.
Das folgende Video zeigt euch aber wenigstens mal die besten 17 Minuten des Konzerts. Alles davor war richtig schlecht, das Ende war auch noch mal schön, aber das war es dann auch. Wie man hier hören kann, kann er auch singen. Keine Frage. Und hier ist ab Minute 14.40 sein Lauf durch die Menge zu sehen, was ich sehr geil fand. Aber man kann hier zum Ende hin auch hören, dass er bei den lauteren Titeln wieder nicht mit der Stimme rüber kommt.

Ansonsten hier mal noch ein paar schriftliche Meinungen zu dem Abend. Mit Klick auf das Bild kommt ihr zu der Last.FM Seite, wo es etwas mehr gibt.

Meinungen auf Last.FM zu 30stm

Ich wollte euch ja hier noch ein, zwei Videos mit einbinden, die ich mit dem Handy gemacht habe, aber ich kann die gerade nicht hochladen. Daher lass ich das mal sein. Aber die Leute waren halt ziemlich genervt von dem Techno-Dreck.

Die im Text aus dem Auto erwähnten “Jump“-Jungs sind die beiden von Kriss Kross übrigens. :-)

Zitat aus “Wayne’s World2″:
Amtmann: “Ich muß Ihnen sagen: Wir lieben Rockkonzerte. … NICHT!”

Number Seventeen


Die Woche war wieder mal schön bunt gemischt.

Angefangen direkt nach der Veröffentlichung vom letzten Podcast, nachdem Holgi mir meinen Server lahm gelegt hat, aber damit auch für neue Follower sorgte, über eine verhauene Prüfung eines Trainings, welches ich gar nicht hätte machen sollen, zum schlechtesten Konzert überhaupt, endend mit einer langweiligen Firmenfeier.

Ich zeig euch hier noch einen Bildvergleich zum Thema “Training” im Podcast, damit ihr mir besser folgen könnt.
Also das erste Bild hier zeigt euch genau das, was ich jetzt seit Monaten kenne und wonach man mit CSI anfangen würde, um dann über Service Operation etc etc bis zum Expert zu kommen. Dieses Bild ist aus dem aktuellen Trainingsbuch rausfotografiert – nur mal so als Info. Das ist also noch aktuell gewesen bis Dienstag Abend.

Dieser Logik zufolge, wäre CSI Kurs 1 aus dem linken Block. Die Pfeile zeigen nach oben, kommend von unten.

Als ich am Mittwoch Morgen meinem Kollegen von dem Dreck erzählte, hab ich parallel dazu mal die Webseite des Trainingsanbieters aufgemacht, weil ich wusste, dass das Bild da auch drin ist. Und siehe da – es war plötzlich richtig dargestellt. Bis vor drei Wochen (da hab ich zum letzten Mal dahin geschaut), war es noch das was ihr oben seht.  Ich könnte ja schwören, dass mein Gemaule beim Trainer dazu geführt hat, dass die das ausgewechselt haben, aber so weit will ich dann doch nicht gehen.

Und hier ist es nun richtig rum zu sehen. Ich hätte mit Service Strategie anfangen sollen.

 

Zitat aus “Déjà vu”:
“Ne blöde Woche,  um mit dem Kiffen aufzuhören”

 

Zwei Podcasts sind mehr als ein Podcast

In dieser Woche war viel los, daher gibt es diesmal gleich zwei Podcasts. Einen nur für das elende Konzerterlebnis vom Mittwoch, 30 Seconds to Mars. Das war so grottig. Und damit ihr mir glaubt, hab ich mal Zuschauerstimmen eingefangen und daher kriegts einen eigenen Podcast. Das wird die Number Eighteen.

Die Number Seventeen kommt aber vorher dran, meine Woche inkl. der Reaktionen, die sich durch Holgis Aktion ergeben haben.

So, ich erarbeite das gerade noch, kann sein, dass ich erst morgen komplett fertig werde. Aber nicht verzagen – es wird kommen. :-)

Zitat aus “Angel Sanctuary”:
“Ab jetzt haben wir viel zu tun! Aber solange es noch nicht so weit ist - AUF NACH TOKYO DISNEYLAND!!”

 

Neues Handy – again.

