FF13 – Leben und andere Schwierigkeiten

 

Ich glaube, dass das der bisher persönlichste Podcast von mir ist.

Ich hab aber ja generell kein Problem, Dinge von mir zu erzählen, daher muss man das nicht überbewerten. Mein Herz liegt ja bekanntlich auf meiner Zunge. Aber diese Inhalte sind schon etwas “tieferer” Natur. Trotzdem, oder gerade deswegen, wünsche ich mir, dass es euch was bringt.

 

Ein Gruß geht an den Liesel Weppen, mit dem ein Podcast-Projekt geplant ist, aber welches wir noch nicht anfangen konnten. Kommt aber. Versprochen. :-)

 

Zitat aus “Apocalypto”:
“Angst ist eine Krankheit…sie kriecht in die Seele von jedem der es zulässt”

 

13 Kommentare zu “FF13 – Leben und andere Schwierigkeiten”

  1. Markus sagt:

    Hut ab Rooby. Höre sowieso äußerst gerne deine oft auch sehr persönlichen Podcastfolgen aber diese hier gefällt mir bisher am besten.

    Finde es unglaublich mutig, wie du über die ganzen Themen wie Angst, Tod und Freundschaft sprichst. Ganz ehrlich, ich würde mich nicht trauen ähnlich, persönliche Themen “im Netz” anzusprechen. Vielleicht kommt das noch irgendwann.

    Okay, das mit der Fahrt von Frankfurt ist heftig und meiner Meinung nach auch ein no go, trotzdem gehört auch Mut dazu, über solch eine Aktion zu sprechen. Und irgendwie auch ein Paradebeispiel für die Überwindung der Angst :-)

    Beeindruckend wie du gerade versuchst zu helfen, wenn es geht. Daran kann man sich ein Beispiel nehmen. Trotzdem, im Podcast hörte es sich so an, als kennst du die Person noch gar nicht so lang oder persönlich.
    Ich glaub Geld ist in dem Fall nicht das einzige was du verlieren kannst. Du könntest auch deine Hilfsbereitschaft für die Zukunft verlieren, sollte alles schief gehen. Habe natürlich keine Ahnung, worum es geht und ich unterstelle dir einfach mal eine gute Menschenkenntnis. Lass dir aber vielleicht trotzdem irgendwelche Dokumente zeigen wie es zu der Pleite kam und ob es in der Vergangenheit schon mehrere, eventuell selbstverschuldete Pleiten gab.

    Meh, so sollte mein Kommentar eigentlich gar nicht enden. Find deine teils neu gewonnene Einstellung super und wünsche dir für die Zukunft alles Gute. Mit dieser Folge hast du mich auf jeden Fall inspiriert, hoffe ein paar andere Hörer auch.

  2. Eric sagt:

    Wow…dieser Podcast war wirklich sehr persönlich. Und alles was du gesagt hast, kann ich so unterschreiben. Ich habe anfang des Jahres auch festgestellt, dass diverse Menschen, die bei mir immer unter “Freunde” liefen dann doch eher nur Bekannte waren. Denn ich habe anfang des Jahres meine Frau verloren, auch an Lungenkrebs. Und sowas trennt ganz schnell die Spreu vom Weizen. Dafür habe ich aber auch das umgekehrte erleben durfen: Menschen, bei denen ich dachte, dass sie nicht soooviel Wert auf mich legen waren plötzlich für mich da und zwar richtig. Es ist nicht so dass ich diese “Ex-Freunde” jetzt aus meinem Leben streiche, denn sie kosten mich keine Energie in dem Sinne. Aber ich weiß, dass sie zukünftig nur noch unter “Bekannte” laufen. Das bezieht sich auf das, was ich von ihnen erwarten kann, aber auch umgekehrt.
    Auch was du von deinem Vater erzählt hast habe ich in ähnlicher Form erlebt. Meine Mutter ist 2007 gestorben und mein Vater hat ein Jahr später eine neue Frau gehabt. Ich hatte damit kein Problem. Ich war ihr nicht sehr nahe, Treffen beliefen sich auf Smalltalk. Aber ich habe meinem Vater sein zweites Glück (wenn es es dann war) gegönnt. Meine Schwester hingegen nicht, sie hatte ein Problem damit. Das ging soweit (nach einigen häßlichen Verfällen), dass es mittlerweise keinen Kontakt mehr zu meiner Schwester gibt, weder seitens meines Vaters noch von mir. Aber man muss auch mal loslassen können…

    Also, danke nochmal dass du diese sehr persönliche Seite mit uns geteilt hast. Und ich freue mich für dich, dass du jetzt wieder zu dem Leben zurückgefunden hast, das du früher geführt hast. Das ist wichtig und schön.

