FF0514 – Wilde Republica

 

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Als erstes findet ihr hier die Auflistung der Sessions von der diesj√§hrigen Republica, √ľber die ich gesprochen habe.

Auftaktveranstaltung

Sascha Lobos Rede zur Nation

Pessimism is the new optimism

Let’s talk about Sex, let’s talk about PGP

Yes Men mit ihrer Opening Keynote for re:publica & MEDIA CONVENTION

Todessterns√ľnden

I will go down with this ship

Sprachpolizeiliche Ermittlungen

Looking for freedom

Wenn der K√ľhlschrank twittert

Hier k√∂nnt ihr Infos √ľber das¬†Peng Collective¬†und deren Aktion bei Shell (Video) sowie das Thema „Horst K√∂hler“ (√ľber die¬†Metronauten)¬†finden. Und die haben eben auch den¬†Google Hoax¬†gebracht.

Broken Comment Culture hat leider keinen Videobeitrag.

 

Außer den hier verlinkten Videos zu den Vorträgen, hab ich auch noch eine schöne Reportage vom WDR gefunden. Die macht sich nicht nur optisch gut, die ist auch inhaltlich gut. Also viel Spaß beim Gucken. :)

 blognburger

 

Au√üerdem gibts hier den versprochenen Link zum¬†Blog’n Burger, √ľber den ihr sehen k√∂nnt, welche St√§dte mitmachen. Ich melde mich auf jeden Fall zum n√§chsten in Berlin wieder an. :)

 

Zitat aus „Eiskalte Engel“:¬†¬†„Jetzt lass gef√§lligst dieses Psychogequatsche, Mum. Von mir sind Fotos im Internet!“

 

 

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6 Kommentare

  1. David
    12. Mai 2014
    Antworten

    Ich f√§nde es gut, wenn du dich in einer der weiteren Folgen nochmal mit dem Problem der Kostenloskultur im Internet auseinandersetzen w√ľrdest. Ich kenne das Wording n√§mlich √ľberwiegend als Totschlagargument aus eher unangenehmen oder konservativen Kreisen, die damit beispielsweise die Debatte um das Leistungsschutzrecht angefeuert haben oder The Pirate Bay als generellen Hort des B√∂sen verteufeln.

  2. wasvonmir
    12. Mai 2014
    Antworten

    Hallo Lina,

    bei mir hat es dieses mal mit der Re:publica zeitlich nicht gepasst. Aber im nächsten Jahr wieder. Dann findet sie ab dem 04.05. statt.
    Gut, dass es die Sessions auf Youtube gibt.
    Habe mir schon einige angehört und kann sagen, dass mich die Sketchnotes-Geschichte, Sascha Lobo, die Johnny Häussler Sessions und die Lorenzo Tural Osorio Geschichte auf verschiedene Art und Weise beeindruckt haben. Schwere Kost fand ich die beiden Sessions um das Thama Autofahren/Mobilität der Zukunft obwohl das Thema grundsätzlich sehr interessant ist.
    Felix Schwenzels Beitrag war ein Pendent zu Sascha Lobo ebenfalls hörenswert.

    Zum Thema ESC und Frau/Herr Wurst bin ich der √úberzeugung, dass Du Dir keine Sorgen machen musst. Wenn jemand so auftritt, dann m√∂chte er/sie um jeden Preis auffallen und mit der √Ėffentlichkeit und Presse spielen. Ohne den ganzen Hype darum und nur mit der Musik w√§re „Wurst“ nicht Sieger geworden, sondern gewiss abgeschlagen auf den hinteren R√§ngen gelandet. Dass „Wurst“ auch negative Kommentare bekommt und bekommen hat, ist hier eingeplant und ich glaube auch gewollt.
    Dies auf die Schiene Toleranz oder „un“tolleranz zu bringen, ist falsch. Wir Beide kennen transsexuelle Menschen und deren Probleme, √Ąngste und Auftreten. Ob Herr/Frau Wurst mit diesem Auftreten (besonders als Frau mit Vollbart) hilft, das Verst√§ndnis unserer holzkoppen mainsteam Bev√∂lkerung f√ľr Menschen welche eine andere Lebensart haben zu st√§rken wage ich zu bezweifeln.

