Zum Start von True Blood auf RTL2

von Rooby  /  in Kategorie: Milch + Zucker

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Zum Start der Serie “True Blood” auf RTL2 hier noch mal das schöne Bild von Sookie, Bill und Eric, welches als Rolling Stone Cover schon vor längerer Zeit erschienen ist. Es ist wirklich cool und sexy.

Ich würde übrigens jedem empfehlen, dass man die Serie im Original guckt. Deutsche Synchro ist einfach so ein Schrott. Und hier kommts halt auch unheimlich auf Stimmung an, die durch Sprache ja erst noch verstärkt wird.

Rolling Stone Cover - True Blood

Wer die Serie noch nicht kennt, aber mal “gucken” will, der guckt hier mal rein. Gibt ein paar Eindrücke. Ich kann die Serie echt nur empfehlen.



Zitat aus “Durst – Thirst”:
“Vampire sind viel netter als ich immer geglaubt habe.”

Black Swan

von Rooby  /  in Kategorie: Milch + Zucker

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Eigentlich wollte ich über Black Swan eine normale Kritik schreiben, aber so leid es mir tut – es fällt mir echt schwer. Der Film ist krass, wirr, vielschichtig und krass. Und wirr….aber das hatten wir ja jetzt schon.

Ach, neben Natalie Portman, die eh schon total gut ist, spielt auch Mila Kunis wieder mal mit. Ihr erinnert euch? Die Jackie aus “Die wilden 70er”.

Guckt euch den Film erst mal an, ich versuch inzwischen hier was zustande zu kriegen, aber ihr müsst den unbedingt gucken.

So – weitermachen.

Zitat aus “Alien vs Predator”:
“Irgend “ne Idee was das sein könnte?” – “…Nein.” – “Sie?” – “Nein.” – “Gut dass wir Experten dabei haben.

Eine “Legion” aus “Männern, die auf Ziegen starren” und “Sherlock Holmes”

von Rooby  /  in Kategorie: Coffee to Go

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Heute gibt es mal eine Kinokritik der besonders kurzen Art.

Ich hab ja in der letzten Zeit kaum schreiben können, aber dennoch war ich natürlich mal wieder im Kino. Es gab der Reihenfolge nach “Sherlock Holmes“, “Männer, die auf Ziegen starren” und “Legion“.

Sherlock Holmes

Habt ihr schon mal so einen sexy Sherlock gesehen? Also ich nicht. :-)
Ich kann mich gut daran erinnern, wie er auf mich wirkte, als ich noch ein kleines Kind war:
Stocksteif, älterer Herr, stets ordentlich gekleidet und mit sehr gutem Benehmen.
Aber dieser heutige Sherlock?
Schmuddlige Klamotten, leicht durchgeknallt, teilweise ziemlich “durch“, aber sowas von sexy und verwegen. Man man man. Aber das liegt natürlich nur daran, dass der heutige Mr. Holmes von einem der sexiesten Männer der Welt gespielt wird – von Robert Downey Jr.

Story dürfte klar sein – es geht darum einen Schurken zu jagen und dabei das Zusammenspiel von Holmes und Watson zu genießen. In der heutigen Version ist natürlich alles viel lauter, schneller und wilder, aber das macht den Film zu einem schönen Stück Unterhaltung.

Die Kulissen sind super, Kostüme auch. Besetzung ist klasse und musikalisch wird auch gut untermalt. Alles in allem ein wirklich schöner Film, der bei mir eine 2 bekommt. Ach so, unbedingt erwähnenswert sind aber die Szenen in Zeitlupe – sehr geil gemacht, weil die Bilder dazu klasse sind und die Abläufe von Sherlock so schön erklärt werden. Eine schöne Idee.