    Hessische Grüße aus Bruchköbel
    Eric

  3. fabs sagt:

    Ich könnt dich KNUTSCHEN! Echt ey! Wo kann ich das hier unterschreiben?! Und danke Erkältung, dass du mir heute die Geduld gegeben hast den Podcast zu hören, er war traumhaft! <3

  4. Uwe sagt:

    Großartige Folge, sehr mutmachend und eigentlich wegweisend. Ich weiß, wie schnell man aus der Bahn geworfen werden kann. Das wichtigste sind dann die anderen Menschen, da hast Du völlig Recht. Und ich finde es toll, dass Du offen auf alle zugehst und Dich einfach traust zu sagen, wie wichtig Dir Beziehungen sind. Da wird für gewöhnlich viel zu viel Verstecken gespielt. Vielen Dank für die offenen Worte, made my day.
    LG
    Uwe

  5. Rooby sagt:

    @Markus: ich kenne die Person in der Tat nicht wirklich, aber ich hab auch eine einigermaßen guten Menschenkenntnis. Ich werde das nicht ganz ohne Absicherung machen, soviel steht ja fest und ist dem Betroffenen auch klar, denk ich. :-) Und danke für deine Worte. :-)

  6. Rooby sagt:

    @Uwe: es war mir ein Bedürfnis, weil es mir eben wieder so gut geht. :-)

  7. Rooby sagt:

    @Eric: Fühl dich in den Arm genommen und gedrückt. Es tut mir sehr leid, für den Verlust. Wie du ja jetzt weiß, kann ich das in einem gewissen Rahmen nachvollziehen, wobei Vater und Frau sicher noch mal was anderes sind. Das eine muss man erwarten, das andere nicht. :-/

    Und ich gönne meiner Mutter sehr wohl den Mann, aber sie hat immer wieder versucht mir den aufzurdücken, das war nicht ok. Ich muss den nicht in meinem Leben haben, sie kann ihn in ihrem haben. Das reicht vollkommen.

  8. virtualmono sagt:

    Danke für diese Folge – das war das Highlight des Tages. Oh ja, die Geschichte mit den Freunden, die einen nur Kraft kosten (und sich btw. auch immer nur dann von selbst melden, wenn sie einen brauchen) kenne ich nur zu gut und habe da auch mittlerweile so einige aussortiert… aber das wird einem vielleicht wirklich erst bewußt, wenn es einem selbst so richtig schlecht geht. Und wann immer ich sage, dass Geld vollkommen unwichtig ist ernte ich blöde Kommentare, zumindest aber verständnislose Blicke – naja, es muss jeder selbst wissen, was für ihn im Leben wirklich wichtig ist.
    Der Verlust der Eltern ist immer ein einschneidendes Erlebnis (ich war mit 20 Vollwaise, und das hat mich damals auch ziemlich durcheinandergewirbelt, und auch ganz schön lange…) – schön, dass es Dir wieder besser geht und Du “zu Dir selbst” zurückgefunden hast.

  9. Rooby sagt:

    @virtualmono: schön, dass du dich darin wiederfindest. Und danke. :-)

  10. Eric sagt:

    Das kan ich gut verstehen. Das hat mein Vater gottseidank gar nicht erst versucht. Er hat sein Leben mit ihr gelebt, und wir sind vielleicht 3x im Jahr in großer Runde Essen gegangen. Aber er hat war dankbar, dass ich ihm das nicht geneidet habe und sie akzeptiert habe. Mehr hat er auch gar nicht erwartet. Leider ist sie dann nach 1 1/2 Jahren auch gestorben. :-(

  11. J. sagt:

    Ich brauche dringend ein Transkript, damit ich es ausdrucken und unterschreiben kann :-)

  12. EB4224 sagt:

    Vielen, vielen Dank…

    …für den Zuspruch!
    …für das Mutmachen!
    …für das Bestätigen!
    …für das “in den Arsch treten”!

    All das hat mir dieser Podcast heute gegeben.
    Vielen Dank für diesen (zum heutigen Tage) besten Podcast von dir!

    Gruß

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