Number Thirteen

von Rooby  /  in Kategorie: Kaffee-Experten unter sich

Heute die Nr. 13 mit dem Thema “Liebt Mami auch ihr Arschlochkind?

Viel Spaß beim zuhören.

Zitat aus “Butterfly Effect 3″:
“Du hast sie ermordet, Jenna! Du hast sie gequält und zerstückelt!”

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3 Reaktionen zu “Number Thirteen”

  1. NupharLutea meint am:

    Hubertus… gnihihihihi…
    Also, zum ersten Teil sei mal gesagt: die meisten Babys sehen nicht wirklich schön aus, wenn sie frisch geboren sind. So ne Geburt ist ja nicht nur für die Mutter anstrengend, sondern auch fürs Baby, zumindest eine normale Geburt, vom Kaiserschnitt rede ich jetzt nicht, da kommen nicht wenig Babys irgendwie blau oder rot raus, zerknittert, Käseschmiere, Kopf ein wenig verformt oder ähnlicher Krempel. Ausnahmen gibts natürlich und jetzt rat mal, welche Ausnahme… naja, lassen wir das ;)
    Trotzdem findet normalerweise jede Mutter ihr Baby irgendwie schön, das hat aber auch mit den Glückshormonen zu tun, die nach der Geburt ausgeschwemmt werden. Und mit der Mutterliebe natürlich, was ja aber auch ne gute Sache von der Natur ist, schliesslich muss ja dafür gesorgt werden, dass es dem Baby gut geht, sprich Nahrung und alles bekommt.
    Und zum Thema Arschlochkind: ich bekomme das Kind, das ich erziehe. Klar gehorcht nicht jedes Kind immer und probiert Sachen aus, in manchen Fällen eben auch das Tiere quälen. Wenns mich als Mutter nicht interessiert, was mein Kind macht, dann macht das Kind solche Sachen einfach weiter. Habe ich interesse an einem gesellschaftlich halbwegs fähigen Menschen, dann bringe ich meinem Kind bei, dass sowas nicht gemacht wird. So einfach ist das. Im Normalfall. Ich behaupte mal, im grössten Teil der Fälle ist das eine Frage der Erziehung. Und wenn ich Interesse an meinem Kind habe, dann erziehe ich es auch entsprechend.
    Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass eine “normale” Mutter ihr Kind im Prinzip immer liebt, egal was das Kind macht. Wegen dieser lustigen Mutterliebe eben.
    Und ja, ich kenne natürlich auch niemanden, der so ein Arschlochkind hat…

  2. Rooby meint am:

    @Nuphi: ich glaube auch, dass vieles mit der Erziehung zusammenhängt. Aber ich glaube auch, dass es so etwas wie “das Böse” gibt, was nicht durch Eltern beeinflussbar ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle Eltern von Terroristen, Attentätern, Vergewaltigern etc. schlechte Eltern waren. Einige oder vielleicht sogar viele, aber bestimmt nicht alle. Ich glaube schon, dass ein Mensch so eine Art Veranlagung mitbringt, was Quälerei etc. angeht.

  3. AsphyxiaPallida meint am:

    Hubertus *gnihihihihi*

    Ich würde mich Nuphi mal anschließen. Man bekommt, was man erzieht… erziehen muss sich natürlich auch an den Menschen an sich anpassen, denn jeder Mensch ist immernoch anders. Es gibt “böse Menschen”, laut einigen Studien (und wenn ich grad nicht irre), aber auch die kann man in einem gewissen grade umerziehen, denke ich. Man muss sich eben nur am Menschen an sich orientieren; Kinder orientieren sich aber nun auch stark an ihren Vorbildern.
    Ein wunderbares Beispiel: Die Mutter eines Freundes wurde recht spät nochmal schwanger, da war er 19. Sein Bruder ist heute 8, fast 9. Zu Beginn lebte er streng vegan, jetzt, seit er mit seinem Mann zusammenwohnt, ist er Vegetarier.
    Es ist, meiner Meinung nach, vollkommen normal, dass Kinder die Sache mit dem “Tiere quälen” ausprobieren, wobei quälen ja ein sehr weiter begriff ist, denke ich, denn sie probieren sich aus. Das mal als Einwurf.
    Als sein kleiner Bruder, so mit 5, mitbekam, dass sein ältester Bruder (der glorious hero. ^^) kein Fleisch isst, fragte er natürlich nach dem Grund und erhielt als Antwort “Weil ich glaube, dass Tieren wehgetan wird. Und ich möchte nicht, dass Tieren wehgetan wird, damit ich ein Stück von ihnen essen kann. Denen kann genauso was weh tun wie dir, und das möchtest du ja auch nicht.” – seit dem ist dieser Junge so lieb zu Tieren. Das mag zum einen dran liegen, dass er vorher lernte, dass man das nicht tut, zum anderen daran, dass der große Held, dessen Wort gesetz ist, gesagt hat,dass Tiere auch Schmerzen leiden können.
    Bei einem Klassenkameraden zog dagegen die Erziehung der Mutter nicht so ganz, bzw. in einem Maße nicht, dass ich sagen würde “Ich kenne jemanden, der ein Arschlochkind kennt!” (haben ist da ja, als homosexuelles Paar, eher schwer. ^.- )

    Ich denke, man kann Kindern z.B. Quälerei aberziehen, aber nur in einem gewissen maße, denn die Veranlagung ist, da würde ich mich anschließen, wirklich da.
    Was man aber kann ist, ihnen durch unterlassen Quälerei anerziehen – was sie nicht als falsch lernen,das erachten sie als richtig. (:

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