Die IMDB sagt 7,6 und wer mehr zum Film wissen möchte guckt bitte hier.
Heute gibt es wie gesagt nur die Kurzversion. :-)
Dafür geht es jetzt aber gleich weiter zu

Männer, die auf Ziegen starren

Quelle: www.filmposter-archiv.de

George Clooney ist jetzt nicht DER Schauspieler, für den ich sonst viel übrig hätte. Er ist einer derjenigen, die ich eher unauffällig finde, um ehrlich zu sein. Ich steh weder auf sein Äußeres, noch bin ich davon überzeugt, dass er ein außergewöhnlicher Schauspieler wäre. Ich hab allerdings auch nichts gegen ihn, aber irgendwie war er bisher für mich immer eher Durchschnitt. In diesem Film find ich ihn jetzt aber mal richtig gut.

Er spielt den etwas durchgeknallten Ex-Psychoarmy Soldaten, Lyn Cassady, der behauptet zu einer geheimen Militärorganisation zu gehören, die mittels psychischer Kräfte arbeitet. So können diese Soldaten also z.B. durch Wände gehen, Wolken explodieren lassen oder auch Ziegen durch Anstarren töten. :-)

Bob Wilton (Ewan McGregor), ein armes Würstchen, dass soeben von seiner Frau verlassen wurde, sucht den Sinn in seinem Reporterleben und will unbedingt was besonders erleben. Bob und Lyn stoßen aufeinander und machen sich gemeinsam auf die Suche nach dem ehemaligen Anführer dieser Militärgruppe, Bill Django (Jeff Bridges). Der ist ebenfalls nicht der typische Soldat, eher ein Freund von Flower Power und Frieden für alle. Und so sah die Truppe sich – als Friedenstrupp, nicht als Kampfeinheit.

Quelle: www.virginmedia.com

Im Prinzip geht es also um die Sinnsuche von Bob, die Suche nach dem ehemaligen Anführer von Lyn, die Suche nach psychologischer Kriegsführung durch die Armee und die Suche von Django nach Frieden. Es geht also um Suchen und vielleicht auch um Finden.

babbleon5.files.wordpress.com

Die Story im Detail, bzw. mit etwas mehr Infos als hier, kann man auf der Seite zum Film nachlesen. Ich persönlich fand den Film gut, er bekommt bei mir eine 3+, die IMDB sagt 6,5, was ich schade finde, aber wohl doch der allgemeineren Meinung entspricht. Denn meine Kinomitgucker waren auch nicht ganz so angetan wie ich. Deren Meinung war, dass eine durchgehende Story fehlt, bzw. es eine lieblose Aneinanderreihung von Szenen gewesen sei. Ich empfand das nicht so, aber vielleicht macht ihr euch einfach selbst ein Bild, falls nicht schon geschehen.

Kommen wir dann zum nächsten Film.

Legion

Das ist einer dieser Filme, die man entweder gleich gucken will oder einfach total schrottig findet. Ich sags gleich vornweg – die IMDB hat dem Film nur eine 5,1 verpasst.
Geschichten rund um Gott und Engel, verbunden mit Kampf und ein paar “harmlosen” Menschen, die quasi den Gewalten ausgeliefert sind. Das ist ein Genre, dass man entweder liebt oder hasst – ich liebe es. :-)

Gott ist mal wieder böse auf die Menschheit. Weil wir alle so schecht sind, schickt er diesmal statt einer Sintflut eine Schar von Engeln, die die Menschheit niederstrecken sollen. Das ansich widerspricht zwar der Idee von Engeln und die Art und Weise wie das passiert auch, aber na ja, künstlerische Freiheit nennt man sowas wohl.