Ich bin seit kurzer Zeit stolzer Besitzer des HTC Desire Z, wieder einem Androiden mit echter QWERTZ-Tastatur. Wer hier mitliest weiß, dass ich die unbedingt haben möchte, weil ich nur Touchpad nicht für ausreichend und zu “unhandlich” halte. Ich kann sagen, dass die Wahl diesmal endlich eine richtige war.

Das Gerät besticht aus meiner Sicht in erster Linie durch ein gute Haptik, ein ausreichend großes Display und natürlich durch Android. Erstaunlicherweise ist das Gerät doch recht schwer, was ich zwar nicht schlimm finde, aber damit ist es zumindest nichts, was Mann sich in die Hemdtasche legen kann. Die ist danach ausgebeult oder durchgerissen. Na gut, durchgerissen ist übertrieben, aber es ist echt zu schwer für “oben rum”.

Die Tastatur kommt zum Vorschein, wenn man den oberen Teil des Gerätes leicht nach hinten wegkippt. Gehalten wird der obere Teil durch Verbindungen, die vermutlich aus Metall sind, aber man kann das nicht so richtig anfassen, daher bin ich nicht sicher.

HTC Desire Z - aufgeklappt

Zunächst könnte man denken, dass diese Konstruktion nicht lange halten wird, aber ich hab das Gerät jetzt schon seit Anfang Mai und hab es nun jeden Tag in Nutzung gehabt. Das heißt also jeden Tag zig mal auf- und zuklappen. Es hat bisher nichts an seiner Festigkeit verloren, es klappt nicht von alleine auf. Es gibt also keinen Grund, dass man sich deswegen abschrecken lassen sollte.

Bei Auslieferung war ein Android 2.2 drauf, Froyo also, inzwischen gab es das Upgrade auf 2.3, Gingerbread. Das Upgrade ist  gut gelaufen, danach war das Gerät wesentlich flotter. Einige optische Effekte sind damit reingekommen, nichts was man hier erklären müsste, abgesehen von einer Sache, die ich hilfreich finde, nämlich diese hier:

Zugriff auf Verbindungstypen

Das ist das Fenster, welches man mit dem Finger von oben nach unten ziehen kann, auf dem Display, um üblicherweise Schnellzugriff zu den zuletzt genutzten Programmen zu erhalten. Das ist bei mir jetzt nur leer, sonst würdet ihr die auch sehen.
Natürlich könnte man sich diese Verbindungsübersicht, die jetzt also neu mit 2.3 kam, auch auf eine der Funktionstasten in der Tastatur legen, aber so find ich es klasse, weil ich das Handy nicht erst aufklappen muss, bzw. nicht erst in die Einstellungen klicken muss usw. Es geht damit einfach flotter. Und ich nutz das oft, daher kommt’s mir sehr gelegen.

In Summe ist das Gerät einfach klasse. Ich hab mir natürlich diverse Applikationen geladen, die das vorinstallierte Zeugs ablösen, wie z.B. Tweetdeck für Twitter oder den Dolphin Browser, aber dafür ist Android ja bekannt, dass das easy und kostenfrei, bzw. -günstig geht.

Also – wer ein Androidgerät mit Tastatur haben möchte, welches schnell und einfach zu bedienen ist, dem kann ich nur das HTC Desire Z empfehlen. Aktuell liegt der Kaufpreis bei ca. 300 Euro OHNE Vertrag. Mit gibts das natürlich hinterher geworfen.

Zitat aus “Bang Boom Bang”:
“Wenn wat is, ich bin aufm Handy zu erreichen!”

Servercrash dank Holgi

Wenn Holgi was sagt, ....

Heute ist mein Podcaster-Feiertag. Hab ich soeben festgelegt. Denn ich bekam heute nicht nur Aufmerksamkeit für meinen Podcast, sondern auch gleich einen Flattr vom Holgi, was schon was bedeuten möchte, wenn ich das mal so sagen darf. Und ja ich weiß, dass das jetzt meine 15 Minuten Ruhm sind, aber die koste ich dann auch aus, bevor ich wieder in der Versenkung verschwinde.

