FF21 – Einsatzbereitschaft

 

Durch ein Gespräch mit dem @musslautsein auf Twitter, bin ich heute zu meinem  Thema gekommen. Den Einsatz für mich und meine Rechte, bzw. auch für die von anderen Leuten.

Immer wieder passiert es, dass Leute aufstehen und was verändern wollen, für sich oder manchmal auch für andere, aber damit nicht voran kommen. Und dann gibt es die, die sagen, dass es sich eh nicht lohnt. Ich hab da meine ganze eigene Sicht der Dinge, denn nicht kämpfen käme für mich niemals in Frage. Aber das “Wie” ist dabei entscheidend.

 

Falls sich jemand das Hermes-Video ansehen möchte, nur zu. :-)

 

Zitat aus “Die Outsider”: ”He wartet, kein Kampf ohne mich!”

 

3 Kommentare zu “FF21 – Einsatzbereitschaft”

  1. kl_Motte sagt:

    Huhu Lina tolle Frau du hast mit deinen Podcast mal wieder genau ins Schwatze getroffen wir Menschen müssen alle näher heranrücken und mehr Hilfe leisten um was zu bewegen bleib wie du bist und mach weiter so !

  2. Rooby sagt:

    @kl_Motte: danke danke. Ich hoffe echt auch, dass wieder mehr so denken. :-)

  3. geheimratd sagt:

    Also, primär muss ich sagen, finde ich es gut, wenn es Leute wie dich gibt, die auch für ihre Rechte anstehen und ma aufn Putz hauen. Das ist gut. Und man sollte das auch nicht falsch verstehen, was ich heute getwittert hatte. Ich bin ja grundsätzlich nicht verschlossen was “Faust nach oben” betrifft.
    Ich hab früher viel versucht, mich für Dinge einzusetzen. Beruflich, Privat, wie auch immer.
    Ich versuch mal zu erklären:
    Privat hatte ich vor Jahren mit einer (damals) guten Freundin dieses Problem. Ich hab mich quasi mit ihrer privaten Probleme angenommen. Mich dazwischen gestellt. Einiges abgefangen. Ihr geholfen. Vor ihren Freunden/Familie/Arbeitskollegen mal Tacheles geredet, weil ihrs schlecht ging. Mir gab das auch eine gewisse Befriedigung, jemandem zu helfen. Da irgendwas durchzuboxen. Und das Resultat? Bis ich dann irgendwann mal selber in einem privaten Problem steckte und von ihr schlichtweg nichts bekam.
    Gleiches beruflich: Kollege hatte tierische Probleme mit der Personalverwaltung. Ich hab gute Kontakte bei uns. Hab viel Infos eingeholt. Dort die Probleme von ihm vorgetragen. Versucht Kontakte herzustellen, Kompromisse zu finden. Mit dem Resultat, dass ich von ihm mal beim Personalrat verpfiffen wurde, weil ich mehr Gehalt bekomme.
    Wie oft habe ich Verbessrungsvorschläge gebracht beruflich. Und Kollegen ließen mich alleine vorm Chef stehen.
    Usw. und sofort. Das reihte sich in den Jahren alles aneinander.
    Jetzt frag ich dich, komplett objektiv: Glaubst du, dass ich dann jemals wieder irgendwie versuchen wollte, mich für irgendwas einzusetzen? Ich geh sogar soweit, dass ich es nur noch mache, wenn ich einen persönlichen Vorteil daraus ziehe. Oder ich lasse es ganz. Wie ich es heute auf Twitter sagte: Ich will einfach nur noch meine Ruhe haben. Ich kann dich gut verstehen, wie schon gesagt. Wenn jemand was verändern möchte, oder sich einsetzen möchte, dann hat er das Recht dies auch zu tun. Aber man muss auch die andere Seite verstehen, wenn man oft scheitert und es nicht an einem selbst liegt, dann muss man es respektieren, wenn der oder diejenige die Motivation verliert.
    Ich respektiere beide Seiten. Weil ich beide Seiten kennen gelernt habe. Aber ich halte mich immer mehr aus Dingen raus. Ich hab mich scheitern sehen, ich habe andere scheitern sehen. Ich schätze mich als recht präsent ein und auch selbsbewusst. Genug, um sich behaupten zu können in einem 12000 Mann Betrieb. Aber wenn es nicht mehr geht, geht es nicht mehr. Traurig aber wahr.

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