Quelle: www.filmposter-archiv.de

Wie auch immer – das ganze passiert in einem Restaurant am Arsch der Welt. Passenderweise hat es den Namen “Paradise Falls“, aber nun gut, solche offensichtlichen Namensgebungen gehören ja immer irgendwie dazu.
Nun darf im Film neben “böse” natürlich auch “gut” nicht fehlen. Es gibt also in diesem Fall den bösen Gott und seine Legion aus Engeln und als guten Gegenspieler den Erzengel Michael, der sich freiwillig die Flügel stutzt, um die nutz- aber wohl doch nicht hoffnungslose Menschheit zu retten. Irgendwie geht es noch um die Geburt eines Babys, aber falls ich es nicht irgendwie verpasst habe, wird gar nicht erklärt, warum das Baby so besonders ist. Aber es muss unbedingt getötet werden laut Gottes Auftrag, und da Michael den Job abgelehnt hat, muss Gabriel her, um das zu bewerkstelligen. Letzlich geht es also darum, dass die Menschheit einen neuen Anfang machen kann.
Etwas widersprüchlich finde ich die Aussage, die der Film mitsichbringt.
Gott irrt nämlich mal, was ja bisher immer sehr verpönt war. Denn Michael ist der Engel, der “ihm” gibt, was er braucht, wohingegen Gabriel der ist, der für “ihn” tut, was er verlangt. Wie auch immer – ich mochte den Film. Es war ganz gute Unterhaltung, natürlich mit Fehlern und vielen kleinen Dingen, die man hätte besser machen können, aber ich war dennoch zufrieden. Es gibt eine 3, die IMDB sagt wie oben schon erwähnt, dass er nur eine 5,1 verdient.

So, das muss an Kinokritik reichen.

Zitat aus “Uhrwerk Orange”:
“Was sind das für Experimente, die Sie da mit mir anstellen? – Oh, das ist wirklich ganz einfach: Wir zeigen Ihnen nur ein paar Filme! – Sie meinen Filme, wie man sie im Kino sieht? – Ungefähr so, ja… – Das ist gut! Ich sehe mir gerne spannende Filme an…”

Wolfman

von Rooby  /  in Kategorie: Coffee to Go

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Könnt ihr euch noch an “American Werewolf” erinnern? Oder “Wolf” mit Jack Nicholson? Das waren gute Filme, zumindest meiner Meinung nach.
Wolfman” ist leider nur eine langweilige Aneinanderreihung von Szenen, die nichts Neues anbieten.

Die Story eines Mannes, der durch den Biss eines Werwolfs selbst in einen verwandelt wird. Das ist die Basis jeder dieser Filme, daher soweit ok. Aber in “Wolfman” wird leider keine schlüssige Story erzählt, bzw. wirken die einzelnen Stränge, sofern erkennbar, lieblos zusammengeklatscht.
Es gibt, oh Wunder, eine Zigeunerstory. Die soll dafür herhalten, dass zum einen nicht gleich klar ist, woher der Wolf kommt. Zum anderen aber auch die “Magie” aufzeigen, durch die der Werwolf erlöst werden kann.
Und es gibt natürlich eine Frau, wir wundern uns noch mal ganz heftig, die, was auch sonst, den Mann im Wolf liebt.
Nun ja….etwas schwach, denn sie war die Frau seines Bruders und zu Beginn des Films todtraurig, weil der getötet wurde, aber egal. Wollen wir mal glauben, dass sie den Kerl wirklich liebt.
Dennoch – die Zigeunerin erzählt irgendwann, dass “nur die Liebe einer Frau” den Werwolf erlösen kann. Jo – ist ja schön, aber leider erklärt sich das dann im restlichen Film nicht mehr. Besagte Frau (Emily Blunt) rennt nämlich zu der Zigeunerin, um das Geheimnis zu erfahren, wie sie Lawrence (Benicio del Toro) erlösen kann. Man kriegt als Zuschauer nicht mit, was gesagt wird. Später im Film sieht man dann, dass sie zwecks Errettung des Geliebten in das Haus stürmt, in dem er gerade am kämpfen ist. Dann dreht sie sich aber um und läuft querfeldein davon, nur um ihn dann zum Schluss zu erschießen. Sorry, aber da war null Magie oder Liebe oder was im Spiel und die Zigeunerstory war völlig unnütz. :-(