    Soviel wollte ich eigentlich gar nicht scheiben. Hab ne sch√∂ne Woche…

  3. 12. Mai 2014
    Antworten

    @David: nehm ich gerne noch mal auf, danke f√ľr den Hinweis. :)

  4. 12. Mai 2014
    Antworten

    @wasvonmir: Mir ist nat√ľrlich klar, dass der Name als solches absichtlich gew√§hlt ist und damit auch Aufmerksamkeit erregen soll. Gar keine Frage. Aber was mich so irritiert und anwidert ist die Art und Weise, wie √ľber Menschen gesprochen wird, die nicht der Norm entsprechen. Von „krank“ bis „ekelhaft“ und noch schlimmer. Dass Conchita wei√ü was zu erwarten war, ist mir bewusst, dennoch finde ich das wirklich √ľbel.

  5. David
    13. Mai 2014
    Antworten

    @wasvonmir: da w√ľrde ich mich gerne auch nochmal einklinken. Erstens gebe ich dir recht, dass Frau Wurst als Kunstfigur angelegt ist, zu polarisieren. Aber – wie Rooby schon sagte – gibt es einen Unterschied dazwischen, Kontroversen anzusto√üen und daf√ľr als Projektionsfl√§che aufzutreten und dazu, wirklich menschenverachtende Hasstiraden auf eine Person abzulassen. Zweitens finde ich das Argument „ohne Bart h√§tte sie nie gewonnen“ irgendwie wohlfeil, das ist mir seit dem Sieg immer wieder untergekommen. Ich finde die Unterstellung ungerecht: Es sind bei solchen Wettbewerben immer herausstechende Pers√∂nlichkeiten, die durch ihre Art gewonnen haben. H√§tte Schweden gewonnen h√§tte ihnen niemand vorgeworfen, dass sie nur gewonnen haben weil sie bewusst alle ESC Klischees samt blonder S√§ngerin aufgefahren haben, Lena wurde nie vorgeworfen dass sie nur gewonnen hat weil sie so eine merkw√ľrdig sympathische Art hat, Lordi wurde nicht angegriffen dass sie nur wegen ihren krassen Gruselkost√ľmen gewonnen haben. F√ľr mich pers√∂nlich f√ľhlt es sich an, als w√ľrde da mit zweierlei Ma√ü gemessen.
    Am wichtigsten finde ich aber, dass ihr Sieg in meiner Wahrnehmung sehr wohl ein wichtiges politisches Zeichen gesetzt hat. Nach meiner Interpretation zeigt dieser Sieg, dass es eine starke Diskrepanz zwischen der medial verbreiteten politischen Situation beispielsweise in den √∂stlichen EU L√§ndern oder auch Israel gibt, wo immer die konservative Haltung hervorgehoben wird – und der Ergebnisse der Zuschauervotings, die meistens sehr deutlicher f√ľr sie gevotet haben als die jeweiligen nationalen Jurys. Das kann man auf der Homepage des ESC dieses Jahr genau nachvollziehen. Nur so konnte es beispielsweise passieren, dass sie selbst aus Russland ich meine 6 Punkte (bin gerade zu faul zum nachschlagen) bekommen hat, denn im Televoting war sie ganz vorne dabei. F√ľr mich zeigt das deutlich, dass die unterschiedlichen Bev√∂lkerungen offensichtlich toleranter und weiter sind, als ihre Regierungen vermuten lassen – in Deutschland stehen ja auch nur vergleichsweise wenige hinter der queer-politischen Haltung der CDU, Beispiel „Homo-Ehe“ (gr√§ssliches Wort)
    So weit meine spontanen Gedanken :)

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