Heute kam also meine “Number Sixteen” raus, der Podcast zum Thema Wohnung, scheiß Vermieter etc. Wer mag kann hier selbst hören.
Und der gefiel, so dass Holgi auf Twitter kurz mal was dazu anmerkte. Und zack – Server überfordert.  HELL YEAH… der Ruhm begann. :-)

Angefangen also mit dem Text oben, ging es dann weiter, dass er mit dem Flattr ankam. Ich glaubs ja kaum, ehrlich gesagt, aber mir scheint natürlich gerade die Sonne aus dem Arsch, um es mal auf den Punkt zu bringen.

Flattr bringt mein Herz zum flattern. :-P

Und durch die vielen Aufmunterungen hab ich mir dann jetzt auch einen Flattr Account angelegt. Ich bin zwar nicht sicher, ob sich das bei mir lohnt, denn ich geh mal davon aus, dass nach dem Besucheransturm nur ein kleinerer Teil hängen bleiben wird, aber hey – probieren geht über studieren. Oder so ähnlich.

So, ich hoffe dann also, dass ihr fleißig flattrt. Die ersten kamen schon rein. Ihr habt keine Ahnung, wie sehr mich das freut. Vielen, vielen Dank ihr allerbesten Leser und Hörer der Welt. :-D

Zitat aus “Burlesque”:
“Wenn ich nicht tausend Mal besser bin als die Möpse ohne Hirn da drüben, musst du mich nicht bezahlen.”

 

Number Sixteen

Ich muss hier raus, ich sags euch.

Es geht in dieser Folge um meine superschöne Wohnung, aber den echt üblen Absturz was das Drumrum angeht.
Die passenden Bilder zu den angesprochenen Punkten seht ihr hier. Leider hab ich den Hund heute morgen nicht gesehen, daher keins von dem. Aber diese Bilder sind alle von heute morgen. Und leider hab  ich auch keinen Vergleich zum damaligen Zustand, aber mit ein bisschen Phantasie könnt ihr euch vorstellen, dass aus dem ganzen braunen Zeugs echter, dicker Matsch wird, wenn es regnet.

Blick aus der Haustür nach vorne, hier wird gegrillt

Blick nach links, hier waren mal Büsche

Blick aus der Haustür nach rechts, das war mal ein Blumenbeet

So sieht jetzt der Eingangsbereich aus. Hübsch, oder?

Das Tor, welches immer zu sein muss, damit der Hund nicht wegläuft.

Und hier wieder mal Müll, der nicht da reingehört. Ich bin echt entzückt.

Hier liegen heute morgen weniger Schuhe rum als sonst. Aber der Geruch ist dennoch eklig.

Und ich möchte hier noch mal klarstellen, dass ich kein Problem mit Ausländern habe. Die vorherige Vermieterin war eine, meine Nachbarn vorher waren welche, ich bin selbst zur Hälfte einer. Also kommt mir nicht mit “warum musstest du das mit dem türkisch erwähnen” -Scheiß. Das ist wegen des Klischees nötig. PUNKT.

Zitat aus ” Didi – Die Rache der Enterbten”:
“Die Würde des Menschen ist unfassbar” “Ich geh zum Mieter-Genesungswerk, ja ja da geh ich hin”.

 

Podcast vermisst

Ja ja, ich hab diesen Samstag keinen Podcast rausgebracht. Weiß ich. Ihr aber auch, ihr habts gemerkt. :-)

Einerseits freut mich das total, weil das ja zeigt, dass ich irgendwas richtig mache. Aber andererseits tuts mir deswegen natürlich nun auch voll leid. Aber ganz ehrlich – ich habs versucht und es kam einfach nichts dabei raus, was ich euch antun wollte. Das war einfach nicht mein WE. Aber falls mir unter der Woche noch was kommt, leg ich nach. Versprochen. Sonst spätestens dann wohl wieder nächsten Samstag.

…. ich finds super, dass ihr mein Gequatsche vermisst habt. Danke dafür… :-) ….

Zitat aus “K-Pax”:
“Niemand will das. Niemand braucht das. Wenn ich von K-Pax weg bin, vermisst mich niemand. Es gäbe keinen Grund dazu. Doch ich spüre, wenn ich von hier weg bin…wird man mich vermissen.”

Number Fifteen

Der neue “Postcad” ist da…hihihi…ist ein Versprecher drin, der aber einfach mal drin bleibt. Aus Gründen. :-) Und für die lauten Schnaufer am Ende entschuldige ich mich, aber ich hatte keinen Bock das noch mal zu machen.