Soweit zur Bewertung der Story. Kommen wir zum “Kostüm“, denn so wirkt der heutige Werwolf. Wie frisch aus dem Kostümverleih entlaufen.
Ich finde besonders schlimm, dass die Nase aussieht wie von irgendeinem Teddybären. Schwarzes Plastik, sieht aus wie einfach draufgeklebt oder so. Und auch die Behaarung wirkt sowas von schlecht, dass man gewillt ist mit dem schmusen zu wollen, so kuschlig kommt der rüber. ;-) In Summe einfach irgendwie schlecht und billig gemacht.Dafür sind die Effekte bei der Verwandlung ansich ganz gut. Und auch Benicio del Toro ist natürlich als Schauspieler gut besetzt, aber das war es schon mit dem Lob.
Der Film bekommt bei mir gerade noch so eine vier, aber mehr ist echt nicht drin. Die IMDB gibt eine 6,4, was eher einer drei entsprechen würde, aber ok – ist ja Geschmackssache.

Zitat aus “Van Helsing”:
“Warum riecht es denn hier so nach nassem Hund?”-”Werwolf.”

Avatar (nicht in 3D)

von Rooby  /  in Kategorie: Coffee to Go

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Quelle: filmposter-archiv.de

Quelle: filmposter-archiv.de

Als Avatar als Trailer im Kino erschien, war ich mir nicht sicher, ob ich den Film sehen will oder nicht. Aber kinogeil wie ich bin, kam ich nicht drum rum. Und siehe da – kaum geht man mit Vorsicht in einen Film, kann man durchaus positiv gestimmt wieder raus kommen. Zumindest war das bei mir so.

Story ganz kurz und knapp:
Mensch findet Welt (Pandora), in der es was gibt, was Geld bringt (Unobtanium).  Mensch versucht das dort lebende Volk (Na’vi) umzusiedeln.  Dem Volk ist das völlig wurscht und will da nicht weg. Der Kampf ist also vorprogrammiert. Genauer kann man es auf der deutschen Webseite zum Film nachlesen, wenn man mehr wissen möchte.

Mein erster Eindruck war, dass hier viele Komponenten aus schon bekannten Filmen/Büchern genommen wurden und einfach etwas bunt gemixt wieder zusammen geführt worden sind. Das Naturvolk gegen die High-Tech Welt, ein paar gute Menschen, die sich auf Seite des Volkes schlagen, ein Held, der sich behaupten muss etc etc. Nichts, was man nicht schon aus anderen Filmen kennt. Trotzdem war Avatar für mich ein toller Film, weil die Mischung gut und ausgewogen ist. Allerdings würde ich diesen Streifen nicht unbedingt zu den Filmen des Jahrhunderts zählen. Ich kann den Hype darum leider nicht so ganz nachvollziehen, aber das mag daran liegen, dass ich ihn nicht in 3D gesehen habe, sondern auf stinknormaler Leinwand in 2D.

Quelle: www.hitfix.com

Quelle: www.hitfix.com

Wie auch immer – die Schauspieler sind gut gewählt, besonders mal wieder Sigourney Weaver, die ich schon länger nicht mehr auf der Leinwand gesehen habe. Und Michelle Rodriguez, die coole Sau. :-)
Beides Frauen, die ich gerne mag, weil sie oft Rollen verkörpern, die ich mir selbst aussuchen würde, wenn ich könnte. :-)

Und besonders schön fand ich den Bezug zur Natur und wie diese vernetzt ist. Es tat mir fast weh mit anzusehen, wie der Baum fällt. Noch nie hat mich ein Film in dieser Hinsicht so sehr berührt, der nicht Doku oder Realfilm war. Hier hat James Cameron wirklich gute Arbeit geleistet.

Für mich ist klar, dass Avatar ein guter Film ist, aber mehr als eine zwei gibt es bei mir auch nicht. Die IMDB gibt erstaunliche 8,8, was dort sehr hoch ist.

Zitat aus “Deep Blue Sea”:
“Die Natur kann grausam sein, aber noch tausend Mal grausamer ist der Mensch.”