Crank – High Voltage

von Rooby  /  in Kategorie: Coffee to Go
Quelle: www.movies-info.de

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Diesmal hab ich mich vom Trailer wieder genau richtig inspirieren lassen. Denn der für Crank 2 hat schon ziemlich deutlich gezeigt, was diesmal abgeht, nachdem Chev Chelios alias Jason Statham den Sturz aus dem Helikopter in Teil 1 überlebt hat. Ein rasanter, witziger, etwas durchgeknallter und in meinen Augen einfallsreicher Actionstreifen.

Wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr nach ‘nem Mördersturz aus zig Metern Höhe in irgend so ‘ner gammligen Bude aufwacht, während man euch das Herz entfernt, um ein künstliches “Ding” dafür einzusetzen? Wohl nicht so gut. Wenn man dann noch hört, dass auch weitere Teile entfernt werden sollen, wie z.B. des Mannes bestes Stück, dann kann man schon mal ausflippen. Und genau das tut Chev – er flippt aus, schlägt alles kurz und klein, befreit sich aus der Klemme, nur um dann festzustellen, dass das nicht besser ist. Denn sein künstliches Herz wird durch eine externe Stromversorgung gespeist, die leider relativ bald den Geist aufgibt.

Sein alter Kumpel Doc Miles ist natürlich auch diesmal mit Rat und Tat zur Stelle. Chev muss einfach dafür sorgen, dass er “sich aufladen” kann, sobald seine Stromversorung den Geist aufgibt. Und das tut er auf die wildesten Arten: Finger in alle möglichen Stromstecker stecken, sich selbst mit dem Taser von Bullen behandeln, wenn es sein muss auch an alten Frauen für Reibung sorgen. Er ist erfindungsreich, wenn es darum geht zu überleben.

www.widescreen-vision.de

Quelle: www.widescreen-vision.de

Natürlich geht er dem ganzen auch auf den Grund: warum will jemand sein Herz haben?
Ganz klare Antwort – wer einmal dem Tod von der Schippe gesprungen ist, trotz eines Gifts, was noch kein Gegenmittel kennt (offiziell zumindest nicht), der kann ja nur lebensverlängernd wirken. Also hat sich Poon Dong (David Carradine) gedacht, dass er genau dieses Herz braucht, um seinen verrottenden Körper noch mal zu reaktivieren. Und damit geht Chevs zweite rasante Jagd um sein Leben los.

Die typischen Actionszenen werden diesmal noch etwas getoppt (im Vergleich zum ersten Teil), durch die noch übertriebenere Art und Weise, wie Chev seinen Körper malträtiert. Es ist so wahnwitzig, dass man aus dem Lachen nicht mehr heraus kommt, was dem Streifen aber nicht schlecht bekommt. Er ist unterhaltsam, schnell und witzig.
Bei einer Szene wechselt es von üblichem Film in eine Art Puppentheater.
Chev kämpft mit Johnny Vang, der vermeintlich sein Herz in einer Kühlbox durch die Gegend trägt, was sich leider als Irrtum herausstellt. Aber bevor er den aufdecken kann, gibt es eben besagte Kampfszene, die dem Film etwas “Besonderes” gibt. Ich war begeistert. Riesige Puppen, die groteske Gesichter haben, kämpfend in einer Minilandschaft. Klasse.

Zusätzlich wirkt auch noch der ein oder andere Charakter, der einem im Film begegnet.
Da wäre zum Beispiel die durchgeknallte Hure, die sich Chev an den Hals hängt, weil er sie in einem Anfall von “Gentleman” sein, vor einem fetten Arsch gerettet hat. Oder auch Venus, Zwillingsbruder von Kaylo, der im ersten Teil umgekommen ist. Venus, Transvestit und krankhaft zuckender Typ, unterstützen Chev in der Jagd nach seinem Herzen, allerdings aus Rachegründen für den toten Bruder. Dummerweise kommen seine Zuckanfälle immer genau dann, wenn man sie so gar nicht gebrauchen kann.
Interessant ist auch der kurz auftauchende Randy. Ansich nur eine Randfigur und für den Film auch völlig uninteressant, aber ein Hingucker, wenn man weiß, dass das Corey Haim ist. Der hübsche Bube aus dem 87′er Streifen “The lost Boys”. Krasse Veränderung zu damals.

Quelle: blogs.nypost.com

Witzig auch Chevs Mutter, die kurz im Film gezeigt wird. Gastauftritt von Geri Halliwell, Ex Spice Girl.
Alles in allem war der Film die richtige Wahl für kurzweilige Unterhaltung. Ich vergebe diesmal eine gute Zwei, die IMDB ist mit einer 7,6 dabei.

 

 

Zitat aus “Crime is King”:
“Ist er tot??” “Versuchs doch mal mit nem Starthilfekabel”

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