Es geht heute um Urlaub und Leute, die einem vorgeben wollen, wie man den zu verbringen hat. Außerdem um Podcasts, gute wie schlechte, und zum Schluss noch den Harry, den Potter. :-P

Also hier erst mal die Links auf die guten Podcasts.

Name = Twitteraccount oder Blogadresse / Titel = Podcastadresse
Sema wr.ong
Uwe BaltnerNettes Frettchen
Philip WimmerToheselü
Tackleman und Sema Ohrenbluten

Und hier die anderen, von denen ich sprach.
Schlaflos wegen der störenden Nebengeräusche nicht länger gehört, die anderen….na ja….hört selbst rein. :-)
Schlaflos in München
Change Now
SukiiLand

Zitat aus “Hass”:
“Es ist wichtig wieder loszulassen! Es ist schwierig rechtzeitig aufzuhören! Man darf nicht nervös werden! Man muss sich beruhigen können! Das ist das schwierigste!”

Alles koscher

Alles koscher

Endlich mal wieder ein richtig guter Film. Einer zum Lachen, zum Nachdenken und zum Weiterempfehlen.

In “Alles koscher” geht es um einen Moslem, der durch Zufall erfährt, dass er adoptiert wurde. Das allein ist ja schon ein dickes Ding, aber dann erfährt er auch noch, dass er als Jude geboren wurde. So – wer nun ein bisschen in der Welt aufgepasst hat, der weiß, dass Juden und Moslems nicht so richtig dicke Freunde sind. Also für unseren muslimischen Freund Mahmud bedeutet das zunächst mal Verwirrung, ein bischen Panik, aber auch Neugierde und Entdeckungslust.

Nun ist Mahmud aber auch kein wirklich strenger Moslem, denn er hält sich nicht an die Regeln des Ramadan, die des Koran und er geht auch nicht so oft in die Moschee, wie er es tun könnte. Dafür trinkt er lieber mal ein Bier oder guckt sich ein Video seines Lieblingssängers “Gary Page” aus den 80ern an.
Als er nun erfährt, dass sein Geburtsname Solly Shimshillewitz ist, geht seine Reise in eine andere Welt los.

Um seinen vermeintlichen Vater, Izzy Shimshillewitz, treffen zu können, muss er sich zunächst mal jüdisches Wissen und Verhalten aneignen. Izzy liegt nämlich im Sterben und sein Rabbi will den Abgang nicht noch beschleunigen, indem ihm ein Moslem unter die Augen tritt. Unterstützung bei dieser Reise erfährt er von dem jüdischen Taxifahrer Lenny, den er um Hilfe bittet.

Natürlich weiß die Familie nichts davon, Mahmud macht das alles heimlich. Klar fällt auch auf, dass er sich anders verhält und so gerät er ein wenig in Konflikt mit seiner Frau. Viel schlimmer ist aber, dass sein Sohn Rashid heiraten will. Ausgerechnet die Stieftochter des fanatischen Predigers Arshad Al-Masri, der nun auch zu Besuch kommen will, um die Gläubigkeit und Religiösität der neuen Familie seiner Stieftochter Uzma zu beurteilen. Mahmud verspricht seinem Sohn ein guter Moslem zu sein und somit der Hochzeit nicht im Wege zu stehen, aber wie sich jeder denken kann, kommt seine Suche nach jüdischen Bräuchen und Wissen ihm etwas in den Weg.

Der Film ist unendlich gut, weil er mit einer Leichtigkeit die beiden Religionen beleuchtet ohne sie lächerlich zu machen oder zu kritisieren. Hier wurde genau der schmale Grat getroffen, auf dem man wandelt, wenn man Islam und Judentum in einen Topf wirft. Ja, er ist lustig und so manche Situation ist zum Brüllen komisch, aber er ist in keiner Minute lächerlich.

Ein echtes Meisterwerk. Und ich würde mir wünschen, dass wir alle mit so einer Leichtigkeit unsere religiösen Nachbarn betrachten. Die IMDB sagt leider nur was von einer 6,3. Einer der seltenen Fälle bei denen ich stark widersprechen muss. Für mich ist das eine klare 2+, fast schon eine 1. Hier noch der Trailer.

Zitat aus “Voll das Leben – Reality Bites”: “Ich bin nicht praktizierender Jude.”